Welche Vergleiche sollten auf keinen Fall fehlen (schriftliche Ausarbeitung)?

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13 Antworten

Interne Struktur: Wie demokratisch oder autoritär sind die Konfessionen organisiert? Haben alle Mitglieder die gleichen Rechte und Pflichten, oder gibt es Ungleichheiten?

Quellen der Lehre: Aus welchen Quellen beziehen sie die Lehre? Was sind ihre "heiligen Schriften", ihre Autoritäten? Haben sie nur die Bibel, oder gibt es noch andere wichtige Quellen?

Verhalten nach Außen: Wie ist der Umgang mit Kritikern? Wie mit der mit anderen Religionen oder anderen christlichen Konfessionen? Auf welche Art und Weise wird missioniert?

Lehre: Hier gilt es einfach, die wichtigsten Punkte der Lehre darzustellen, Übereinstimmungen und Unterschiede aufzuzeigen.

Bewertung: Wie werden die verschiedenen Konfessionen in der gegenwärtigen Debatte bewertet? Positiv oder negativ? Gelten sie eher als liberal, oder eher als konservativ?

Das wären in meinen Augen die wichtigsten Punkte.

genaues Thema: "Struktureller Vergleich dreier christlichen Religionen"

Das Thema ist falsch gestellt.

Es gibt nur eine christliche Religion, nämlich das Christentum. Dann gibt es verschiedene Konfessionen (evangelisch, katholisch, orthodox), innerhalb einer Konfessionen verschiedene Denominationen (römisch-katholisch, alt-katholisch, im evangelischen Bereich etwa Lutheraner, Baptisten, Methodisten etc.) und noch einmal eine Stufe darunter einzelne Kirchen (bei Lutheranern z.B. die bairische Kirche und die Kirche von Hannover).

Du kannst also drei Konfessionen vergleichen, oder drei Denominationen, oder drei Kirchen, aber wenn du drei Religionen vergleichen willst, dann müsstest du so was wie "Christentum, Judentum, Buddhismus" wählen ;)

Sag mal deinen Lehrer, er soll seine Kenntnisse über Religionen auffrischen, wenn er solche Bildungslücken hat.

So am Rande: Ich habe mir die Katholische Kirche, die Evangelische Kirche und die Zeugen Jehovas herausgesucht.

Etwas merkwürdige Auswahl. ich nehme an mit "evangelische Kirche" meinst du die EKD. Also willst du drei Kirchen vergleichen.

Vergleiche:

  • Art der Kirchenleitung:
  • Papst, der unfehlbare Lehren verkünden kann, aber nicht generell unfehlbar ist und deshalb auch ggf. kritisiert werden kann
  • Dezentrale Leitung (der Rat der EKD kann den Mitgliedskirchen nichts vorschreiben, sondern nur Impulse geben)
  • Leitung, die keine unfehlbaren Sätze formulieren kann, aber nicht kritisiert werden darf
  • Lehrgrundlage
  • Bibel und Tradition
  • früher mal Bibel, heute eher unklar
  • Bibel und Auslegung durch die WTG, die z.B. in den z.T. merkwürdigen Übersetzungen der NWÜ drinstecken
  • Definition von Kirche
  • Sukzession und Verbundenheit mit dem Papst
  • "richtige Verwaltung der Sakramente und richtige Lehre des Evangeliums" (traditionell, der zweite Punkt ist zunehmend Theorie bzw. wird durch "evangelische Freiheit" ersetzt)
  • bei ZJ bin ich mir nicht sicher, aber da scheint die treue zu den Lehren der WTG entscheidend zu sein
  • Verhältnis zu anderen Kirchen
  • Unterscheidung von "abgespaltenen" Kirchen (v.a. Orthodoxen), "kirchlichen Gebilden" (z.B. evangelische Kirchen) und Sekten
  • Zusammenarbeit mit anderen Kirchen im ökumensichen Rat, auch Kontakte zur rkk (die nicht im ökumenischen Rat sein will, da der Papst so seine Einzigartigkeit einbüßen würde)
  • starke Abgrenzung und oft (bis vor kurzem: generell) Verteufelung aller anderen Kirchen
  • Praxis:
  • strenge Vorschriften für Gläubige, die aber von denen oft ignoriert werden (siehe verbot der Scheidung)
  • Betonung der Verantwortung des einzelnen Glaubenden
  • starke soziale Kontrolle, die Vorgaben der Gruppe zu erfüllen, bei "Beratungsresistenz" Rausschmiss, und dann (bzw. nach Austritt) Kappung aller sozialen Kontakte zum ehemaligen Mitglied

ich nehme an, Lehrunterschiede werden schon von anderen hier genannt ...

Nanu, in der Vorschau waren noch die Hauptpunkte und Unterpunkte unterschieden, jetzt ist es eine "flache" Liste.

Hauptpunkte waren: Art der Kirchenleitung, Lehrgrundlage, Definition von Kirche, Verhältnis zu anderen Kirchen, Praxis

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@helmutwk

Es gibt nur eine christliche Religion, nämlich das Christentum.

Was der Jude Jesus von Nazareth dazu wohl zu sagen hätte? Ich halte diese Behauptung für einen guten Witz.

