Welche Versicherungen brauche ich als SaZ(Soldat auf Zeit)?

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6 Antworten

Sinnvoll ist:

1. eine Anwartschaftsversicherung + Pflegeversicherung bei einer privaten Krankenversicherung.

2. eine Dienstunfähigkeitsabsicherung über den Rahmenvertrag des Deutschen Bundeswehr-Verbandes. (incl. Absicherung des Kriegsrisikos ist möglich).

3. eine Unfallversicherung - VN muss der Soldat sein - sonst leistet das Verteidigungsministerium beim Kriegseinsatz nicht.

4. eine Privathaftpflichtversicherung

Wenn eine Mitgliedschaft beim Deutschen Bundeswehrverband besteht ist dort die Diensthaftpflichtversicherung enthalten.

Ansonsten sollte diese in die Privathaftpflichtversicherung integriert werden.

Alle weiteren Versicherungen sollte man mit dem Versicherungsvermittler besprechen.

Am sinnvollsten beim DBwV, bzw. beim Vorgesetzten nachfragen - wann der nächste Versicherungsvortrag  in der Kaserne  gehalten wird.

Gruß N.U.

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DolphinPB 20.04.2016, 17:12

Dieses ewige Geleiere vom DBwV Rahmenvertrag- und immer wird es so hingestellt von Ihnen als ob es keine Alternativen gibt. Dem ist nicht so, wie wir hier schon mehrfach efstgestellt haben.

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Apolon 20.04.2016, 17:26
@DolphinPB

@DolphinPB,

Sie sind mir immer noch den Beweis schuldig, dass in einem anderen Vertrag einer Dienstunfähigkeitsabsicherung - Kriegseinsätze mitversichert werden können !

Ich warte auf die Nennung des Versicherers und den entsprechenden Tarif mit Auszug aus den Versicherungsbedingungen.

Gruß Norbert Uhrig

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Apolon 20.04.2016, 17:39

Ergänzung zur Unfallversicherung:

bei allen Einsätzen bei der Bundeswehr, darf die Unfallversicherung nicht beitragsfrei gestellt werden und muss weiter laufen.

Bitte dies beim Abschluss vom Versicherer schriftlich geben lassen.

Denn sonst leistet das Verteidigungsministerium bei Kriegsähnlichen Einsätzen nicht.

Dies kann man nachlesen in der Broschüre:

Wichtige Hinweise zur finanziellen und sozialen Absicherung bei besonderen Auslandsverwendungen  Seite 52

die man sich auf folgender Internetseite downloaden kann.

http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pPKUVL3i_KrMxJzUYr2kovzi5IzS1KLUPP2CbEdFANVBUT0!/#par6

Sollten noch weitere Fragen bestehen, kann man mich auch direkt kontaktieren.

Gruß N.U.

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Pflege(pflicht)versicherung: die solltest Du eigentlich schon haben, ist Pflicht.

Kleine Anwartschaft für eine PKV: Wenn Du nach Deiner Dienstzeit Übergangsgebürnisse erhälst, bist Du beihilfeberechtigt und brauchst demzufolge eine private Restkosten-PKV, eine GKV ist hier meist nicht möglich. Das kostete nur ein paar Euro, und Du brauchst eine AW definitiv wenn Du dann doch BS wirst.

Privathaftpflicht inkl. Diensthaftpflicht

Über eine Unfallversicherung kann man nachdenken.

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Das hängt natürlich stark davon ab, was du anschließend vorhast. Wenn du die Beamtenlaufbahn anstrebst, solltest du die paar € aufbringen für eine Anwartschaftsversicherung der privaten Krankenversicherung-

Eine private Haftpflichtversicherung sollte jeder Erwachsene haben. Auch eine Unfallinvaliditätsversicherung kannst du dir als SaZ leisten. Diese leistet auch bei Dienstunfällen

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Da rennen dann sogenannte "Vertrauensleute" rum und versuchen einem, alles mögliche anzudrehen.

Was du für den Alltag wirklich brauchst, ist eine Haftpflichtversicherung und wenn du Auto fährst, eine Rechtsschutzversicherung. Irgendwelche Kapitalversicherungen sind nicht notwendig, werden aber besonders intensiv beworben, weil sie die meisten Provisionen bringen, aber meistens ein Verlustgeschäft für dich bedeuten.  

Von privaten Krankenversicherungen würde ich aus eigener schlechter Erfahrung dringend abraten. Da ist es schlauer, die gesetzliche Krankenversicherung nach Dienstausscheiden zu nehmen und wenns denn sein muss, durch eine freiwillige Zusatzversicherung zu ergänzen.

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Apolon 20.04.2016, 16:42

  Da ist es schlauer, die gesetzliche Krankenversicherung nach Dienstausscheiden zu nehmen und wenns denn sein muss, durch eine freiwillige Zusatzversicherung zu ergänzen.

Bitte auch bedenken, dass es folgende Möglichkeiten gibt:

Ausbildung währen den Übergangsgebührnisse mit Beihilfe von 70 % -  Wie soll er sich denn für diese Zeit dann krankenversichern ?

Und was macht er dann wenn er Berufssoldat wird und vielleicht dann nicht mehr eine private Krankenversicherung ohne Zuschläge bekommen kann.

Diese AWV incl. Zusatztarife in der PKV ist meist günstiger als die Pflegevers. in der GKV.

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Hamburger02 20.04.2016, 19:22
@Apolon

Die PKV ist günstig, solange man jung ist. Dafür fressen die Beiträge im Alter die halbe Rente auf. Da zahlt man nämlich immer unabhängig vom momentanen Einkommen mehr, als den Höchstbetrag der GKV.

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ElTurco32 20.04.2016, 17:28

Und was haltet ihr dann von diesem "Soldaten beraten Soldaten" Ding?

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DolphinPB 20.04.2016, 18:02
@ElTurco32

Absolut Nichts, sehr dubioser und unseriöser Internetauftritt. Das Impressum ist unter aller S.. und schreit förmlich nach Abmahnung. Der Vermittlerstatus geht z.B. hier überhaupt nicht hervor.

Dahinter steckt die Pingus GmbH die Versicherungen und Bausparverträge vermittelt.

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Hamburger02 20.04.2016, 19:24
@ElTurco32

Im Prinzip steckt da ein ähnliches Geschäftsmodell dahinter, wie bei Avon. Man sucht Vermittler, die aus dem Personenkreis der Zielgruppe kommen, weil die leichter etwas an Freunde und Bekannte verkaufen können als ein fremder Profi. Aber letztlich gehts auch da nur um die Provision und um Umsatz.

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Also:

  • Eine kleine Anwartschaft bei einer PKV.
  • Pflegeversicherung (gesetzliche Pflicht! Hoffentlich hast du eine.)
  • Haftpflicht
  • Diensthaftpflicht (in der DBwV-Mitgliedschaft enthalten)

Gut zu haben:

  • Arbeitsrechtschutz (in der DBwV-Mitgliedschaft enthalten)
  • Unfallversicherung
  • Dienstunfähigkeitsversicherung (nicht Arbeitsunfähigkeit!)

Allerdings würde ich nicht pauschal den Rahmenvertrag des Bundeswehrverbandes empfehlen.

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Wichtig ist auch, dass du weißt, wo du sie abschließt:)

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