Welche vorraussetzungen müssen erfüllt werden um eine waffenbesitzkarte zu erhalten?

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4 Antworten

Ich kenne folgende Voraussetzungen:

1.) Volljährigkeit.

2.) Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintragung.

3.) Körperliche und geistige Eignung, Nachweis durch entsprechende ärztliche Bescheinigung.

Die Waffenbesitzkarte, wird meines Wissens aber erst nach einjähriger Mitgliedschaft und entsprechenden Prüfungen erteilt bzw. kann beantragt werden.

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Kommentar von peace1287
10.12.2015, 18:37

Mitgliedschafft im schützenverein meinst du? Und die ärztlichen Bestätigungen kann ich vom jedem Arzt / psychiater bekommen? 

Wie viel kostet alles in allem? 

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Kommentar von kheido
11.12.2015, 00:15

Nachweis durch entsprechende ärztliche Bescheinigung.

Unfug......

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Die gesetzlichen Voraussetzungen sind....:

- Ein Jahr Mitgliedschaft in einem Verein der einem anerkannten Schießsportverband angehört.

- Während dieser Zeit regelmäßiges Training mit erlaubnispflichtigen Schußwaffen ( welche, ist dabei unerheblich...)

- Sachkundelehrgang.

- Nachweis eines zugelassenen Behältnisses für erlaubnispflichtige Waffen.

- Mindestens 18 sein für den Besitz von KK-Waffen, Großkaliber ab 21......., unter 25 Jahren zusätzlich MPU.

Zweckmäßig ist es, sich einen Verein in der Nähe zu suchen der über ein möglichst breites Angebot verfügt.

Ein Trachtenverein in dem nur Luftgewehr oder höchstens KK geschossen wird ist auf Dauer nicht wirklich befriedigend.

Es ist aber auch nicht ungewöhnlich, daß man sich zum schießen bestimmter Disziplinen woanders als in seinem Stammverein trifft....: es hat eben halt nicht jeder Verein sowohl eine 25m Bahn für Großkaliber-Kurzwaffen, dann noch eine 50m-GK Bahn und vielleicht noch 100m-Bahnen für GK und Schwarzpulver.

Die reine Vereinsmitgliedschaft kostet grob, jeh nachdem was der Verein bietet meistens irgendwas im Bereich 80....150€ pro Jahr, es gibt aber durchaus auch Ausreißer nach oben oder unten.

Hängt eben wie schon gesagt vom Angebot und von der Größe des Vereins ab.

In meinem ersten Verein habe ich 1500 DM Aufnahmegebür bezahlt, dazu einen Jahresbeitrag von 380 DM. Dafür konnte man täglich von 10 bis 21 Uhr in einer beheizten Indooranlage auf 25 Metern GK-Kurzwaffe schießen gehen, auch drei....vier mal die Woche.

In meinem zweiten Verein gab es keine Aufnahmegebühr, aber für 130€ Jahresbeitrag nur zwei Tage in der Woche, an denen für drei Stunden GK-Kurzwaffe geschossen werden konnte, ein Tag mit drei Stunden Schwarzpulver und drei Tage mit jehweils drei Stunden KK oder Luftplitsche.

Sportschießen mit Langwaffen erfordert einen Verein, der mindestens eine 100 Meter-Anlage hat....., es gibt zwar Vereine die sich dafür auf Bundeswehr-oder sonstigen Ständen einmieten, aber das ist oftmals wenig befriedigend.

Schießen mit Ordonanzgewehren z.B. ist hochinteressant und auch anspruchsvoll, schließlich wird da z.T. mit Waffen sehr präzise geschossen die an die 100 Jahre alt sind.

Die Kosten für Waffe und Munition sind auch eher überschaubar ...: einen sehr gut erhaltenen Schweden oder einen wettkampftauglichen Schweizer bekommt man z.T. für 400 bis 600€.

Munition ist da dann schon etwas teurer, aber man verbraucht nicht wirklich viel im Jahr.

Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen um unter den extrem vielen Disziplinen im Schießspaort die für sich passende rauszusuchen.

Möglichst oft sich bei anderen Schützen einklinken und möglichst oft verschiedene Disziplinen ausprobieren ist da das A+O.....

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Kommentar von peace1287
11.12.2015, 10:03

Vielen dank. Das ist wirklich eine gute Antwort. 

Die sache mit den ordonanzwaffen hab ich mir noch gar nicht überlegt. 

Klingt aber echt spannend. Ist auf jeden fall eine Überlegung wert. 

Und dann such ich mir jetzt einen verein, der möglichst auch großkaliber anbietet und melde mich dort an. 

Die waffensachkunde kann man doch über den verein machen?

Und zu was zählen karabiner gewehre die mit 9mm para munition geschossen werden?

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Was ne Umstandskrämerei gehe einfach in den nächsten Verein .Die sagen dir alles.  ( Selbst Schießleiter )

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