Welche vorbeugenden Recherchen bei Immobilienkauf machen?

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7 Antworten

  1. müsste arglistige täuschung sein, keine ahnung aber, ob das ein mangel ist, aber könnte ich mir gut vorstellen
  2. bodengutachten, oder beim amt alte pläne, aber wird wohl schwer
  3. ist unwichtig, dann werdet ihr sehr gut entschädigt, da macht man immer gewinn bei, dann kauft ihr was anderes halt
  4. keine ahnung, nachbarn auch fragen
  5. hast du rechte aus dem kaufvertrag, ist supergau, kannst du wandeln, mindern, was du willst, ist dann sein problem, solange er geld hat, ist das egal
  6. in den kaufvertrag aufnehmen als bedingung, dass der verkäufer zusichert, dass die gebäude den standards entsprechen, aber das würde ich dir als verkäufer niemals unterschreiben, es kommen auch andere käufer, weil man weiss ja nie, das kannst du nur grob verlangen meiner meinung nach, nicht in jedem detail.
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Altlasten sind sehr gefährlich; deshalb immer vertraglich die Altlastenbeseitigung auf den Voreigentümer übertragen. Und natürlich bei der Umweltbehörde nachfragen, die haben über Altlasten eine Karte.

Planungsrecht erfragt man beim Planungsamt; dort Termin mit Sachbearbeiter vereinbaren und Bebauungspläne, Planfeststellungsverfahren etc. abfragen und erklären lassen

Bauordnungsrecht erfährt man beim Bauaufsichtsamt; laufende Verfahren natürlich nur, wenn man "berechtigtes Interesse" nachweist oder eine Einverständniserklärung des Eigentümers vorlegt.

Tipp: nicht kaufen, bevor das alles geklärt ist!!!

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Also, die BAUVERWALTUNG ist und sollte Ansprechpartner sein!!!

Für Ostimmobilien wurde ein ALTLASTENKARTASTER angelegt. Heißt, die Bauverwaltung kann Ihnen sagen, ob die Immobiliie dort eingetragen ist. Falls ja, dann VORSICHT!!!

Gleichfalls sollten Sie in den FLÄCHEN-NutzungsPlan der Bauverwaltung einsehen. Da sieht man dann, was die Stadt evtl. PLANT.
Es nutz Ihnen nichts, wenn Sie nun Planungen anstellen, die Stadt allerdings vom Vorkaufsrecht Gebrauch machen würde.

Gleichfalls bitte DRINGEND klären, ob die ERLAUBNIS für die Gärtnerei ALLGEMEIN erlaubt ist oder seinerzeit PERSONENbezogen erteilt wurde. Letzteres würde bedeuten, dass Sie Gefahr laufen, dort KEINE Gärtnerei betreiben zu dürfen.

Selbst wenn es nicht so wäre, kann die Verwaltung, bei einem Eigentümerwechsel, GRAVIERENDE Auflagen machen, die zur Zeit wohl auf den ALT-Eigentümer verwaltungsrechlich nicht möglich sind.

Also, bitte bitte KEIN Geld in Vorplanung stecken, sondern SAUBER mit der Bauverwaltung alles vorab klären. Das bezieht sich AUCH auf vorhandene Gebäude. Was nutz Ihnen ein Gewächshaus, was Sie nicht mehr nutzen dürfen?

Bei einem Eigentümerwechsel können sehr schnell einmal erteilte Genehmigungen einfach wegfallen. BITTE BITTE auch folgendes klären: GENEMIGTE Anfahrtsmöglichkeiten und GENEMIGTE Parkplätze!!! Sie laufen evtl. Gefahr, sich eine EIGENE Zufahrt und NEUE Parkplätze schaffen zu müssen.

Also, die Liste ließe sich verlängern, aber,

auf zur Bauverwaltung.

Alles wird gut, nicht den Kopf hängen lassen. Viel eRfolg

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1+2 mit mehreren Nachbarn sprechen. 3+4+5 Katasteramt. 6 vorher begutachten lassen.

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Kommentar von Seehausen
13.07.2011, 12:01

Unsinn! Da kommen nure Gerüchte raus und das Katasteramt ist unzuständig!

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da kann ich auch nur raten a) einen Gutachter kommen zu lassen und b) im Notarvertrag alle relevanten Fragen beantworten zu lassen.

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Beauftrage einen Architekten oder einen Gutachter mit diesen Fragen. Lieber 10.000 Euro mehr ausgeben als auf die Nase fallen.

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Einige Fragen kannst du an die Stadt schicken und die leiten das innerhalb ihrer Behörde an die richtige Stelle weiter.

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