Welche Unterstützungshöhe für einen Partner in Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft ist für den Unterstützenden zumutbar?

2 Antworten

Ihr bildet dann in den Augen des Jobcenters eine BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) und seid dann wie ein Ehepaar zum gegenseitigen Unterhalt verpflichtet !

Wenn du also genügend anrechenbares Einkommen / Vermögen hast um euren gemeinsamen Bedarf nach dem SGB - ll zu decken,dann wird er bzw.ihr keine Leistungen vom Jobcenter erhalten.

Kannst du den gemeinsamen Bedarf nicht decken,dann würde es eine so genannte Aufstockung vom Jobcenter geben,es müsste dann auch sein monatlich zu zahlender KK - Beitrag von ca. 180 € berücksichtigt werden.

In einer BG - stünden euch derzeit jeweils 368 € Regelleistung für den Lebensunterhalt zu und jeweils 50 % KDU - Kopfanteil,dass ergibt dann den jeweiligen Bedarf.

KDU = Kosten der Unterkunft und Heizung / Warmmiete.

Also wären das derzeit 736 € für den Lebensunterhalt + die KDU - und dazu müsste dann ggf.noch der KK - Beitrag berücksichtigt werden,also kämen pro Monat nochmal ca. 180 € dazu.

Wenn du min.ein Bruttoeinkommen von 1200 € hast stehen dir die derzeit max.300 € Freibetrag auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll zu,diese kannst du also von deinem Nettoeinkommen schon mal min.abziehen.

Deckt dann dein anrechenbares Einkommen den genannten Bedarf,dann wird es wohl vom Jobcenter nichts mehr geben.

Was ihr privat an Verträgen / Raten zu zahlen habt interessiert das Jobcenter nicht.

Das ist eine Umschreibung für eine Bedarfsgemeinschaft.

Ihr lebt zusammen wie ein Ehepaar. In einer Ehe sind die Partner gegenseitig zum Unterhalt verpflichtet.

Einkommen gilt als gemeinsames Einkommen von dem dann auch die Lebenshaltungskosten bestritten werden müssen.

Bei Erwerbseinkommen hast du einen Freibetrag von 100 € plus 20 % der Mehreinnahme.

Wenn du dir das nicht leisten kannst, hättet ihr eine andere Form des Zusammenlebens wählen müssen.

Z.B. eine reine "Wohngemeinschaft"

Bedarfsgemeinschaft lösen und Untermietsvertrag für den Partner?

Hallo sehe immer noch nicht ganz durch,also folgendes ich und mein Partner hatten vor langer Zeit eine Bedarfsgemeinschaft mit Kind gegründet, jetzt geht er aber voll arbeiten und möchte finanziell für sich selber wirtschaften und nur anteilig was zu den Wohnkosten beitragen, wir verstehen uns,aber beziehungsteschnisch ist da nichts mehr, könnte er mit mir einem Untermietsvertrag machen?momentan muss er für uns aufkommen und ich bekomme nichts vom Jobcenter. Möchte wieder mit meinem Kind eine eigene Bedarfsgemeinschaft Gründen. Oder müsste er dafür komplett ausziehen?War heute beim Amt die meinten nur wenn ein Auszug oder Trennung ist...? Bin etwas überfordert lese soviel im Netz das es nucht unbedingt sein muss.???hoffe ihr könnt ein paar Infos dazu geben.

...zur Frage

Aus Bedarfsgemeinschaft in eigene Wohnung - kurzfristiges ALGII - Selbstständigkeit aus ALGII beginnen und dann endlich weg von staatlicher Unterstützung?

Hallo zusammen, ich hoffe auf ein paar Ideen oder Ratschläge, die über das "Da müssen Sie sich mal schlau machen" vom Vermittler hinaus geht...

Folgende Situation: Meine Freundin wohnt noch bei Ihrer Mutter. Diese geht arbeiten und kämpft um eine besser bezahlte Position. Momentan reicht das Geld aber leider nicht, weshalb das Einkommen vom Staat aufgestockt wird.

Die besagte Freundin findet seit ihrem 18. Lebensjahr zum Verrecken keine Ausbildung. Aber sie hat ein wirklich herausragendes, künstleriches Talent, mit welchem Sie in der Lage ist, Ihren eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren. (Bitte nehmt diese Tatsache so als gegeben hin, da das hier nicht zum Diskussionskern werden soll.)

Solange sie bei der Mutter lebt, darf Sie kein Geld verdienen bzw. sie würde auch bei mehreren Tausend Euro im Monat nur einen winzigen Bruchteil davon behalten dürfen - der Rest ginge an den Staat.

Ausziehen ist aus persönlichen Gründen ein sehr problematisches Thema.

Dennoch suchen wir verzweifelt nach einer Möglichkeit, wie sie sich selbstständig machen kann, damit sie ihre Werke verkaufen und entsprechend Gewinne behalten darf (Steuern etc. sind ein anderes Thema)

Option A) Das Geld der Mutter muss nicht weiter aufgestockt werden - das liegt aber leider nicht in unserer Hand.