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@dawala

Was der Jude Jesus von Nazareth dazu wohl zu sagen hätte?

Wozu genau? Dazu, dass Sein Volk ihn ablehnte? Oder dass seine Jünger nicht einig sind? Oder dazu, dass sie alle als eine Religion gezählt werden?

Ich halte diese Behauptung für einen guten Witz.

Fakt ist, dass nicht jede Glaubensgemeinschaft eine eigene Religion ist (sonst würde in Indien zigtausende von Religionen geben, die alle zum Hinduismus gehören), und dass Christentum eine Religion ist (genauso wie z.B. Buddhismus, der auch sehr unterschiedliche Richtungen beinhaltet).

So was sollte eigentlich zur Allgemeinbildung gehören.

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Die katholische Kirche hat als Lehre die Bibel UND den Katechismus. Das Oberhaupt der kath. Kirche ist der Papst. Laut 2.vat. Konzil ist NUR sie, allen voran der Papst, berechtigt, die Bibel auszulegen und zu lehren. Jede Lehre muss abgestimmt sein in und durch das Oberhaupt.

Da die Bibel vieles anders lehrt als die kath. Kirche MUSS sie den Alleinanspruch stets untermauern, die Bibel auszulegen. So unterordnet sich jeder kathol. Gläubige unter den Papst.

Das Gleiche geschieht auch bei den Zeugen Jehovas. Auch sie haben die Bibel UND die strikte Auslegung durch die Wachtturmgesellschaft, die die Bibel auslegt und lehrt. Auch hier finden wir Widersprüche zur Bibel. Aber da die Auslegung von "oben" streng gelehrt wird, dass also NUr sie die richtige Lehre und Leitung bringen, unterordnen sich die Gläubigen ihrer Lehre.

Wir sehen, dass sich in den sog. christlichen Kirchen vieles wiederfindet, was Jesus bei den Pharisäern beklagte. Denn Jesus brach nicht ein einziges Gebot der Bibel (AT), sondern nur die Gebote, durch mündliche Überlieferung hochgehalten wurde. Eine Auslegung musste sich immer halten an die Obrigkeit - mündliche Überlieferung /Mischnah und Thora.

Die evangelische Kirche hat zwar nicht den Papst als Oberhaupt, aber auch hier ist jeder Pfarrer gebunden an die Lehre/Auslegung der evangelischen Kirche.

Die Gläubigen jeder Konfession folgen den Anordnungen der "Oberen" und wagen sich nicht selbständig an die Bibel.


Unter freien Christen - das sind Gemeinden, die nicht an die Kirchensteuer gebunden sind, finden sich häufig mehr Respekt vor jedem, der Jesus im Herzen hat und der Bibel folgen möchte. Doch auch hier ist jeder Gläubige in Gefahr (""), sich wiederum den mehr oder weniger strengen Lehren - je nach Gemeindestruktur - unterzuordnen.

Jede Lehre, die neben der Bibel beansprucht, die einzig richtige Richtung zu haben, tendiert zu einem, was ich nenne, sektenhaften Wesen.

Die Bibel selbst betont, dass es nicht auf Gemeindezugehörigkeit ankommt - denn danach wird Gott uns nicht fragen, sondern nur danach, ob wir geglaubt haben an das Wort Gottes, die Bibel - mit Zentrum des Sohnes Gottes, der jeden in die persönliche Beziehung zu Gott führt, durch das, dass er uns befreite von dem Fluch, das die Übertretung des Gesetzes mit sich brachte.


Jeder Mensch - ob religiös oder atheistisch - tendiert zu einem strikten Nachfolgen einer Ideologie. Jesus sagte, sein Reich ist nicht von dieser Welt. So ist die menschengemachte Leitung nicht immer in Übereinklang mit dem Willen Gottes.

Geisltichen Missbrauch findet man aber nicht nur in Kirchen, sondern auch in atheistisch (kommunistisch o.ä.) geführten Ländern oder Ideologien. Missbrauch und Erniedrigung findet man in nichtreligiösen Kreisen ebenso wie in religiösen. Daher möchte ich zum Schluss als Gedanken mit einwerfen: Der Spruch "Religion ist die Droge des Volkes" in sich falsch. Das Machtstreben und der Egoismus und die wirtschaftliche Macht eines Einzelnen oder eines Landes kann große Gefahr mit sich ziehen für die Schwächeren.

Die evangelische Kirche hat zwar nicht den Papst als Oberhaupt, aber auch hier ist jeder Pfarrer gebunden an die Lehre/Auslegung der evangelischen Kirche.

Das war vor 200 Jahren so, heute ist davon fast nix übrig geblieben.

Die Bibel selbst betont, dass es nicht auf Gemeindezugehörigkeit ankommt - denn danach wird Gott uns nicht fragen, sondern nur danach, ob wir geglaubt haben an das Wort Gottes, die Bibel - mit Zentrum des Sohnes Gottes, der jeden in die persönliche Beziehung zu Gott führt

Mir scheint, du betonst die Bibel zu sehr. Wichtig ist der Glaube an Jesus, dem Sohn Gottes, wie er in der Bibel bezeugt wird. Wir sollen der Bibel glauben, aber nicht an die Bibel.

