Welche Tipps helfen beim euch beim Entrümpeln und Loslassen von alten Dingen?

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17 Antworten

Am schwersten fällt es mir, Dinge mit sentimentalem Wert wegzugeben.

Das geht am ehesten noch über den Flohmarkt, als über die Mülltonne, denn wenn es jemand kauft, bedeutet es jemandem noch etwas.

Ansonsten hilft nur, hart gegen sich selbst zu sein - wie alle anderen schon sagen: was man nicht benutzt hat nach einem Jahr, kann weg.

Absolute Ausnahme: Bücher & CDs. Ein Archiv ist etwas Schönes! Eine kleine Bibliothek auch!

Beruhigend zu hören, dass es anderen auch so geht. Danke für die ehrliche Antwort.

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@markusros

Bitteschön! Würden wir nicht immer mal wieder umziehen, der Kram wäre uns womöglich schon über den Kopf gewachsen. Aber so reißt man sich doch zusammen, und mistet aus, BEVOR der nächste Umzug beginnt... LG!

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Hallo, wenn es keine Saisonartikel wie Bootsausrüstung, Wintersachen wie Ski oder Schlittschuhe sind und Du die Sachen ein Jahr nicht gebraucht hast, dann kannst Du sicher sein dass sie weg können. Pack alles was weg kann in Kartons und stelle die Kartons separat in den Keller - wenn Du sie nach einem Jahr noch nicht geöffnet hast um etwas zu suchen, dann sind die Sachen "reif" um weggeworfen/ verschenkt/ verkauft zu werden. Verkaufen sollte jemand der emotional NICHT mit den Sachen verbunden ist.

Kleidung die zu klein oder unpassend ist sollte auch spätestens nach einem Jahr aussortiert werden. Man passt eh nie mehr wieder rein - weil man eben nicht abnimmt - und wenn man abgenommen hat dann will man die ollen Klamotten auch nicht tragen sondern will Neue.

Ausserdem sortiere ich z.B. auch alles aus, was kaputt oder beschädigt ist - man kommt nie dazu es zu reparieren und wenn z. B. ein Kugelschreiber der äusserlich sehr schön aussieht eben nicht gut schreibt gibt es KEINEN Grund ihn aufzuheben - ausser man verknüpft emotionale Werte damit. Das gleiche gilt für Geräte die das Leben doch nicht so vereinfachen wie man geglaubt hat - weg damit.

Wenn die Kinder schon älter sind, dann drauf bestehen dass sie ihren Kram auch in ihren Zimmern haben, bzw. in Kartons in den Keller verräumen und regelmässig ausmisten - sonst ziehen sie eines Tages aus und du hockst mit den Kartons und Büchern aus Kindergartentagen da - ich spreche da aus Erfahrung.

Konsequente Verweigerung von Werbegeschenken die man in der Apotheke oder auf Brauereifesten etc. geschenkt bekommt - man braucht sie in der Regel nicht, bzw. es ist der fünfte Schlüsselanhänger der schwerer ist als der ganze Schlüsselbund - höflich danke sagen -die Schenkenden sind zwar irritiert dass jemand mal keine Luftballons, Plastikautos oder aufblasbare Nackenstützen haben möchte, aber das kann Dich ja nicht kratzen.

Ich brauche keine Parfumpröbchen (die doch nie zu mir passen) und keine Cremetöpfchen von Creme die ich mir eh nie leisten kann, bzw. die ich nie verwende weil ich meine eigene Creme habe. (Von der es seltsamerweise nie Pröbchen gibt).

Aldi und Konsorten sind auch Fallen dass man schnell mal die hübsche Tischlampe für nur 8,99 einpackt und sie zu Hause irgendwo aufstellt aber die letzendlich ein Staubfänger ist. Also beim Einkaufen wirklich gut überlegen ob man nun das 1893898727. weisse Basic-T-Shirt braucht.

So... das wars von meiner Seite...es gibt sicher noch viel mehr Tipps...

