Welche Unterhaltsforderungen kann meine Mutter bei Scheidung im Rentenalter stellen?

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6 Antworten

Bei einer Scheidung kommt es zu einem Zugewinnausgleich. ALLES was während der gemeinsamen Ehe erworben wurde wird 50/50 geteilt, auch die gegenseitigen Rentenansprüche. Wobei der jeweilige Partner nur auf einen Teil der Rente einen Anspruch hat. 

Als Witwe oder Witwer werden ja auch keine 100% Rente ausgezahlt.

Einen nachehelichen Unterhaltsanspruch kann deine Mutter anmelden und versuchen einzuklagen, die Erfolgsaussichten sind jedoch SEHR gering.

Während der Trennung (von Tisch und Bett) bis zur rechtsgültigen Scheidung hat der geringverdienende Ehepartner Anspruch auf Trennungsunterhalt. Der Eigenbehalt deines Vaters liegt hier bei ca. 1.200€ pro Monat, alles darüber hinaus geht an deine Mutter. 

Ein Erbe unterliegt NICHT dem Zugewinnausgleich. Die Wertsteigerung nach dem Erbe sehr wohl.

Hallo,

da ist der Rat eines Anwaltes gefragt. Eine Scheidung ist nie billig. Die sollten sich also so gut es geht, gut einigen...

https://www.scheidung.org/scheidungskosten/

Die Höhe der Rente wird durch Versorgungsausgleich geregelt. Es muß entschieden werden, wer im Hause bleibt... und wer ausgezahlt wird...

Du mußt nicht für deine Mutter aufkommen!

Das ist eine Sache die allein zwischen Vater und Mutter geregelt wird. Das Gericht entscheidet, nachdem beide angehört wurden, und spricht die Scheidung aus.

Sollte eine(r) von Beiden gebrechlich werden, dann muß das Haus verkauft werden, um die Heimkosten zu decken..

Emmy

Was Deine Mutter bekommt (ihr zusteht) entscheidet das Gericht ...

hinsichtlich der Rente wird ein Teil der Rentenpunkte des Vater auf die Mutter - das beid e davon großzügig leben kpnnen, wied nicht der Fall sein

dann muss entscheiden werden wer das haus beommt - derjmeige der es bekommt müsste den anderen auszahlen - das wird wird wohl nicht gehen, also muss es es wohl vekaift werden, Erlös durch 2 und jeder muss ich eine Mietwohnung suchen

bevor man dich herantritt (Verandte in gerader Linie sind einander zum Unterhalt verpflichtet) muss erstmal der Erlös aus dem Haus und das Erbe "verlebt" werden ...

und selbst dann wird erstmal geprüft, ob Du überhaupt leistungsfähig wärst

Bei einer Scheidung findet ein Versorgungsausgleich statt. Die Rentenpunkte des Ehemannes und der Frau werden addiert und jeder bekommt die Hälfte auf sein eigenes Rentenkonto. Bei M 40 Pkt. und F 10 Pkt. bekäme F 15 dazu, um auf (40+10 : 2 =) 25 zu kommen, M müsste 15 von seinen 40 abgeben um 25 zu behalten.

Für die Immobilie wird Antrag auf Wohungszuweisung gestellt. Einer bekäme es zugesprochen, der andere wäre zum Auszug gezwungen.

Über den gemeinsamen Immobilienbesitzn und eigenes Vermögen wird den Zugewinnausgleich ermittelt. Der ergibt beileibe nicht die Hälfte von allem, sonder nur die Hälfte der Differenz beider Zugewinne:

Beide ermitteln ihr jeweils eigenes Endvermögen (Stichtag Scheidungsantragszustellung) und ziehen davion ihr Anfangsvermögen (Stichtag standesamtliche Eheschliessung) ab. Das Ergebnis ist immer positiv, also 1 EUR oder mehr.

Die Hälfte der Differenz beider Zugewinne bekäme der, der weniger ehel. Zugewinn erzielt hat.

Dann wird noch Hausratteilung betrieben: Die gemeinsam angeschafften, Gegenstände werden wertmäßig verteilt oder der hälftige Zeitwert ausgeglichen. Bei einer 15 Jahre alten EBK macht es wenig Sinn, die zu demontieren und schrsankweise zu verteilen, die bleibt eingebaut und der halbe Zeitwert, nicht Anschaffungskosten, wird gezahlt.

Den fünften Punkt, Umgangs- und Aufenthaltsbestimmungsrecht minderjähriger Kinder kommt eher nicht zur Anwendung.

G imager761

Du musst für keinen von beiden aufkommen.

Wenn dein Vater 1400,-- Euro Rente hat und sie 380,-- = 1780,--Euro: 2 =
890,-- Euro/Person nach Versorgungsausgleich.

Das Haus ist Eigentum beider, da müssen sie regeln, wer behält das Haus? Kann derjenige den anderen auszahlen? Wenn nein, dann stünde der Verkauf an und der erzielte Erlös wäre zu teilen, ebenso alles andere, was gemeinsam angeschafft wurde. Auch gemeinsam erworbenes Vermögen.

Wenn einer von beiden geerbt hat in der Ehe, dann gehört das zum Anfangsvermögen und bleibt bei jedem allein.

Deine Mutter und auch dein Vater sollten sich anwaltlich beraten lassen.

Wenn die geteilte Rente dann nicht zum Leben reicht, können sie Grundsicherung beantragen, hier wird dann das vorhandene Vermögen bewertet, ob sie davon zehren können.

Was deine Mutter von deinem Vater zu bekommen hat, entscheidet das Gericht (Rentenausgleich).

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