Der Spruch "Religion ist die Droge des Volkes" in sich falsch.

Es gibt schon Leute, die eine religiöse Vertröstung aufs Jenseits als Droge benutzen, um sich so vor der harten Realität zu schützen. Völlig falsch ist der Satz also nicht. nur: sogar in den Werken von Marx und Lenin finden sich Hinweise auf Leute, die gerade wegen ihrem glauben sich nicht mit der schlimmen Welt abgefunden haben, sondern tatkräftig daran gearbeitet haben, um sie zu verbessern. Wenn Marx völlig ehrlich (auch ehrlich zu sich selbst) gewesen wäre, hätte er erkannt, dass dieser Satz nicht für alle formen der Religion gilt.

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Ich würde dir empfehlen die evangelische, die katholische und die NEUAPOSTOLISCHE Kirche mit einander vergleichen, weil ich es in immer mehr Städten jetzt auch neuapostloische Gemeinden gibt!

fronkel. user helmutw hat ja schon richtigerweise aufgezeigt, dass es nur eine christliche Religion gibt. Du kannst also wirklich nur verschiedene Strukturen vergleichen! Zudem ein zweiter Denkfehler! ZJ kann man nicht zu "christlichenb Religion" zählen. Sie selbst nennen sich deshalb ja auch: Jehovas-Zeugen. WEnn du sie in deinen Vergleich einreihst, dann überschreitest du also die Grenze deines Themas und musst erweitern: "Vergleich chrisllicher, jüdischer, moslemischer Glaubensausrichtung" Da kannst du dann ZJ irgendwo dazwischen -von allem ein Mixmax - ansiedeln, WT-Lehre hat vom Christentum so gut wie nichts, desto mehr vom altjüdischen Gesetz und der Theologie des Islam, z.B. Jesus hat keine Göttlichkeit, sondern ist ein Engel, bzw. Prophet.


'Du solltest das Thema also abwandeln: Vergleich Christentum, Islam, 'Waxchtturm Gesellschaft. Ganz wichtige Vergleichspunkte: Wichtigkeit des Aussprechens des Namens Gottes. - Jesus Christus - allein aus Gnade - unter dem Gesetz - .Zwei-Klassen Gläubige - füralle Gläubigen die gleiche Glaubensausübung erlaubt? - Stellung der Frau. selbständiges Bibelforschen (seit 2007 bei ZJ verboten!), - Gehorsamspflicht gegen Führung der Organisation. Verhalten gegen "Abtrünnige", Verhalten gegen Kritiker, wie weit wird selbstbestimmte Lebensführung toleriert (pol. Betätigung,Speisevorschriften, Blutannahme , Teilnahme an rel. oder weltl. Feiern und vieles mehr), ohne Strafmaßnahmen befürchten zu müssen?- Das sind nur einige Vergleichsimpulse zw. Christentum -und nichtchristllicher Religionen.

Seit wann ist selbständiges Bibelforschen bei den ZJ bitteschön verboten? Also ich spüre von dem Verbot nichts... :)

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@fronkel

hallo fronkel, leider hatte ich erst heute Zeit, wieder mal bei GF reinzuschauen. Dir zur Info: Spätestens seit Sept.2007 ist es einem ZJ verboten, eigenständig, d.h.ohne begleitende Wachtturm-Schriften die Bibel zu durchforschen!!!!! Im "Königreichdienst" vomSept. 2007 wurde die Frage gestellt: "Billigt es der treue und verständige Sklave, wenn sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammentun um biblische Themen zu untersuchen und zu debattieren! Antwort: NEIN. Wer sich aber noch zusätzlich zu den monatlich verpflichtenden Wachtt.Studien weiter in der Bibel forschen wolle, dem stünden dazu weitere Wachturm Publikationen zur Verfügung. Aber o h n e Wachtturm-Literatur darf die Bibel nicht selbständig studiert werden, Sollte man sogar mal lesen, was Wachtturmfremde Ausleger zu sagen haben, ist das ein Grund zum Ausschluss, falls es bekannt wird!

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@fronkel

Das war keine Frage, fronkel, das war leidvolle Feststellung! Indoktrinierte ZJ haben keinen Wunsch, Bibelauslegung von Nicht-Z zu lesen (weil der "vertrauenswürdige Skl. es nicht gestattet), vielleicht gehörst du ja zu denen, und dir ist das Verbot noch gar nicht bewusst gewesen? Dein Nichtwissen ändert aber nicht die Tatsache! LG.

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Entstehung, Struktur, Finanzierung, Beziehung zu jeweiliger Politik im Verlauf der Geschichte, Bezug zur Lehre in Taten, Zaheln aus aller Welt mögen noch ergänzen, eine Grafik zur Auflockerung ermöglichen.

Es mag EINE kath. Kirche geben. EINE evangelische Kirche würde ich so nicht wahrnehmen können. Unter dem Dach der ev. Kirche - zumindest in D - finden sich viele verschiedene Richtungen die z.T. im Widerspruch zueinander stehen.