Meine Frage ist nun, ob Option B, so wie ich mir das ausmale, im Rahmen des Gesetzes durchführbar ist:

Option B)

Meine Freundin sucht sich eine günstige Wohnung, welche Sie mit dem absoluten Minimum ausstattet und in welcher Sie Ihr eigenes Arbeitszimmer hat.

Sie beantragt ab diesem Zeitpunkt Arbeitslosengeld, bezieht dieses kurzfristig und macht sich dann so schnell wie möglich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig. (Sie hatte aufgrund der bisherigen Regelungen nicht die Möglichkeit, sich selbst ein finanzielles Polster aufzubauen, weshalb sie die Unterstützung für die Anfangszeit gut gebrauchen kann.)

Damit keine moralische Debatte oder Warnungen bzgl. Selbstständigkeit etc. aufkommen - Wir sind uns des Risikos bewusst und sie hat auf keinen Fall vor, sich vom Staat verköstigen zu lassen. Letzten Endes suchen wir nur einen Weg, wie sie auf lange Sicht von der Notwendigkeit der staatlichen Förderung weg kommen kann.

...zur Frage

Bedarfsgemeinschaft oder Haushaltsgemeinschaft (Eltern, Schwester)?

Hallo,

ich fülle eben einen Antrag aus un bin total verwirrt! ! (DIE SCHWARZEN PUNKTE SIND DIE, DIE AUF MICH ZUTREFFEN) ! Auf dem Antrag steht "Personen in meiner Bedarfsgemeinschaft: ○ Ich lebe mit meiner Ehegattin/meinem Ehegatten. Wir leben nicht dauernd getrennt. ○ Ich lebe zusammen mit meiner eingetrangenen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerin/ meinem eingetragnen gleichgeschlechtlichen Lebenspartner. Wir leben nicht dauernd getrennt. ○ Ich lebe mit meiner Patnerin/meinem Partner in einer Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft • Ich lebe mit mindesten einem unverheirateten Kind unter 25 Jahren zusammen. • Ich bin unter 25 Jahre alt und lebe mit meinen Eltern bzw. einem Elternteil zusammen

ABER

Auf dem nächsten Punkt im AUSFÜLLHINWEIS (Nr. 12) zur Haushaltsgemeinschaft steht:

Personen, die mit Ihnen im Haushalt leben, aber nicht Mitglieder Ihrer Bedarfsgemeinschaft sind, gehören zur Haushaltsgemeinschaft. Zu einer Haushaltsgemeinschaft gehören z. B. ○ Verwandte und Verschwägerte (z. B. Eltern, Großeltern, Stiefelternteile, Geschwister, Onkel, Tanten), ○ Pflegekinder und Pflegeeltern

Soll ich jetzt meine Eltern (verheiratet) zur Bedarfsgemeinschaft oder zur Haushaltsgemeinschaft eintragen? Das gleiche auch für meine Schwester (24, Studentin)?

...zur Frage

Inwiefern bin ich betroffen (Kosten, Unterhalt etc.) wenn ich eine Ehe mit meinem Partner eingehe, der schon zwei Kinder von anderen Frauen hat?

Hallo, ich möchte meinen langjährigen Lebenspartner heiraten, der zwei Kinder von zwei Frauen hat. Für beide hat er kein Sorgerecht. Mit dem ersten Kind funktioniert alles problemlos (Besuchsrecht, Unterhaltszahlung etc.). Beim zweiten Kind gibt es leider Probleme. Der Mutter wurde das Sorgerecht entzogen und da mein Partner das angebotene Sorgerecht damals nicht angenommen hat, wurde es zu einer Pflegefamilie gegeben. Die "Pflegefamilie" sind in diesem Fall jedoch die Eltern der Kindesmutter, die im selben Haus wie sie wohnen. Statt der 400 € Unterhalt muss mein Partner nun natürlich über 1000 € für die vermeintliche Pflegefamilie zahlen. Wir haben diesbezüglich schon einen Anwalt eingeschaltet, da die Kindesmutter auch schwarz arbeiten geht und wir das Gefühl haben dass die Familie uns finanziell ausbeuten möchte. Ob mein Partner nun doch bald das Sorgerecht für das zweite Kind übernimmt steht im Raum.

Nun möchte ich mich gerne bevor wir heiraten absichern und frage mich inwiefern ich betroffen bin wenn wir eine Ehe eingehen. Muss ich ggf. für Unterhalt oder Kosten der Kinder aufkommen? Kann ich für irgendetwas herangezogen werden, obwohl es nicht meine Kinder sind?

