welche vereine der englischen premier league sind im besitz eines tycoons und was halten sie davon?

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3 Antworten

LIVERPOOL

  1. Februar 2007 Die englische Premier League wird immer mehr zum Luxus-Hobby milliardenschwerer ausländischer Investoren. Am Dienstag beendeten die amerikanischen Unternehmer George Gillet und Tom Hicks die Übernahmeschlacht um den FC Liverpool und kauften den englischen Fußball-Rekordmeister für rund 714 Millionen Euro (470 Millionen Pfund).

Auf einer Pressekonferenz bliesen die neuen Besitzer zum Angriff auf den FC Chelsea und Manchester United. Gillet und Hicks kündigten an, neue Stars verpflichten und dafür den traditionsreichen Stadionnamen „Anfield Road“ verkaufen zu wollen.

ASTON VILLA

  1. August 2006 Der englische Fußball-Erstligist Aston Villa hat einer Übernahme durch eine vom amerikanischen Milliardär Randy Lerner geführten Investorengruppe zugestimmt. Der Klub aus Birmingham habe das Angebot in Höhe von rund 93 Millionen Euro angenommen, hieß es dazu am Montag in einer an der Londoner Börse veröffentlichten Erklärung.

Unternehmer Lerner, der Besitzer des amerikanischen Football-Vereins Cleveland Browns ist, hat damit einen monatelangen Übernahme-Kampf für sich entschieden. Vier Unternehmen hatten seit September 2005 um die Kontrolle über den börsennotierten Traditionsverein gerungen. Am Montag empfahl der Vorstand um den seit 1982 amtierenden Vereinschef Doug Ellis, der 39 Prozent der Villa-Anteile besitzt, den Verkauf der Mehrheit an die Gruppe um Lerner. „Die Grundlage für mein Gebot war mein Glaube daran, daß Aston Villa auf höchster Ebene in der Premier League und in Europa wettbewerbsfähig ist“, sagte Lerner.

PORTSMOUTH

Wohl wegen dieser Regeln tritt beim FC Portsmouth, nach Chelsea der zweite englische Klub in russischer Hand, nicht Arkadi Gaydamak auf, der schon Beitar Jerusalem besitzt (und gegen den in Israel wegen Geldwäsche ermittelt wird); in Erscheinung tritt dessen Sohn Alexandre, der betont, daß er die gut 20 Millionen Euro für den Erwerb einer Portsmouth-Hälfte mit seinen 29 Jahren „schon ganz allein verdient“ habe. Selbst Abramowitsch investierte nicht nur bei Chelsea, sondern auch bei ZSKA Moskau und Hapoel Tel-Aviv. Er ließ dort Mittelsmänner auftreten

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Für Manchester United gilt dasselbe. Dieser Club ist im Besitz eines US-Milliardärs (Malcolm Glazer). Diese Leute machen meiner Ansicht nach die ganzen Ablösesummen kaputt. Ein FC Bayern könnte sich ein solches Star-Ensemble wie beim FC Chelsea garnicht leisten. Der FC Bayern mag zwar der reichste Verein in Deutschland sein, aber man hat eben keinen solchen "Tycoon" im Hintergrund, der eben mal 50/60 Mio. € für neue Spieler "locker macht". Vielleicht sollte Manager Uli Hoeneß ja mit seiner Wurstfabrik expandieren und in den USA oder auch weltweit das große Geld machen. Dann kann er sich jeden Spieler der Welt kaufen... Oder man verkauft den Verein an Microsoft-Boss Bill Gates. Da kann auch ein Herr Abramovich dann nicht mehr mithalten...

Was will denn z.B. ein Abramowitsch damit erreichen wenn er in einen Verein solche Summen investiert? So ein Wohltäter kann er ja nicht sein. Meiner Meinung nach begibt sich der Verein in eine totale Abhängigkeit eines einzelnen Sponsors, der, wenn er den Geldhahn zudreht, den Verein und damit den gesamten Fußball kaputtmacht. Ein Sponsor darf nicht eine solche Macht bekommen.

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