Ich schaffe es übrigens auch nicht immer konsequent mich an die o.g. Regeln zu halten. Habe aber in den letzten drei Jahren es geschafft das Haus in drei Durchgängen ziemlich rigoros zu entrümpeln.

Donna

Danke für die super ausführliche und tolle Antwort!

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Wir haben das hier so gemacht, dass alles was wir seit einem Jahr weder in der Hand gehabt haben, noch vermisst haben direkt in den blauen Sack kam. Da wurde gar nicht erst gesagt "... könnte man noch mit... brauchen wir vielleicht...". Damit haben wir einiges weg, was wir bislang auch nicht vermisst haben.

Hänge ich an einem Stück ganz besonders? Wie voluminös ist es? Ist es "irgendwie" brauchbar? Habe ich mehr davon? Wieviele andere Sachen möchte ich noch aufheben? Wieviel Platz habe ich dafür? Hat es nicht nur ideellen Wert sondern auch Sachwert?

Ich denk mir: Ist zwar ganz nett, aber würde ich es vermissen, wenn es weg wäre? Liegt es mir wirklich am Herzen? Trägt es zur Ordnung bei? Wie lange hab ich es nicht verwendet. - Schwupp weg. Ich manch dann verschiedene Kisten: Wegwerfen (die sofort entsorgen), Weggeben (alle Freunde und Besucher dürfen nehmen, was sie wollen) oder ich schenk es jemanden, der gerne auf den Flohmarkt geht.

Aber: Es steht noch genügend Zeug rum, die nächste Aktion ist dringend erforderlich.

Wenn ich am Überlegen bin, ob ich etwas weggeben soll, oder lieber behalten - dann stell ich das Ding meist woanders hin, betrachte es mit Abstand, oft auch mit zeitlichem und entscheide dann, ob ich so etwas auf einem Flohmarkt erstehen würde, oder eben nicht.

Das hilft mir meist, die Dinge zum Sperrmüll zu geben ;o)

Danke - Flohmarkt war ich früher auch öfter und gerne - sollten wir mal wieder machen

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Ich frag mich dann immer, ob ich auch ohne das eine oder andere glücklich sein kann. Bei Erinnerungsstücken braucht man nicht immer 20 Stück von einem Lebensabschnitt. Manche Dinge kann man auch noch gut zu Geld machen, das ist dann auch ein Argument.

Ich kenne das. Leider habe ich auch viel zu viel Platz.

Aber im Grunde kann man sich von allem trennen, was man in den letzten zwei bis max. drei Jahren nicht benützt oder gebraucht hat. Das bei Gebrauchsgegenständen.

Mit Erinnerungsstücken ist das schon schwieriger, die schiebe ich auch hin und her.

Augen zu und durch. Was so lange unbemerkt war kann bedenkenlos entsorgt werden.

mann sollte sich immer fragen wann mann es zuletzt gebraucht hat wenn es schon länger als 6 jahre her ist weg damit

also was meinen Hobbykeller anbetrifft: habe mir mal gesagt, was ich 3 jahre nicht gebraucht habe kann weg. augen zu und durch. und eine woche später........

Ich mach das immer so. Alles was ich 6 Monate nicht angefasst hab wir entsorgt / verschenkt / verkauft. Erinnerungen hab ich im Kopf und auf meinem Pc als Bilder.

was man 1 Jahr lang nicht benutzt oder gebraucht hat,kann ersatzlos weg

Wegwerfen befreit, ganz tapfer sein und weg mit dem Zeug, was ihr seit 2 Monaten nicht in Händen hattet

Erst verstaue ich Dinge, von denen ich vermute, daß ich sie nicht mehr brauchen werde in Kartons. Wenn ich sie drei Jahre nicht vermißt habe, entsorge ich die Kartons.

Bei mir kaommt jetzt alles weg. Was soll ich noch mit meinem Kinderroller? So klein werde ich nie wieder.... L.G.

Drei Kisten machen: ja, nein und vielleicht. die vielleicht-Kiste kriegt ne schonfrist.

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