Bei der kath. Kirche möchte ich Dich noch darauf aufmerksam machen dass der Kardinal Ratzinger, heute eremittierter Papst, den Zugang zur gesamten Bibliotheka Vaticana für die Wissenschaft geöffnet hat. Damit können alle Texte erforscht werden. Woraus sich die Möglichkeit ergibt zurück zu den Wurzeln gehen zu können, die Entstehung mancher Entwicklung verstehen und dann entsprechend agieren zu können. Die Seite vatican.org hat auch eine deutsche Fassung. Sie ist empfehlenswert für Deine Arbeit.

Unter dem Dach der ev. Kirche - zumindest in D - finden sich viele verschiedene Richtungen die z.T. im Widerspruch zueinander stehen.

Die Gliedkirchen der EKD sind nicht im Widerspruch miteinander. Das ist spätestens seit der Leuenburger Konkordie Vergangenheit.

Wenn du die Unterschiede zwischen religiös konservativen, evangelikalen und religiös liberalen Christen meinst; die sind auch nicht größer als die zwischen der Amtskirche und der "Kirche von unten" in der rkk.

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Leider haben sich meine Vorposter schon wieder von der Frage entfernt!

Es war ja nicht nach den Lehren, bzw. Verboten oder Geboten gefragt, sondern wie in der Frage oben ausgeführt:* "Struktureller Vergleich dreier christlicher Religionen"*

Wenn du die Struktur, also den Aufbau von Jehovas Zeugen kennenlernen willst, dann empfehle ich Dir die Website http://www.jw.org/de/, dort findest Du alles Wissenswerte, also auch die Finanzierung, den organisatorischen Aufbau etc.

Ja ich bin ja selber einer :D

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Es war ja nicht nach den Lehren, bzw. Verboten oder Geboten gefragt

Denkstrukturen sind auch Strukturen.

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Der strukturelle Vergleich ergibt ziemliche Gemeinsamkeiten zwischen den Zeugen Jehovas und der RKK.

  • Beide behaupten die einzig wahre Religion zu sein. Die RKK formuliert es derzeit vorsichtiger, indem sie behauptet die einzige Kirche 'im Vollsinn des Wortes' zu sein.
  • Beide hatten mit sexuellen Missbräuchen in den eigenen reihen zu kämpfen und beide haben erstmals mit Vertuschungsversuchen und einem 'Unter den Teppich kehren' auf Kosten der Opfer reagiert.
  • Beide sind absolut diktatorisch aufgebaut. Dass dies bei uns nicht so erscheint liegt daran, dass sie rechtlich keine Macht haben, ihre religiösen Vorstellungen gewaltsam durchzusetzen.

Der Unterschied ist darinnen gegeben, dass sich die RKK als Volkskirche versteht und deshalb jeden Mörder in ihren Reihen duldet (so lange er Kirchensteuer bezahlt), während die ZJ sich von kriminellen Elementen - wenn es publik wird - möglichst schnell trennen.

die katholiken sehen alles als strafe (zb krankheiten kommen von gott) die evangelen alles als geschenck (z.b das leben selber) und die jehovas alles als prüfung nur das jenseits ist wichtig daher muss man gut leben

Die Zeugen warten auf Armageddon, und das zum Glück vergeblich! Ein sehr seltsames gedanklich leider versklavtes Völkchen.

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Sehr einseitige und falsche Darstellung der Konfessionen. Daumen runter!

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Die Unterwürfigkeit der verschieden Glaubensgemeinschaften im dritten Reich..wobei die ZJ als einzige .. von vornherein !positiv abschnitten :)

Das Verbot des Mordens... welche außer die ZJ bis heut die kath.- sowie die evgl. Kirchenmitglieder & aller " Freikirchenmitglieder" außer ein paar Ausnahmen leider nicht befolgen :)

die beten echt dafür, das die Kriegsteilnehmer heil nach haus kommen und nicht für die Verhinderung von den unmenschlichen Opfern :( der Zivilisten, Frauen , Kindern.. welche Christen billigend in Kauf nehmen, weil die meinen das sei lt. Bibel legal zu morden da ja auch geschrieben steht..FREI ÜBERSETZT:: gebt dem weltlichen Herrschern was denen gebührt; ZU MORDEN IST lt... Bibel... für solche christlichen Unmenschen . LEGALISIERT :(

die beten echt dafür, das die Kriegsteilnehmer heil nach haus kommen und nicht für die Verhinderung von den unmenschlichen Opfern

Das ist eine Unterstellung und hat nichts mit der Wahrheit zu tun. Es wird sehr wohl für die Verhinderung von unmenschlichen Opfern gebetet. Allerdings kann es Situationen geben, wo man immer gegenüber jemand schuldig wird. Und wenn man sich dann aus einer Entscheidung heraushält, hat man auch eine Entscheidung getroffen, meistens zu Ungunsten der Schwächeren.

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@wolfruprecht

himako, vielleicht solltest du mal die Gottesdienste in christlichen Kirchen besuchen, egal ob kath.oder evgl. Du würdest schnell rausfinden, dass du da ziemlichen Unfug geschrieben hast. Nun ja, du weißt es nciht besser, denn das, was du da schreibst, wird dir ja in jeder Versammlungsstunde mittels "WAchtturm" eingebleut.


