Welche vergleichbaren deutschen Transistoren gibt es dafür?

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2 Antworten

Deutsche Transistoren gibt es nicht. Wir verwenden den amerikanischen Standard. Alternativen wären nur die Russischen und Japanischen Versionen die anders bezeichnet sind.

Rein Deutsche Elektronik hat es außer Wehrmachtsbauteilen (Wie z.B. Wehrmachts Radioröhren im Stahlgehäuse) nie gegeben!

Der TIP32 ist ein kräftiger Billigtransistor der bis 40V sperren kann und bis zu 3A leiten kann. Der verstärkungsfaktor ist mit 50 recht gut für so einen starken Transistor.

Man kann auch den 2N3055 verwenden, der hält das dreifache und hat ungefähr die gleiche Verstärkung. Nur hat der TIP31 eine Verstärkung von ziemlich genau 50, der 2N3055 nur ungefähr 50.

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Kommentar von jorgang
04.10.2011, 22:36

Protest! Vergiss nicht meine alten Arbeitgeber! Es hat deutsche Elektronik gegeben, nicht nur den Volksempfänger. Und manche haben überlebt, manche mit fremden Kapital und jetzt anderen Produkten.

Siemens und Telefunken haben Transistoren gebaut, ebenso Röhren und ICs und machen das bezogen auf ICs und Optobauteile noch heute. Und dazu baute man noch hochkarätige technische Röhren für Sendeanlagen und Satelliten. Es gab noch eine ganze Reihe von deutschen Halbleiterherstellern (deutsche Fertigung, gegebenenfalls ausländisches Kapital): Intermetall, Semikron, ..? Auch die DDR hatte eine Halbleiterfertigung, in Dresden, Erfurt und Frankfurt/Oder. Das technische Personal wurde gern dort von der nach der Wende angesiedelten neuen Halbleitertechnologie (Beispiel AMD, aber ZMD lebt auch noch) übernommen.

Die ganze Jubelektronik nutzte Original TFK oder Valvo (später Philips). Jeder der großen Deutschen hat Rundfunk und TV produziert. DDR: RFT z.B. in Staßfurt. Dazu hatten ein paar andere auch noch Fertigungsstätten in Deutschland - aber keine Komponentenfertigung: Grundig, Saba, Metz, Löwe, Schneider. Das ist lange her und zugemacht oder verscherbelt.

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