Welche Vorraussetzungen muss man erfüllen um ein Pflegekind aufzunehmen.

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4 Antworten

Aus Deinen Zeilen kann ich herauslesen, dass ihr beide noch nicht über die Trauer hinweg seid, kein leibliches Kind zu bekommen. Es ist von unglaublicher Wichtigkeit, diese Tatsache erst einmal zu verarbeiten. Es gibt weder Pflege- noch Adoptivkinder als "Ersatz" und kein Kind der Welt hat es verdient, nur "Plan B" zu sein. Aus eigener und teilweise auch schmerzhafter Erfahrung kann ich Dir nur den Rat geben, zuerst daran zu arbeiten, den "Schock" zu verdauen. Das braucht Zeit. Dieses Thema wird auch beim psychologischen Gutachten auf den Tisch kommen. Wenn sich herausstellt, dass ihr noch einer nicht zu Stande kommenden Schwangerschaft nachtrauert, wird es sowieso vorerst zu keiner Vermittlung kommen. Voraussetzung für eine Adoption oder für ein Pflegekind ist immer das sogenannte "stabile Umfeld". Also stabile Partnerschaft, geregelte finanz. Verhältnisse, ein Elternteil sollte zumindest in den ersten Jahren den Beruf aufgeben, einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis und man darf nicht an lebensverkürzenden Krankheiten leiden. Und noch etwas: Wenn ihr mit dem Jugendamt Kontakt aufnehmt, dann verstellt Euch nicht, verkrampft nicht, bleibt natürlich und spielt nichts vor. Die sind wirklich nicht so schlimm, wie man das schon oft gehört hat. Wir haben nur positive Erfahrungen gemacht mit der Adoption unserer Kinder(2 Mädchen aus Kolumbien). Viel Glück und alles Gute! Wenn Du noch Fragen hast, gerne!

Das Jugendamt muss Euch besser kennenlernen. Die erkennen auch, welches Kind am besten zu Euch passt. Der Pflegeelternkurs ist schon sehr wichtig und m.W. jetzt auch Pflicht. Da wird zu Recht nur von harten Fällen gesprochen. Einige sagen dann schon "Nein danke". Zu Recht heißt: Alle Pflegekinder haben große Probleme unterschiedlichster Art. Dennoch ist es möglich, dass diese Kinder so von Pflegeeltern aufgezogen werden, wie eigene. Und dass man sich jederzeit von Pflegekindern trennen kann soll einem schon klar sein. Die Zusammenarbeit mit den leiblichen Eltern und Jugendamt wird bis zur Volljährigkeit vom Jugendamt bestimmt. Und es ist auch nicht verkehrt Hilfestellung in Erziehungsfragen von woanders her zu bekommen,das JA hilft auch bei der Suche nach Therapiemöglichkeiten.

AAAlso. Soweit ich das weiß ist die Grundvorruassetzung ein Pflegekind aufnehmen zu können ein stabiles Umfeld. Das heißt: -Ehepaar möglichst schon länger verheiratet oder zusammen -Keine Finanziellen Engpässe -Wohnung/Haus mit ausreichend Platz Das ist das was ich dir sagen kann. Aber bitte mach dir nicht allzu viele Gedanken wegen dem verheiratet sein. Ich denke das kommt dann auch auf die Leute an. Sei dir darüber bewusst das wenn die Beziehung aus irgendwelchen Gründen auseinandergeht, das Kind nicht bei einem von euch bleiben kann. Das ist es nicht was das Jugendamt will.

Natürlich können Pflegekinder bei einer Trennung bei einem der Ehepartner bleiben, wenn das berühmte "soziale Umfeld" weiterhin stimmt. Das wäre ja der "Doppelhammer" für das Kind! Beispiele habe ich im näheren Umfeld, also stimmt deine Aussage dahingehend auf keinen Fall!

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@colombiagirl

Ich habe aus MEINEM nähern Umfeld das Gegenteil gehört, greife das was ich sage ja nicht einfach so aus der Luft.

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Ihr müsst auch altersgemäß Bedingungen erfüllen, wenn ihr zu alt sein, gibt es kein kleines Kind mehr.

Das Umfeld muss stabil sein, finanziell muss alles ok sein.

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