Übrigens solltest du dich auch geschichtlich kundig machen, was die "rühmliche" Rolle der ZJ im 3. Reich betrifft. Immerhin war die WTG sehr mit dem Umgang gegen die Juden einverstanden, nicht ein einziges Wort des Protestes dagegen,aktive Hilfe für Juden schon gar nicht! Mein Lieber: Angebliche "Neutralität" kann tausendfaches Morden bedeuten. Das betrifft im übrigen auch das Verbot der Bluttransfusion. Erst vor kurzem von einem höchst tragischen Vorkommen gehört! Schweig du mir also still von wegen die WTG sei nicht mordbereit!

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@mollimops2

Da Du mich pers.ansprichst fällt meine Anwort zwangsläüfig etwas länger aus.. also..Ich gehöre zu denen, die den Schwur von Buchenwald ernst nehmen. ................................................................................................................

– Jehovas Zeugen wurden von Anfang an (1933) und als erste Glaubensgemeinschaft verfolgt. Zwischen Sommer 1933 und Frühjahr 1934 waren bereits über 500 Bibelforscher in die frühen Konzentrationslager Colditz, Heuberg, Hohnstein, Osthofen, Sachsenburg und Sonnenburg verschleppt worden.

Landesbischof Hanns Lilje, Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover, stellte 1947 fest: „Sie können für sich in Anspruch nehmen, die einzigen Kriegsdienstverweigerer großen Stils zu sein, die es im Dritten Reich gegeben hat, und zwar offen und um des Gewissens willen.“

dazu gehörte auch dieses beherzte konsequente Handeln der bewundernswerten und starken Frauen....Im Konzentrationslager Ravensbrück zum Beispiel peinigte die SS im Winter 1939 vergeblich eine Gruppe von Zeuginnen Jehovas vier Wochen lang mit Dunkel- und Hungerarrest, weil sich die Frauen standhaft weigerten, Arbeiten für den Krieg zu verrichten. ...........................................................................................................

hiermit mache ich DICH gern mal etwas Geschichtskunde:

Die Zeugen Jehovas führten 1933 und 1934 einen bemerkenswerten, teilweise erfolgreichen Rechtskampf für die Religionsfreiheit und gegen die staatlichen Verbote ihrer Tätigkeit in diesem Land. Das führte zunächst zu Freisprüchen vor Gericht für einzelne Bibelforscher und zu großer Unsicherheit in juristischen Kreisen und zu noch größerem Unmut bei der Gestapo. Die Beschlagnahmung des als amerikanisch deklarierten Eigentums (Gebäude in Magdeburg) ihrer rechtlichen Körperschaft mußte rückgängig gemacht werde. (Das Betätigungsverbot für die Gläubigen blieb jedoch, die bittere Verfolgung war zu keiner Zeit unterbrochen.) Schließlich sprachen die Richter den Zeugen Jehovas ab, eine Religionsgesellschaft zu sein, die den Schutz der Weimarer Verfassung genoß. ....................................................................................................................

& dazu.. Immerhin war die WTG sehr mit dem Umgang gegen die Juden einverstanden, nicht ein einziges Wort des Protestes dagegen,aktive Hilfe für Juden schon gar nicht! ...** das verwechselst Du mit den großen Kirchen und den Aussprüchen der christlichen Allianz.** mehr unter ..http://www.fundamentalismusdebatte.de/freikirche-ns/

......................................................................................................................

Zu Deinem Hinweis... Bluttransfusion... das soll jeder mit sich, seinem Gewissen ausmachen.. Ich würde auch keine haben wollen,

ich esse keine tierischen Produkte, in jedem Fleisch ist Blut und Urin.. was ich nur ekelig finde. Ich nehme keine Medikamente, da Tiere dafür leiden mußten. Ich bin seit gut 34 Jahren überwiegend Rohköstler und

habe eine detaillierte Patientenverfügung, & einen Nicht - Spenderausweis.... Frage bin ich nun Schuld weil ich andern nicht meine Organe vermach?... weil ich mein Recht auf einen natürlichen Sterbeprozess leben möchte.. Denke bitte mal über Ethik nach und betrachte dabei die Anspruchshaltungen eines Teils der Weltbevölkerung...** Denke bitte mal nach über die Würde des Sterbens ** m. frdl. G. ;)h

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@himako333

Jehovas Zeugen wurden von Anfang an (1933) und als erste Glaubensgemeinschaft verfolgt.

Na ja, wenn das Verfolgung warm, dann wurden zur gleichen Zeit auch Katholiken, die Protestanten von der bekennenden Kirche und diverse Freikirchler verfolgt.

http://sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=2688&title=&biblevers=&searchstring=&author=0&language=0&category=0&play=0

Das sind die Erinnerungen von einem Pastor, der von der Gestapo auch deshalb ins Visier genommen wurde, weil er an Flugblattaktionen gegen die Diskriminierung der Juden beteiligt war. Während die ZJ in der Hinsicht geschwiegen haben. Sogar international: die biblischen Hinweise auf die Hoffnung für das Volk Israel (z.B. die 144.000 Juden in Of 7) wurden 1933 aus der Lehre der ZJ getilgt und sind bis heute nicht mehr aufgetaucht.

