Welche Vorlieben habt ihr als erfahrene Taucher?

1 Antwort

Gestartet als PADI DSD (Schnuppertauchgang) und dann 2 Jahre später "kurz" vorm Urlaub den PADI OWD gemacht. Irgendwann um mehr Tauchen zu können einem lokalen VDST Verein beigetreten und dann darüber den DTSA** gemacht. Trainer-C und DTSA*** sind nächstes Jahr dran.

In der gleichen Situation würde ich vermutlich auch das selbe wieder tun. Damals musste der Schein schnell her, damit ich ihn im Urlaub habe. Schnell und Verein passt meist nicht zusammen. Ich würde allerdings früher einem Verein beitreten heute und im Verein mehr darauf drängen den DTSA** schneller zu machen. Das hat zu lange gedauert und war für mich frustrierend.

Wenn ich im Ausland tauche ists mir relativ egal wie der Schein meines Buddy's heißt. Interessanter ist wie sein Erfahrungsstand so ist. Tauche nicht so gerne in einer Gruppe mit Kindern oder schlimmer Familie. Zuviel gestresse. Mags auch nicht sonderlich wenn Leute in der Gruppe sind, die sich unter Wasser so unwohl fühlen, das ihre Flasche nach 10 min. leer ist. Nervt etwas. Aber seit ich in zuhause mehr tauche und nicht nur im Urlaub, bin ich da auch etwas entspannter geworden. Der nächste Tauchgang kommt bestimmt 😉.

Tauche nicht so gerne in einer Gruppe mit Kindern oder schlimmer Familie.

Ja, da sprichst du es aus. Ich frage mich schlicht und ergreifend, ob nicht Hinz und Kunz total angenervt sind, wenn ich mich meinen zwei Töchtern (alle völlig ahnungslos, was wir auch mit OWD sind) in der Gruppe bin um 2h nach Nemo schauen, den der Rest der Gruppe schon kennt.

Ich bin aber auch der Meinung, dass es allen Spaß machen muss. Ein von mir befragter Kollege wurde zum Tauchgang überredet, (klappt schon), immer tiefer, immer tiefer...der hatte noch über Monate Probleme mit seinem Gehör, Schwindel etc.

Worauf ich hinaus will ist, dass der Druck, unbedingt "richtig tief" zu tauchen, auch nicht sinnvoll sein kann.

die sich unter Wasser so unwohl fühlen, das ihre Flasche nach 10 min.

Ja, hier muss ich lachen....kann ich aber nachvollziehen. Vermutlich ist man schon angenervt, wenn man sieht, wie mancher unter Wasser pumpt und andauernd Blasen aufsteigen...so kann es auch in der schönen Unterwasserwelt stressig werden.

Ja, daheim zu tauchen ist für mich praktisch undenkbar. Ich denke, dass ich hier in D. den Schein mache und ggf. komme ich dann noch an das Thema heran, ansonsten lässt mich unser Wasser hier kalt.

Danke dir

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@jenshiller

Das mit den Familien ist tatsächlich nur schlimm wenn sie zusammen Tauchen. Da entwickelt sich immer eine seltsame Gruppendynamik. Entweder die Eltern sind over protective und unter Wasser nur damit beschäftigt dem Nachwuchs zu signalisieren das er dies oder jenes nicht oder mehr machen soll, oder sie dumpen ihren Nachwuchs einfach bei irgend einem anderen armen Taucher als buddy und schwimmen davon. Beides kein Spaß für den Rest der Gruppe.

Was das tiefer angeht: vor dem Tauchgang wird besprochen wie tief man geht und wie der Tauchgang aussieht. Und genau das ist auch zu tauchen. Stichwort: Plan what you dive, dive what you've planned. Eine Basis die das nicht ordentlich durchzieht hat mich das letzte mal gesehen. Beim Briefing muss man dann die Eier in der Hose haben auch mal nein zu sagen wenn etwas außerhalb der eignen Limits liegt. Was passiert wenn man das nicht macht hab ich bei einem buddy von mir gehört. Gerade OWD fertig. Unter 20TG. Die Idioten holen ihn mit in eine Höhle! Unverantwortlich! Panik.. Aufgewirbeltes sediment. We hat gerade noch raus gefunden und war dann dort alleine. Folge: Notaufstieg wegen Panik. Ist Gott sei Dank nichts passiert! Aber schlimmer noch.. Beim nächsten Tauchgang wollten sie schon wieder in die nächste Höhle! Unglaublich! Overhead Situationen mit einem Neuling sind komplett out of the question. Ich hatte auch schon spaßige Erfahrungen. Das erzähl ich dir dann ein andermal 😅.

Zusammenfassend würde ich sagen: die Gruppe passt sich dem schwächsten Glied an. Entsprechenden sollten aber auch die Gruppen zusammengestellt werden, damit jeder Spaß hat. Leider klappt das nicht immer in vielen Urlaubs tauchbasen. Aber es sollte angestrebt werden.

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@DanielDewald

Die Taucherei ist der Motorradfahrerei scheinbar sehr ähnlich.

Rumschraddeln innerhalb der Gruppe sollte nicht sein, nur muss die Rennzicke dem Tourer zeigen, wie es schneller geht, zwischendurch surrt die BMW-Gummikuh und an der Ampel verstehst du kein Wort, weil jemand seinen Schalldämpfer ausgeräumt hat.

Oder aber, es kennen sich alle, fahren immer die gleiche Tour, in immer der gleichen Zusammensetzung....auch langweilig :-)

Eines scheint hier wichtig zu sein, was vielen fehlt und zwar das Verständnis für dein Gegenüber. Ich sehe Kollegen, die scheinbar nicht unerfahren waren. Sie wurden geboren, mit Dipl., Ausbildung, Berufserfahrung und Sachverstand.....und man kann weder sämtliche Zangen auseinander halten, noch jeden Kopierer bedienen, man muss es erst erlernen und sorry, irgendwer ist auch immer besser / kompetenter.

Das wäre so meine Sorge beim Tauchgang, das mit der Höhle ist schon derb....no go und eben auch völlig unnötig.

Wir haben das hier jetzt für den kommenden Sommerurlaub gecancelt, ich bin geschieden und habe regelmäßig Ärger mit der Mutte unserer bei mir lebenden Kinder.

Tauchen wollen wir, müssen das aber anderes regeln. Von hier auch alles vorzubereiten klappt nicht, zu viele Unwägbarkeiten etc.

Danke dir, lese immer gern was du so von dir gibst....

Grüße

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