Welche Verhaltensweisen/Aussagen lassen euch annehmen, dass ihr einen überdurchschnittlich intelligenten Menschen vor euch habt?

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Er kann seine Aussagen differenzieren und begründen,
- er kann die Perspektiven wechseln,
- er ist fähig zur Reflexion und Selbstkritik ("Ich weiß, dass ich nicht weiß"),
- er fragt bei allem, ob bei Platons Philosophie oder bei einem undichten Dach: "Warum? Was sind die Voraussetzungen?",
- er ist sprachlich gewandt (da gibt es Ausnahmen).

Ein sehr junger Mensch, der sich überdurchschnittlich gewählt ausdrückt (gerade bei Kindern, die lange vor den meisten anderen einfache Gespräche führen können)...ansonsten, und das ist mir erst neulich klar geworden, halte ich Menschen für sehr intelligent, die gut argumentieren können bzw. Schwächen in einem Argument erkennen, die für mich (halte mich für etwa durchschnittlich intelligent) nicht auf den ersten Blick oder gar nicht ersichtlich wären. Was genau für mich "gut argumentieren" bedeutet wäre noch mal eine andere Frage, aber ich machs fürs erste mal kurz ;P


Edit: Ich sehe auch einen bedingten Zusammenhang zwischen Intelligenz und Empathiefähigkeit, aber auf eine genaue Grenze (wie intelligent kann jemand sein, wenn er absolut herzlos ist), kann und möchte ich mich auch gar nicht festlegen.

Ich fange mal bei den dummen Menschen an. So manch einem sieht man seine Dummheit schon aus mehreren Metern an. Sie steht ihnen ins Gesicht geschrieben. 

Ebenso ist es mit sehr klugen Menschen. Man sieht ihnen die Intelligenz an. Ihr Blick ist hellwach und sie sind in Gedanken oft schon einen Schritt weiter. Man sieht es an dem kleinen Anflug von Langeweile, wenn man selbst noch nicht so weit ist, sie das Problem jedoch längst gelöst haben und nur aus Mitleid so lange warten, bis man es selbst verstanden hat. So ergeht es mir jeden Tag mit meiner Tochter. IQ 145

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