Und während dieser Pastor (ganz im Einklang mit dem Stuttgarter Schuldbekenntnis) bekennt, nicht genug getan zu haben, haben sich die ZJ bemüht, ihr Schweigen zur Judenfrage (bzw. teilweise sogar Zustimmung zur Naziposition) in Vergessenheit geraten zu lassen.

Zum Vergleich: Kommunisten wurde auch von Anfang an verfolgt, trotzdem sind sie keine Musterdemokraten gewesen.

teilweise erfolgreichen Rechtskampf für die Religionsfreiheit

Wenn du den Kampf für die Freiheit der eigenen Gruppe so bezeichnest ...

Die ZJ ließen sich in ihrem "Kampf für Religionsfreiheit" von einem Nazi-Anwalt vertreten. Die bekennende Kirche hat in Rechtsstreitigkeiten mit der Regierung lieber auf die Kanzlei Heinemann (der Anwalt wurde später Bundespräsident) zurückgegriffen.

Immerhin war die WTG sehr mit dem Umgang gegen die Juden einverstanden, nicht ein einziges Wort des Protestes dagegen,aktive Hilfe für Juden schon gar nicht! ...** das verwechselst Du mit den großen Kirchen

Nein, das ist keine Verwechslung, oder wie nennst du es, wenn ZJs vom britisch-amerkanischen Imperium und seinen Handelsjuden schreiben? Vom Kampf der NSDAP um Deutschland, gegen den die "Bibelforscher" nach eigenen Aussagen nichts unternommen haben?

Ich sage nicht, dass die anderen Kirchen damals besser als die ZJ waren. Von Ausnahmen abgesehen, waren sie das nicht. Aber sie haben nach 45 zugegebenen, dass sie versagt haben, und das vermisse ich bei den ZJ.

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@helmutwk

Du...und das vermisse ich bei den ZJ.... sollen sich Opfer dafür entschuldigen das sie Opfer sind ??!!!... ich hoffe für Dich... das Du nicht wirklich so hartherzig, kalt & unmenschlich / ungerecht bist.

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@himako333

sollen sich Opfer dafür entschuldigen das sie Opfer sind

Nein. Im Stuttgarter Schuldbekenntnis haben sich die Leute auch nicht dafür entschuldigt, dass sie Opfer geworden sind.

Aber vielleicht dafür, dass aus der Lehre der ZJ Punkte verschwunden sind, die zu "judenfreundlich" waren. Dafür, dass antisemitische Äußerungen getätigt wurden. Dafür, dass zwar die eigene Freiheit, aber nie die der anderen verteidigt wurde.

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@wolfruprecht

sorry..**. *******folgendes ist die Wahrheit...bei dem öffentlichen Gebeten bitten z.Bsp. die einzelnen Gemeindemitglieder um ein gemeinschaftliches Gebet für den Schießmann (z. Bsp. für den Solaten in Afghanistan) und nicht für potenzielle Opfer dessen verbrecherischen Handlungen**.********

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@helmutwk

sorry, meine Erwiderungen sind hier nicht öffentlich erschienen, evtl. sofort gelöscht wurden.. drum nur noch in Kurzform.. ...** **Nur Traurig.. Dein Standpunkt, weil unendlich: Menschenverachtend.********

bitte halte Dich mit Deinen weiteren Menschen verachteten Aussagen zurück, bedenke es gibt überlebende Kinder/ Enkel... es wird z.Z. auf Bundes Ebene an einer Zusammenstellung v gearbeitet, welche dokumentieren wird.. das ZJ viele Juden versteckt haben, denen das Überleben ermöglicht haben..**** wo alle Null acht- fünfzehn- Christen versagten.****

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@himako333

Dein Standpunkt, weil unendlich: Menschenverachtend

Menschenverachtend? Bei den ZJ gibt es wie in den anderen Kirchen unterschiedliche Aspekte, was das Verhalten im 3. Reich angeht. In den KZs waren auch Mitglieder der bekennenden Kirche und katholische Priester, Christen haben Juden versteckt (Martin Niemöller hat z.B. Berliner Juden geholfen, im Schwabenland unterzutauchen), es gab Proteste, legale (war vor allem anfangs möglich) und illegale, u.a. wurde die Ermordung Behinderter gestoppt (wozu u.a. der katholische Bischof von Galen und der evangelische Pastor von Bodelschwingh beitragen haben)....

Ich rede über die ZJ so wie du über die anderen Kirchen: das, was falsch lief, aufzeigen. Insofern sehen ich nicht, dass ich menschenverachtender bin als du.

wo alle Null acht- fünfzehn- Christen versagten.

Dann nimm mal zur Kenntnis, dass Kirchen nicht nur aus 08/15-Christen bestehen. Die EKD (also die "große" evangelische Kirche) ist nachhhaltig gerade von den Christen geprägt worden, die sich auch gegen den Nationalsozialismus ausgesprochen haben.

Übrigens: "08/15" war die Typbezeichnung für ein Maschinengewehr im 1.Weltkrieg (konstruiert 1908, verbessert 1915).