...zur Frage

Jobcenter unterstellt Verantwortungs-Einstehensgemeinschaft

Hallo ich habe da eine ganz dringende frage hoffe es kann mir jemand helfen.... vor zwei monaten bin ich mit meiner tochter zu meinem freund gezogen ( vorher fernbeziehung) . Ich habe dan alg2 antrag gestellt für meine tochter und für mich, mein freund ist berufstätig . Bei der antragsabgabe hat mich die sb gefragt ob mein freund mich finanziell unterstützt, ichb sagte nein . Ihe antwort daraufhin war " sie wissen ja das ihnen leistungen nur für 1 zustehen" alles schön und gut... .Zwei wochen später bekam ich den Bewilligungsbescheid. Ich dachte somit sei das erledigt...doch dann bekam ich erneut post von der leistungsabteilung unterlagen die ich ausfüllen sollte , hab ich auch getan aber nur was mich betrifft nicht meinen freund...daraufhin wurde ich einegeladen der sb sagte ich hätte ihm nicht alle seine fragen beantwortet ich bekam einen zettel mit lauter persönlicher fragen wie zb wer hält die wohnung sauber , oder ob das besteck geiminsam benutzt wird ich habe auch angegeben das mein freund finanziell nicht für mich und mein kind einsteht wir getrennte konten haben und das keiner uber das geld des anderen verfügen kann. Das alles geteilt wird wie miete usw ich stehe nicht im mietvertrag. Ein paar tage nach diesem termin dann der brief , mir wurden die leistungen vorubergehend eingestellt , es läge ein indiz für eine Verantwortungs-Einstehensgemeinschaft vor weil wir set dem 01.09.13 zusammen leben. Ich wurde aufgefordet lohn und gehaltabrechnungen sowie kontoauszüge meines freundes vorzulegen . Meine frage ist muss ich das ? muss mein freund für uns aufkommen ? muss er auskunft gegen ? denn schliesslich hat er keinen antrag gestellt, und warum werden leistungen bewilligt und dann wieder eingestellt. ?

Ich hoffe es kann mir jemand einen tipp geben weiss echt nicht mehr weiter...

...zur Frage

Erste mal HARTZ IV/Arbeitslosengeld II nach dem Studium Bedarfs- und Hausgemeinschaft?

Guten Tag zusammen,

ich habe mein Studium beendet und warte seitdem auf meine Exmatrikulation und mein Diplomzeugnis (eigentlich müsste ich schon seit Wochen exmatrikuliert sein). Da ich für den Beginn diesen Monats einen unbefristeten Arbeitsvertrag unterschrieben hatte, habe ich mich natürlich nicht arbeitslos gemeldet. Doch kurz vor der Anstellung bekam ich aufgrund von Absatzproblemen die Kündigung. Nun habe ich allerdings kein Geld mehr zur verfügung (Alle Reserven aufgebraucht). Ich wohne noch Zuhause bei meinen Eltern, die mir zwar ein Zimmer, essen und strom/wasser geben können aber mehr nicht (bin ja schon 26) und sie haben auch nicht die Mittel.

Nun meinte meine Mutter ich solle mich mal arbeitslos melden, damit ich Arbeitslosengeld II bekomme, doch ich frage mich ob das Sinn macht, da ich offiziell ja noch Student bin (ich weiß auch nicht wann ich exmatrikuliert bin, denn der bescheid könnte heute aber auch in 2monaten kommen... je nachdem wie lange die sich noch Zeit lassen).

Nun würde ich gerne wissen, ob Ihr mir sagen könnt, ob ich überhaupt Anspruch darauf habe?

Zudem habe ich bereits den Hauptantrag für Arbeitslosengeld 2 ein wenig ausgefüllt, doch dort verstehe ich nicht was ich bei Haushalts- und Bedarfsgemeinschaft eintragen soll.

z.B. Angaben zu den Personen der Bedarfsgemeinschaft *) Wie viele weitere Personen gehören zu Ihrer Bedarfsgemeinschaft? Person/en Leben Sie zusammen mit (Mehrfachnennungen möglich) Ihrer/Ihrem nicht dauernd getrennt lebenden Ehegattin/Ehegatten, Ihrer/Ihrem nicht dauernd getrennt lebenden eingetragenen Lebenspartnerin/Lebenspartner, Ihrer Partnerin, Ihrem Partner in Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft *), einem unverheirateten Kind unter 25 Jahren oder mehreren Kindern, Ihren Eltern bzw. einem Elternteil oder dessen Partner (nur anzukreuzen, wenn Sie unter 25 Jahre alt sind)? Tragen Sie bitte die Person/en ein, die außer Ihnen zur Bedarfsgemeinschaft gehören:

Wohnen in Ihrem Haushalt auch Personen, die ggf. nicht zur Bedarfsgemeinschaft, jedoch zur Haushaltsgemeinschaft gehören? *) Ja Nein Wenn ja, wie viele Personen sind das? Person/en>

Mir wurde nämlich gesagt, dass für dem Fall das meine Mutter oder mein Vater mich unterstützen würde, ich in einer Haushaltsgemeinschaft o.ä. lebe und hätte dann keinen Anspruch auf Geld bzw. ich müsste beweisen, dass ich keine Unterstützung von meinen Eltern bekäme.

Wie sieht das denn aus? Ich möchte - wenn überhaupt - nicht unvorbereitet zum Amt gehen.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?