Welche trense für ein Pony?

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4 Antworten

Hallo Ameli,

sowohl einfach- als auch doppelt-gebrochene Gebisse sind gut für solche Pferde geeignet. Was das Pferd besser annimmt, muss man ausprobieren. Das ist von der Anatomie des Mauls abhängig und kann nicht pauschal gesagt werden. Oft unterscheidet sich die Wirkung aber so fein, dass man sehr genau aufpassen muss, um einen Unterschied zu erspüren.

Olivenkopftrensen sind zu den Maulwinkeln sehr sanft und liegen ruhig im Maul - eine Gute Wahl.

Wassertrensen (mit beweglichen Ringen) sind kostengünstig und etwas beweglicher im Maul. Daher sind sie gut geeignet für Pferde die schlecht Kauen. Sie fördert durch die Beweglichkeit das Zungenspiel.

Für ein Pony würde ich eine Gebissstärke von max. 16mm wählen.

Für die Nutzung einer Gummistange muss das Pferd von sich aus sehr gut speicheln, sonst reibt die. Da es sich hierbei zusätzlich um eine Art Stange handelt, ist es sehr schwer damit sanft einen Kaureflex auszulösen, welcher für eine freiwillige Nachgiebigkeit in der Ganasche aber sehr wichtig ist. Ich würde die für so ein Pony nicht benutzen.

Bei Pferden die schlecht auf Zügelhilfen reagieren, schafft ein anderes Gebiss meist nur sehr wenig bis keine Abhilfe. Hier ist die Art des Trainings sehr viel wichtiger. Man sagt auch:

Richtig Reiten reicht!

Die "perfekte" Ausrüstung wäre dann nur noch das Tüpfelchen auf dem "i". Mit seiner einfach gebrochenen Olivenkopftrense ist er bestimmt gut bedient.

VLG - Feivel

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Kommentar von Feivel93
27.03.2016, 11:43

Nachtrag:

Wichtig wäre vielleicht eher, sich das Reithalfter näher anzuschauen. Zur Verbesserung der korrekten Nachgiebigkeit ist es enorm wichtig, dass das Pferd gut kauen kann. Das Reithalfter darf daher nicht zu fest verschnallt sein. Wird ein Sperrriemen genutzt, sollte auch dieser weit genug sein. 2 übereinander liegende Finger sollten auf jeden Fall zwischen Nasenrücken und Reithalfter passen!

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Kommentar von Ameliiiii
27.03.2016, 11:56

Danke viel
Mals...
Ich glaube ich reite ihn schon gut genug...
Aber wen andere ihn dan wieder zerstören -.-

Wird es für mich immer schwieriger nerven und geduld
zu behalten

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Völlig egal. 

Es kommt nicht auf die Trense an, sondern darauf, wie man damit reitet. 

Wenn das Pferd im Maul nicht mehr sensibel ist, kann man es gern gebisslos probieren, zb mit einem Kappzaum. Später dann mal mit Gebiss und Kappzaum, dann wieder nur mit Gebiss. Braucht eben alles Zeit. 

Außerdem wäre es sehr sinnvoll, wenn das Pferd nicht im Unterricht läuft, sondern in einen Korrekturberitt geht. 

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das richtige gebiss ist das, welches passt.
es gibt keine weichen oder harten gebisse. es gibt nur verschiedene wirkungsweisen. mit denen sollte man umgehen können, wenn man sie anwenden möchte.
ansonsten: jede zäumung , egal ob mit oder ohne gebiss,ist so hart wie die hand die es führt.

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Einfachgebrochen ist halt härter als doppeltgebrochen. Ich denke nicht, dass man diese Maultaubheit komplett wegbekommen wird - das Problem hatte mein Pony früher auch. Versuche einfach mehr mit Schenkelhilfen zu reiten und zu lenken, als mit dem Gebiss und nimm bitte kein schärferes Gebiss, das macht es nämlich nur schlimmer.

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Kommentar von Viowow
30.03.2016, 13:00

warum ist denn ein einfach gebrochenes schärfer als ein doppelt gebrochenens?

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