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@himako333

Tatsache ist bloß, dass die "freiwillige" Blutabstinenz eben nicht freiwillig ist!!! Wer einer Annahme von Blut zustimmt, "gibt damit zu erkennen, dass er kein ZJ mehr ist",. Das ist die juristisch "feine" Umschreibung für brutalen Rausschmiss! Wozu die notariell Beglaubigungen, die auch nach Selters gehen und das Überwachungskommando, dass ein ZJ auch bloß ja kein Blut annimmt? Vereinzelt mag ein Mensch - so wie ich dir das abnehme -- was lebenserhaltende Maßnahmen verzichten (und damit das von Gott verliehene Leben missachten!!!!), die Mehrheit wird zur einwilligenden Selbsttötungszulassung verpflichtet!

Keine Frage, jedes ZJ-Opfer im Nazi Dtlld. war eines zuviel. Aber deine Darstellung stimmt nicht! Ich möchte jetzt aber eine gute Sendung im Evangeliums-'Rundfunk hören und habe deshalb wenig Interesse, dir darauf jetzt zu antworten.

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Die Unterwürfigkeit der verschieden Glaubensgemeinschaften im dritten Reich..wobei die ZJ als einzige .. von vornherein !positiv abschnitten :)


Die 'Bibelforschervereinigung' hat niemals in allen den Jahren, in welchen der Nationalsozialismus im Kampfe um Deutschland stand, versucht, diesen Kampf zu beeinträchtigen.

In keinem Vortrag, in keiner Schrift und auch nicht im Gesamtverhalten der Vereinigung wurde gegen den Nationalsozialismus in irgendeiner Form Stellung genommen. Dies trifft sowohl für Deutschland, auch für die Hunderttausende unserer inländischen Glaubensfreunde, - als auch für das gesamte Ausland zu.

(Aus einem Brief von Hans Dollinger Magdeburg, Watch Tower Society, 29. Januar 1935, an den Regierungsrat Dr. Lang, Innnenministerium)


Die ZJ haben nur das Pech (oder war es Glück?) gehabt, dass die Nazis auf ihre Unterwürfigkeit nicht eingegangen sind. Weder der Hinweis auf einen Nazi als Rechtsbeistand, noch auf die bösen Machenschaften der Handelsjuden des britisch-amerikanischen Imperiums haben das Verbot der ZJ verhindert. Aber es lag nicht an den ZJ, dass sie verboten wurden, sie waren ja bereit, sich anzupassen.

Dir ZJ sind vermutlich die einzige Kirche, die ihr Versagen im Jahr 1933 immer noch zu leugnen versucht. Geht verhältnismäßig leicht, weil sie, als klar wurde, dass die Nazis nicht umzustimmen waren, dann die Nazis genauso klar ablehnten, wie sie vorher von den Nazis abgelehnt wurden.

sowie die evgl. Kirchenmitglieder & aller " Freikirchenmitglieder" außer ein paar Ausnahmen

Die "paar Ausnahmen" sind immerhin die ältesten Freikirche (Mennoniten) und etliche andere Freikirchen und zahlreiche Mitglieder anderer Kirchen.

Du stellst die Tatsachen einseitig dar und verunglimpfst damit andere Kirchen.

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@helmutwk

DU...Die ZJ haben nur das Pech (oder war es Glück?) gehabt, dass die Nazis auf ihre Unterwürfigkeit nicht eingegangen sind.... ...**ich..Dein Satz tut weh! **

Traurig das Du Dir nicht zu schade bist die menschlichen Opfer der Nazibarbarei zu verunglimpfen. ..die Haltung dieser Opfer lächerlich zu machen

1933 gab es etwa 20.000 Zeugen Jehovas in Deutschland. Obwohl ihre religiösen Treffen durch die Nazis verboten wurden, praktizierten viele ihre Religion weiter. 1934 versuchten die Zeugen Jehovas die Naziangriffe abzuwehren, indem Kirchengemeinden Briefe an die Regierung schickten, in denen sie ihren Glauben und ihre politische Neutralität erklärten.

****Die Nazis tolerierten die religiös motivierte Weigerung der Zeugen Jehovas, Fahnen zu salutieren, ihren Arm für "Heil Hitler" zu heben oder im Heer zu dienen, nicht. Die Gruppe wurde 1935 gesetzlich verboten. Die Zeugen Jehovas, die sich den Verboten widersetzten, wurden verhaftet und in Gefängnisse und Konzentrationslager geschickt.**

Insgesamt wurden ca. 10.000 Zeugen Jehovas in Konzentrationslagern eingesperrt - 2.500 bis 5.000 von ihnen starben....** aus...http://suite101.de/article/die-opfer-der-nazis-a87284 ............................................................................................................

