Welche Voraussetzungen für eine private Krankenversicherung?

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10 Antworten

Hallo,

für viele besteht Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung, z.B. Arbeitnehmer, deren Bruttoverdienst unter 4125 Euro monatlich liegt.

Einzelheiten der Versicherungspflicht unter § 5 SGB V (Ausnahmen unter § 6 und § 7 SGB V).

Häufig ist der Wechsel in eine Privatversicherung eine lebenslange Entscheidung. Eine Rückkehr in eine gesetzliche Krankenkasse ist oft nicht mehr möglich. Wenn man (später) Familie hat (Zwillinge/Drillinge/nicht berufstätiger Ehegatte), sind oft pro Person Beiträge zu zahlen.

Ganz entscheidend sind immer die Gesundheitsfragen im Versicherungsantrag. Vergessene Angaben führen oft zum Verlust des Versicherungsschutzes.

http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test/Formulare-der-Privaten-Krankenversicherer-Diagnose-unklar-1669604-1669862/

Wenn die Versicherung wegen der Gsundheitsfragen den Antrag nicht ablehnt, ist statt einer privaten Vollversicherung auch eine private Zusatzversicherung möglich.

Bei (möglichen) behinderten Kindern ist diese Seite hilfreich:

.rehakids.de/phpBB2/forum21.html -> Schnellsuche "PKV"

Bei den Leistungen (Reha/Kur, Hilfsmittel, Psychotherapie, Hebammenhilfe, Taxi ...) gibt es viele PKV-Tarife, die weniger als die gesetzliche Krankenkasse leisten.

Bei näheren Angaben zur aktuellen Lage (Arbeitnehmer, Selbständige, Bruttoverdienst)gibt es eine genauere Antwort.

Gruß

RHW

Annahmevoraussetzungen..............

Private Versicherungsunternehmen machen den Vertragsabschluss von Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand, Einkommen, Beruf und der zu versichernden Leistung abhängig. Bei bestimmten Krankheitsrisiken oder bereits vorliegenden Erkrankungen wird ein diesbezüglicher Leistungsausschluss oder Risikozuschlag erhoben. Ausgenommen hiervon ist der Basistarif.

In der PKV können sich Personen versichern, für die keine Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) besteht (Arbeitnehmer, deren Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt sowie Beamte, Selbständige und Freiberufler). Für Studenten besteht eine Versicherungspflicht in der GKV, von der man sich zu Beginn des Studiums oder bei Auslauf der kostenlosen Familienversicherung/studentischen Krankenversicherung (§ 8 SGB V) befreien lassen kann. Für Studenten bietet die PKV bis zum 30. Lebensjahr (analog zur GKV) Studententarife an. Darüber hinaus kann nach § 8 Abs. 1 Satz 1 eine Befreiung von der Versicherungspflicht in der GKV auch bei Änderungen der JAEG beantragt werden.

Freiberuflich tätige Künstler und Journalisten können jedoch über die Künstlersozialkasse (KSK) ähnlich wie Arbeitnehmer einen Zuschuss zur GKV erlangen, diese sind dann wie Arbeitnehmer gesetzlich pflichtversichert. Um versicherungsfrei zu werden, bestehen dann die gleichen Voraussetzungen wie für Arbeitnehmer. Von dieser Versicherungspflicht kann man sich bei Anmeldung zur KSK befreien lassen und man erhält dann von der KSK einen Zuschuss zur PKV. Für gesetzlich Pflichtversicherte werden private Zusatzversicherungen angeboten, z. B. für Zahnersatz.

Quelle >> http://de.wikipedia.org/wiki/Private_Krankenversicherung

Na primär die Selbständigkeit würde ich mal meinen, aber es gibt natürlich noch private Zusatzversicherungen zu einer Pflichtversicherung.

Angestellte und Arbeiter mit einem Bruttoeinkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze (2011 jährlich 49.500 Euro) können in die private Krankenversicherung wechseln. Wenn man selbständig ist, kann man sich immer privat versichern. Wenn sich nur einer privat versichern will und der andere gesetzlich (wegen des Kindes), muß derjenige deutlich mehr verdienen, der in der Gesetzlichen bleibt. Beamte sind fast immer privat versichert, weil es hier "Beihilferegeln" gibt.

Es gibt da tausend Infos im Netz, privat versichert bedeutet nicht gleichzeitig besser versichert. Es gibt keine Kuren , keine Haushaltshilfen, keine Hilfsmittel für Behinderte in den günstigeren Tarifen. Man muß das wirklich überlegen. Es macht nicht immer Sinn.

Einer von Euch muss mehr als die Versicherungsgrenze verdienen: also mehr als 3700 brutto im Monat und der andere entweder nix oder auch mehr. Oder ihr seid selbstständig... und habt genug Geld: ihr müsst für jeden Versicherten dann auch einzeln zahlen!

Selbstständigkeit, Freiberuflichkeit oder ein Einkommen, welches die Grenzwerte übersteigt. Denke aber auch daran, dass man die Rentenversicherung der Rentner zu einem großen Prozentsatz vernichtet hat und du auch bei Rentenbezug als langjährig Versicherter in der PKV nie mehr in die gesetzliche KV zurück kannst und dann wahnsinnig hohe Beiträge bezahlen musst, die mit Sicherheit deine Rente zu einem großen Teil oder sogar ganz auffressen werden. Hinzu kommt dann noch die private Pflegeversicherung.

OK, ich hatte ganz vergessen, dass ca. 2060 (wohl eher 2040 oder 2050) kaum noch jemand Rente bekommen wird, obwohl er in diese Kasse zig Tausender an Euros einbezahlt hat. Man redet ja schon von Rente mit 69 und hinter vorgehaltener Hand sogar bereits von der Rente mit 72!

Das weiß ich nicht. WAs ich aber weiß, ist, dass man, wenn man einmal privat versichert ist, nicht mehr in die gesetzliche KK zurück wechseln kann - selbst wenn man will/muss.

  • Über die Beitragsbemessungsgrenze verdienen
  • Beamterin werden
  • Selbstständig machen

Aber wenn einer im Angestelltenverhältnis arbeitet, dann muss man darauf achten, wo das Kind versichert ist.

Wenn nur eienr Geld verdient, dann muß für jeden ein Vertrag abgeschlossen werden.

verdienst du oder dein mann mehr als 50.000€ im Jahr? Ist einer von euch selbstständig?

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