Welche Vor- oder Nachteile seht ihr in dem Gedanken der Vereinigten Staaten von Europa?

7 Antworten

Ich verweise auf meinen kürzlich geschriebenen Beitrag:  https://www.gutefrage.net/frage/schulz-forderte-die-vereinten-staaten-von-europa---welche-segmente-muesste-man-mindestens-vereinen?foundIn=list-answers-by-user#answer-266931822

Es ist klar, dass ich die "Vereinigte Staaten von Europa" für machbar und zukünftig notwendig erachte. Ob sie in dem Umfange der heutigen 27 EU-Länder möglich sein werden, mag zu bezweifeln sein. Jedoch würde es genügen, wenn zuerst ein Kern der EU-Länder, etwa die heutigen Euro-Staaten, diesen Schritt vollzögen. Nach kurzer Zeit würden sich mehr und mehr Länder um eine Aufnahme bemühen, weil sie als vollkommen unabhängige, kleine Nationalstaaten nicht existieren könnten.

Eine EU-Verfassung würde endlich Klarheit über Demokratie, Kompetenzen und Rechtsfragen auf den Ebenen der EU und der einzelnen Mitgliedsstaaten erbringen.

MfG

Arnold

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich arbeite als Historiker.

Vermutlich ein Rückfall von Schulz (SPD) in seine Zeiten als Alkoholiker, der Mann redet wirr.
Aus der Nummer wird nichts werden.

Dagegen spricht die Verfassungswirklichkeit der Nationalstaaten in Europa.
"Der Nationalstaat ist kein Provisorium, er wurde auch Dauer geschaffen" Jean Claude Juncker (EU Kommission)".

Schulz Vorschlag ist ein Streichposten für die Koalitionsverhandlungen mit der CDU/CSU.

Seinen "Verfassungvertrag" gibt es bereits, nennt sich Vertrag von Lissabon und wurde vom Bundesverfassunggericht gestoppt, als Altkanzler Schröder (SPD) diesen Putsch von oben, gar als Verfassung ratifizieren wollte.

Dagegen spricht die Verfassungswirklichkeit der Nationalstaaten in Europa. "Der Nationalstaat ist kein Provisorium, er wurde auch Dauer geschaffen" Jean Claude Juncker (EU Kommission)".

Ich gebe zu bedenken, dass die Fortentwicklung der EU und der Erhalt der Nationalstaaten kein Widerspruch sind. Niemand will in absehbarer Zeit die Nationalstaaten abschaffen, sondern es ist nur angedacht, dass die Mitgliedsstaaten der EU einige Souveränitätsrechte zukünftig gemeinsam, nach zuvor vereinbarten Regeln, die z. B. in einer EU-Verfassung verankert werden sollten, ausüben. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

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@ArnoldBentheim

Es gibt keine EU Verfassung und wird auch keine geben.
Hierfür sind Referenden in den Mitgliedsländern notwendig, eine Mehrheit für eine solche Verfassung besteht nicht.
Auch in Deutschland nicht.

Die EU ist eine Wirtschaftsgemeinschaft, dabei wird es auch bleiben.
Haushalt ist ein alleiniges Vorrecht der nationalen Parlamente und schlechthin nationale Souveränität.
Es ist nicht erkennbar, warum sich ein Parlament selbst kastrieren sollte.

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Vorteile ist der zollfreie Warenverkehr. Friedliches Nebeneinander.

Nachteil: offene Grenzen, weil jeder unkontrolliert einreisen kann., was unser Land unsicherer macht. Deutschland war noch nie so unsicher wie derzeit.

Ein vereintes Europa wird es wohl nicht geben. Was da Schulz von sich gab ist nicht realisierbar. Um ein vereintes Europa zu realisieren, müssten die einzelnen Staaten viel von ihrer Souveränität aufgeben und das ist nicht zu erwarten.

Bevor hier von einem vereinten Europa gesprochen werden kann, müssten die wirtschaftlich schwachen Länder erst mal auf die Beine kommen. Vorallem die südeuropäischen Länder hängen am Tropf der EU. Denen müsste dann noch mehr geholfen werden als derzeit. Zahlmeister wäre da wieder mal Deutschland und das können wir sicher nicht wollen.

Das Finanz.-und Steuersystem müsste angeglichen werden. Das Militär vereinheitlicht werden  und vieles mehr. Derzeit ist die EU zerstritten. Eine Nation steigt aus ( BREXIT), andere wenden sich klammheimlich ab, Ungarn, Tschechien und Polen. Die erlassen Gesetze die nicht im Einklang mit den Vorstellungen in Brüssel sind..

Die EU triftet eher auseinander, als dass man von einem vereinbarten Europa sprechen könnte.

Das ganze EU Kostrukt wurde überhastet zusammengestellt.Man hätte sich Zeit lassen sollen und nur solche Länder aufnehmen, die wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen. Dann wäre uns ein Kandidat wie Griechenland erspart geblieben. Aber da fehlte ben die Weitsicht der Politiker.

Würde man die Ukraine auch aufnehmen, wie das Merkel möchte, hätten wir einen weiteren, total maroden Staat. Wirtschaftlich am Boden. Oligaten haben das Sagen. Bestechlichkeit und Korruption sind an der Tagesordnung.

Bei den Rumänen sieht das nicht anders aus. Eine korrrupte Regierung. Ein Land, welches schon seit Jahrzehnten nicht vorankommt.

Solche Länder brauchen wir nicht in der EU. Handel treiben ok, aber Mitglied in der EU, nein, bis sich alles zum Besseren wendet.

Herr Schulz wird wohl seinen Traum aufgeben müssen, bis 2025 ein vereintes Europa auf die Beine stellen zu können. Sehr realitätsfern, wovon Herr Schulz tzräumt.

Zitat: „Deutschland war noch nie so unsicher wie derzeit.“

Gewagte These. Willst du das nicht vielleicht doch überdenken? Kleiner Hinweis. Es gab Zeiten da konnte man sicher sein im Lager zu landen. Da war es besonders für Juden ganz sicher.

Eine gewagte These ist auch zu behaupten Merkel will die Ukraine in der EU. Da kann man auch behaupten sie will die Türkei in der EU. Gleicher Wahrheitsgehalt.
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