Beim Gedenken besonders im Blick waren die Zeugen Jehovas**. Diese waren nach den Worten des Leiters der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Detlef Garbe, "eine der am härtesten verfolgten Gruppen" in der NS-Zeit.** Unzweifelhaft sei, dass die Zeugen Jehovas die NS-Herrschaft nie mitgetragen hätten. Dafür verdienten sie Respekt. Allerdings seien sie keine Widerstandskämpfer gewesen, so Garbe. Vielmehr hätten sie für Religionsfreiheit gestritten. Das Beispiel der Zeugen Jehovas mache deutlich, wie leicht die Verbrechen der NS-Zeit vergessen werden könnten, sagte Wolfram Slupina, Leiter des Informationsbüros der Zeugen Jehovas. Die "unerbittliche Verfolgung einer apolitischen Gemeinschaft wegen ihres Glaubens" sei lange Zeit vergessen worden

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@himako333

Traurig das Du Dir nicht zu schade bist die menschlichen Opfer der Nazibarbarei zu verunglimpfen

So wie du all die nicht-ZJ verunglimpfst, die wegen ihres christlichen Glaubens in KZ gekommen sind. Fakt ist: wenn es nach den ZJ gegangen wäre, wären sie im 3.Reich ne anerkannte Religionsgemeinschaft gewesen, gegen die Nazis hatten sie eigentlich nix einzuwenden.

Allerdings seien sie keine Widerstandskämpfer gewesen, so Garbe. Vielmehr hätten sie für Religionsfreiheit gestritten.

Nenne mir eine Religionsgemeinschaft, für deren Rechte die ZJ sich stark gemacht haben. Für die eigene Freiheit haben viele gekämpft, von den Katholiken bis zu den Freikirchlern. Wobei die großen Kirchen den Vorteil hatten, dass die Nazis sich nicht trauten, die einfach zu überrollen, und es unter den Freikirchlern nichts gab, dass mit der "bekennenden Kirche" vergleichbar war.

Die "unerbittliche Verfolgung einer apolitischen Gemeinschaft wegen ihres Glaubens" sei lange Zeit vergessen worden

Dieses Schicksal teilen (was Westdeutschland angeht) die ZJ mit den Kommunisten.

Ja, meine Darstellung ist einseitig. Aber nur, weil die ZJ ihre Schwachpunkte nicht eingestehen.

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@helmutwk

meine Antwort ist hier verschwunden :( evtl. steht dieses auch nur Sekunden :(

deswegen spare ich mir Dir weitere echte Fakten, hoff aber Du bleibst nicht auf ewig der Opfer und deren Familien herzlos verschlossen..

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Hallo fronkel,

Dein Thema lautet: "Struktureller Vergleich dreier christlicher Religionen", und Du hast Dir aus den vielen Religionsgemeinschaften herausgesucht:

  • Jehovas Zeugen
  • Römisch Katholische Kirche
  • Evangelische Kirche (Deutschlands)

Strukturelle Merkmale, die mir jetzt in den Sinn kommen:

  • Jehovas Zeugen sind eine weltweite, internationale Religionsgemeinschaft, ebenso die RKK, während die EKD national strukturiert ist und lediglich mit protestantischen Kirchen anderer Staaten zusammenarbeitet.
  • Die RKK sowie die EKD sind gegliedert in untergeordnete Laien und einen herrschenden, hierarchischen Klerus mit imponierenden Titeln und Anreden, allein Jehovas Zeugen sind eine einige Bruderschaft und reden sich weltweit mit Bruder und Schwester an, unabhängig von der Funktion in der Gemeinschaft.
  • In Deutschland finanzieren RKK und EKD ihre Arbeit zum großen Teil durch obligatorische Kirchensteuer. Jehovas Zeugen erheben keine Steuer, sondern finanzieren das Werk durch freiwillige Spenden.
  • Bei Jehovas Zeugen nehmen praktisch alle Mitglieder am öffentlichen Verkündigen des Evangeliums aktiv teil, bei RKK und EKD in der Regel bezahlte Mitarbeiter.

Es bestehen zahlreiche Unterschiede in den Glaubenslehren und deren praktischer Umsetzung, aber es sind hier ja strukturelle Unterschiede gesucht.

Die historische Entwicklung. Abspaltung vom Judentum, Abspaltung von der kath. Kirche, Abspaltung von der Abspaltung von der Abspaltung ...

Zeitliche Inanspruchnahme, Stellung zu Staat, Laizismus und Säkularisation. Bestimmtheit der Lehre. Sonderansichten, die andere christliche Kirchen nicht teilen. Verhältnis zu anderen Religionen und zur Ökumene. Ansichten über die Zukunft der Menschheit. Inanspruchnahme von Nachrichtenzeit, Sicht der eigenen Wichtigkeit. Tiefsinnigkeit, z.B. wer hat bemerkt, dass man nicht gleichzeitig glauben kann die Evolution wäre wahr und die Aussage der bibl. Schöpfungsmythologie, es gäbe länger flugfähige Tiere als Tiere auf dem Land, wäre wahr.

Die historische Entwicklung. Abspaltung vom Judentum, Abspaltung von der kath. Kirche, Abspaltung von der Abspaltung von der Abspaltung ...

Du hast die Abspaltung der mittelalterlichen Kirche von der orthodoxen Kirche vergessen, auch kann mensch bezüglich der Reformation der Meinung sein, dass sich da nicht "abgespalten" hat, sondern die Kirche sich gespaltet hat, also Lutheraner rund rkk beide legitime Erben der mittelalterlichen Kirche sind.

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Es gibt nur Eine christliche Religion! - Die allerdings in verschiedenen Ausprägungen.

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