Welche Überlebensstrategien hatten jüdische Kinder zur zeit des Holocaust. Kindertransport, verstecken und....?

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2 Antworten

Na ja, Kinder haben meist keine Überlebensstragien, eher die Eltern für die Kinder.

Manche Kinder wurden von Nichtjuden quasi als eigene Kinder adoptiert, manche in Klöstern oder Schulen versteckt, manche auf Kinderzügen ins Ausland (z.B. England) geschickt. überhaupt wurden Kinder leichter als Asylanten aufgenommen (z.B. auch in der Schweiz) als Erwachsene...

In den Ghettos hatten die Kinder aufgrund der Lebensmittelknappheit und der Seuchen schlechte überlebenschancen.

In den Lagern wurden die meisten Kinder sofort umgebracht, manche am Leben gelassen, damit man an ihnen z.B. medizinische Experimente durchfürhen konnte.

Wenn du von einem Kind lesen willst, das wirklich eine Überlebensstragie hatte (sich mit Bruder alleine durchgeschlagen hat, in Frankreich) kann ich dir das Buch von Joseph Joffo: Ein Sack Murmeln (un sac de billes) empfehlen.

Von einem Kind in Ausschwitz: die Auto-Biographie von Israel Meir Lau, oberrabbiner von Israel.

Von einem Jugendlichen im Ghetto: Martin Grey: Au nom de tous les miens (im Namen aller Meinigen).

Von einem Jugendlichen, der sich versteckt hat: Hitlerjunge Salomon.

Mit Vater versteckt: Charlotte Knobloch

Mit familie versteckt: Tagebuch der Anne Frank

Ausgewandert: "Als Hitler das rosa kaninchen stahl" von Judith Kerr

in einer Klosterschule versteckt (halb wahr, halb fiktion): auf wiedersehen, kinder (film von Louis Malle)

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