Welche Vor- und Nachteile bringt die Bank für Sozialwirtschaft mit sich?

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1 Antwort

Die Bank für Sozialwirtschaft ist eine Spezialbank der "Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege bzw. deren Stiftungen.

Zu den Anteilseignern gehören die Caritas Stiftung Deutschland und die Stiftung Kronenkreuz (Diakonisches Werk) mit jeweils 25,5 %, die Arbeiterwohlfahrt mit 7,9 %, der Paritätische Wohlfahrtsverband mit 3,6 %, das Rote Kreuz mit 1 % und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden mit 0,5 %." (Wikipedia)

Vorteil: Diese Spezialbank macht die Verbände der Wohlfahrtspflege von freien Banken unabhängig und kann in deren Ziele deutlicher eingebunden werden.

Nachteil: Über den derzeitigen Zustand in Zeiten der Niedrigzinspolitik der EZB hört man nichts. Ich fürchte, dass sie leiden, weil sie bei der Verwaltung der Verbandsgelder inzwischen größere Risiken eingehen müssen. Die Schuldenpolitik, unterstützt von der Geldschöpfung der EZB, ruiniert ein solides Bankgebaren und drängt alle in höhere Risiken. Wie die Sparkassen  und Volksbanken hat auch diese Bank in "soliden Zeiten" vom Interbankengeldmarkt profitiert, der durch die Geldschleuderei der EZB ausgelöscht wurde. Da und mit Schuldverschreibungen des Staates kann nicht mehr viel verdient werden.

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