Welche Unterhaltsregelung haltet Ihr in dem Fall für fair (Sohn 19 Jahre, in Ausbildung)?

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9 Antworten

Was hier für Kommentare geschrieben werden, dass gibt keinen guten Rat. Das macht den Laien unsicher. 

Hier ist nur die rechtliche Seite zu sehen. Beide Eltern sind zum Barunterhalt verpflichtet, egal ob das Kind in eigener Wohnung lebt oder noch bei einem Elternteil. 735 Euro für ein Kind im eigenen Haushalt, bei einem Volljährigen der zuhause lebt, errechnet sich der Unterhalt aus dem Einkommen beider Eltern. Das Kindergeld und die Ausbildungsvergütung des Volljährigen wird voll auf seinen Bedarf angerechnet.

 Auch die Mutter hier ist zu Barunterhalt verpflichtet, es zählt im Unterhaltsrecht nicht dass sie ihn versorgt, denn es gibt ab 18 keinen Betreuungsunterhalt mehr. Die Mutter scheidet hier aus, wenn sie tatsächlich nur 900 Euro verdient. Eine Erwerbsobligenheit bei einem Volljährigen in Ausbildung scheidet aus.Sollte der Vater eine Ehefrau und minderjährige Kinder haben gehen die beim Unterhalt vor. Das regelt der § 1609.  Der Volljährige hier deckt seinen Bedarf eigentlich schon selbst.

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Der Mutter. Sie sichert den Lebensunterhalt des sohnes, während der seine gesamte Ausbildungsvergütung für "Luxus" aufwenden kann. Müsste er Miete, Nebenkosten und Verpflegung anteilig zahlen, wär es Essig mit Kleidung, Handy und Benzin, allerdings wäre es dann richtig, den Jungen den Unterhalt zu geben.

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Bei einem Volljährigen, steht es ausser Frage dass ihm der Unterhalt selbst zu steht. Beide Eltern sind zum Barunterhalt verpflichtet, auch die Mutter auch wenn der Volljährige da wohnt. Der Unterhalt errechnet sich aus dem Einkommen beider Eltern

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Kommentar von Geschmackstest
18.05.2016, 21:17

Das stimmt so nicht ganz. Wenn die Mutter einkommensmäßig unter dem Mindestselbstbehalt liegt muss sie KEINEN Unterhalt zahlen. Es geht auch rein um die Frage der Fairness. Rein "rechtlich " könnte ich meinen Sohn rauswerfen und müsste keinen Cent mehr bezahlen. Aber das Gesetz interessiert mich nicht.

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Die Frage lässt sich so nicht beantworten, da man nicht weiß, wie viel Unterhalt dem Kind insgesamt zusteht. Der Unterhaltsanspruch des Kindes richtet sich nach dem zusammenaddierten Nettoeinkommen beider Eltern und der Einordnung in die Düsseldorfer Tabelle. Außerdem ist die Ausbildungsvergütung auf den Unterhalt anzurechnen. So kann man errechnen, wie viel Unterhalt jeder Elternteil zahlen muss und was beim Sohn übrig bleiben darf. 

Deine Frage kann also nur beantwortet werden, wen Du folgende weitere Infos gibst:

1. Wie hoch ist das jeweilige Nettoeinkommen beider Eltern (einzeln)?

2. Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung? 

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Kommentar von Geschmackstest
18.05.2016, 13:49

Die Mutter ist unter dem Mindestselbstbehalt, der Vater hat den Höchstsatz der Düsseldorfer Tabelle.

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Kommentar von Geschmackstest
18.05.2016, 13:50

Ausbildungsvergütung ist knapp 600 Euro

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Kommentar von Geschmackstest
18.05.2016, 14:14

Nettoeinkommen der Mutter rund 900 Euro, Nettoeinkommen des Vaters rund 6000 Euro. Es geht vor allem um die Frage der FAIRNESS allen Beteiligten gegenüber.

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Grundsätzlich dem Sohn- aber Mama kann ihm ja mal eine Rechnung aufmachen, was SEIN Anteil an Miete, Heizung, Strom, Lebensmitteln etc. was sie ihm kauft wäre. Da kommt sie sicher auf mehr als das Kindergeld.

Möchte der Sohn das nicht, dann sollte sie ihn an allen Ausgaben beteiligen- oder er versorgt sich selbst.

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Die Mutter erhält Kindergeld und stellt dem Sohn Wohnung incl. Nebenkosten, Essen und Trinken zur Verfügung.

Da die Mutter also für seinen Unterhalt sorgt, steht ihr auch der Unterhalt zu.

Würde der Sohn selbst für seinen Unterhalt sorgen, würde ihm der Unterhalt zustehen.

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Kommentar von Geschmackstest
18.05.2016, 14:01

Siehst Du das auch so, wenn der Sohn seine Kleidung selbst bezahlt?

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Kommentar von vwzicke64
18.05.2016, 21:06

Nein, das Gegenteil ist der Fall, bei einem Volljährigen gibt es keinen Brtreuungsunterhalt mehr, beide Eltern müssen Barunterhalt zahlen. Im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten

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Den Unterhalt bekommt deine Mutter um dich zu versorgen.

Das hat nichts mit zustehen zu tun.

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der mutter, denn die zahlt (auch) miete... der sohn gibt kostgeld ab, was üblich ist und den rest haut er für unnützen kram raus...

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Der Mutter, solange er zu Hause wohnt!

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Kommentar von vwzicke64
19.05.2016, 10:22

Absoluter Unfug, warum schreibst du hier, wenn du keine Ahnung hast

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