Welche Urlaubsregelung habt ihr?

5 Antworten

Urlaub - gesetzlicher Mindsturlaub:

entweder 24 Werktage bei üblicher 6-Tage-Woche (inkl. Samstag)

oder

20 Arbeitstage bei üblicher 5-Tage-Woche

unabhängig davon, wieviele Stunden man an den einzelnen Tagen arbeitet.

Wer entsprechend regelmäßig weniger als 5 oder 6 Tage arbeitet erhält den entsprechenden Anteil:

3-Tage arbeiten (bei üblicher 5-Tage-Woche) = 20 / 5 * 3 = 15 Tage


3-Tage arbeiten (bei üblicher 6-Tage-Woche) = 24 / 5 * 3 =  14 Tage

ab 0,5 Bruchteilen wird aufgerundet...

Entsprechend ist bei tariflichem oder arbeitsvertraglichen und vom gesetzlichen Mindesturlaub abweichenden Urlaub zu verfahren.

Der Urlaub darf auch nur auf Tage angerechnet werden, die man tatsächlich planmäßig arbeiten müsste.

Ist das rechtens?

Es kommt immer darauf an, wie der Urlaubsanspruch formuliert wird - ob in Werktagen oder in Arbeitstagen.

Jeder Arbeitnehmer - gleichgültig, ob er 6 Tage in der Woche arbeitet oder z.B. nur 1 Tag - hat einen gesetzlichen Mindestanspruch auf 24 Werktage (das sind alle Tage, die keine Sonn- oder Feiertage sind) Urlaub; also immer 4 Wochen. 

Wenn Du z.B. 3 Tage in der Woche arbeitest, hast Du also einen Urlaubsanspruch von 24 Werktagen oder - auf die Anzahl Deiner Wochenarbeitstage umgerechnet - von 12 Arbeitstage.

Wenn Dein Urlaubsanspruch im Arbeitsvertrag in Werktagen angegeben ist, dann musst Du - wenn Du 1 Woche mit 3 Arbeitstagen Urlaub machen willst - demnach trotzdem 6 Werktage Urlaub einsetzen.

Kompliziert wird es, wenn ein Arbeitnehmer, der keine Woche mit 6 Arbeitstagen hat (das entspricht dann der Woche mit 6 Werktagen), sondern z.B. nur mit 3 Arbeitstagen, seinen Urlaubsanspruch aber in Werktagen angegeben bekommt, beispielweise nur 2 seiner 3 Wochenarbeitstage freinehmen will.

Es ist darum - um Irrtümer, Missverständnisse und daraus resultierende Unstimmigkeiten zu vermeiden - dringend anzuraten, einen in Werktagen angegebenen Urlaubsanspruch immer umzurechnen auf den individuellen Anspruch in Arbeitstagen.

Hi Casa,

da kann dir die minijob-zentrale.de weiterhelfen:
www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/04_arbeitsrecht/03_urlaubsanspruch/node.html

wie z.B.:
Jeder Minijobber hat Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der
gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt jährlich mindestens 4 Wochen bzw. 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche.

Da das Bundesurlaubsgesetz jedoch von 6 Werktagen (Montag bis Samstag)
ausgeht, rechnen Sie den Urlaub auf die entsprechend vereinbarten
Werktage um. Dabei ist nur wichtig, wie viele Werktage Ihr Minijobber
pro Woche arbeitet
– nicht, wie viele Stunden er an den Werktagen
leistet.

Gruß siola55

was tun firma zahlt relativ gut und ansonsten passt alles auser?

ich muss vor 7:00 uhr arbeitsbeginn im prinzip anfangen.

story: bin handwerker und sind 40 leute in der firma, die die ein firmenauto besitzen mussten schon um 6:30 in der firmasein um material usw anzuräumen, nun das gefällt in chef wiederum nicht und meint das lager jetzt um 6:30 zusperren zu müssen... warum? weil wir nicht um 7:00 uhr auf baustelle sind sondern immer 7:10 7:20 usw...

das bedeutet bräuchten wir mal material müssten wir nun vor 6:30 kommen um genug zeit zu haben schon eher um 6:10.

natürlich unbezahlt.

nun die andersrum dürfen wir mit dem auto nachhause fahren und das tanken zahlt der chef, ich bekomme von ihm schon meine 2te lohnerhöhung ohne das ich was gesagt habe. und eine beförderung zum vorarbeiter hat er mir auch noch gegeben.

das das also nicht rechtens ist vor 7:00 anzufangen unbezahlt weis ich selber, aber ich habe angst jetzt zu gehen und dann in der neuen firma evtl passt das mit 7:00 anfangen aber dann das andre absolut nicht mehr?

in der jetzigen firma bekomme ich auch brav alle überstunden, ausbezahlt kann so gut wie immer urlaub gehen wann ich will oder eben zeitausgleich, es ist oft auch kein problem tageweise zu gehen, geld kommt immer pünktlich am ende des monats. und ansonsten wird kaum getrickst. nur eben das mit früher anfangen.

was soll ich der situation tun ich bin recht zufrieden in der firma nur das jeden tag so früh aufstehen und unbezahlt geht mir halt echt aufn kecks. und demotiviert mich im prinzip fürn ganzen tag. habe eben angst weil ich schon geschichte gehört habe wie:

überstunden werden garnicht bezahlt oder ohne zuschlag, geld kommt 1 woche zu spät. zu wenig geld überwiesen, man kann kein urlaub nehmen wo man will usw...

was würdet ihr in dem fall tun? einfach neue arbeit suchen? wo kriegt man den einfach ohne zu fragen ne lohnerhöhung? aja 1 lohnerhöhung waren ca 5% die 2 ware 3%. somit verdiene ich nun 200€ über vertrag. (für meine verhätlnis vertraglich 1300€ ich 1580€. mit vorarbeiter 1650€.

würdet ihr bleiben oder doch gehen?

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