Welche Tiger ausführung wurde im Film "Herz aus Stahl" verwendet (Panzer)?

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3 Antworten

Das lässt sich relativ leicht beantworten.


Pz.Kpfw. VI Tiger I Ausf. H1

Der Tiger im Film war Tiger 131 aus dem Museum in Bovington und das ist ein o.g. Tiger

https://forum.warthunder.com/index.php?/topic/199145-historisch-die-erbeutung-von-tiger-131/







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FrittenFritz31 28.03.2016, 17:27

bist du sicher? weil der H1 hat hinten neben den auspuff noch je 2 kreisförmige Kühler dran, die bei dem im Film verwendeten Panzer nicht dort waren. Die E version hat diese nicht dran.

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FrittenFritz31 28.03.2016, 17:39
@Idiealot

okay du scheinst recht zu haben :D auf dem Wikipedia bild sind plötzlich auch hinten diese Kühler zu sehen oder was das sein soll. wurde wohl für den film abmontiert^^ warum auch immer.

ich danke dir :) 

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Idiealot 28.03.2016, 17:47
@Idiealot

Es gibt viele Gerüchte und Geschichten
darüber, wie der Tiger 131 in Afrika seinen Besitzer wechselte. Einige
Behauptungen aus Büchern, die lange als Fakten galten, werden
mittlerweile angezweifelt, da Briefe des nun verstorbenen Douglas
Lidderdale an das Panzermuseum in Bovington widersprüchliche Aussagen enthalten. Was wir wissen ist, dass die Erbeutung eines Tigers zur obersten Priorität erklärt worden war.

Lidderdale, damals im Dienstgrad eines Majors, wurde seiner Zeit mit der Aufgabe betraut, die Bergung einer Maschine zu betreuen, die in den Reihen der Alliierten für einen Zustand gesorgt hat, der als „Tigerphobia“ bekannt wurde: der Angst jederzeit auf einen Tiger treffen zu können. Es war das 48. Royal Tank Regiment,

das die entscheidende Rolle in dieser Sache übernehmen sollte – denn die Einheit war im April 1943 nach Tunesien geschickt worden.

Es war bereits einige Monate zuvor, als britische Kräfte erstmals auf den Tiger trafen und man musste feststellen, dass der Churchill keinen Gegner für den Tiger darstellte.

Den deutschen Besatzungen der Tiger wurde zudem der Befehl
gegeben, dass  wenn der Panzer kampfunfähig sei, sie ihn zu zerstören hätten, um so  den Gegnern die Erbeutung zu versagen. Allein dieser Befehl verwehrte den Alliierten die Möglichkeit, das benötigte Wissen zur Entwicklung einer geeigneten Strategie gegen den Tiger zu entwickeln. Doch das sollte sich bald ändern.
 

Der damals junge Lt. Gudgin erinnert sich an die Ereignisse die zur

Erbeutung führten wie folgt: „Als wir uns unserem Missionsziel näherten, konnten wir zuerst keine Anzeichen des Gegners entdecken“, „Doch plötzlich zerbarst der Panzer meines

Gruppenführers in einer heftigen Explosion. Noch bevor ich die
Möglichkeit hatte, die Position des Schützen auszumachen, wurde mein eigener Panzer ebenfalls getroffen, der Schuss durchdrang die
Frontpanzerung, wanderte durch den Kampfraum bis in den Motorblock und setzte diesen in Brand“.

Der Lieutenant und seine Crew verließen sofort ihr brennendes Gefährt, glücklicherweise ohne Verluste und nur leicht verwundet. Er erinnert sich, wie er am nächsten Tag an den Ort des Geschehens zurückgekehrt war und dort einen unglaublichen Fund
machte. Dort stand ein aufgegebener Tiger. Es war das erste Mal, das alliierte Truppen diesen Panzer, der so viel Leid verursacht hatte, aus der Nähe betrachten konnten.

In der Kladde der Einheit wurde folgendes aufgezeichnet:
„Die Besatzung des Tigers 131 floh panisch nachdem ihr Panzer zwei harmlose Treffer von zwei Churchills einstecken musste.“. Das Schicksal der deutschen Besatzung ist ungeklärt, doch ihre Angst ließ den Tiger in die Hände der Alliierten fallen. Nähere Betrachtung des 131 zeigte jedoch, dass die beiden Treffer der 6 und 8 Pfünder Kanone alles andere als harmlos gewesen waren. Ein Geschoss traf die Unterseite des Laufs und wurde in den horizontalen Drehkranz gelenkt, was den Tiger kampfunfähig machte. Dasselbe Geschoss brachte auch die Schweißnaht der oberen Panzerplatte zum bersten, wodurch das Funkgerät des 131 zerstört wurde. Dies allein bewies schon, dass der Tiger nicht unbesiegbar war. Nachdem der 131 von hochrangigem Personal begutachtet worden war, überführte man ihn mit seinem eigenen Antrieb in den Hafen von La Goulette.
 

Er reiste mit einem Landungsboot nach Bizerte unter der Bezeichnung Tank (4) No. 568. Und von dort nach Bone(heutiges Annaba, Algerien) auf der Empire Candida, dann weiter auf der

SS Ocean Strength (unter dem Befehl von Captain William
Rickard) nach Glasgow, wo er am 8. Oktober 1943 eintraf. Am 20 Oktober 1943 wurde der Tiger 131 nach Surrey gebracht, wo das Department of Tank Design (Büro der Panzerentwicklung) ansässig war. Dort nahm er an der Horse Guards Parade teil. Im November desselben Jahres wurde 131 dann vollständig zerlegt um ihn technisch genau studieren zu können. Erst am 25. September 1951 wurde er an das Bovington Panzermuseum übergeben, wo sich nun gut um ihn gekümmert wird und er sich seines Daseins als Rentner
erfreuen kann.

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Schwierig. Ich würde auch zur Ausführung E tendieren. Für einen Königstieger ist er zu klein und für H1 ist der Kanonenlauf zu kurz. Aber ob das in diesem Film so genau genommen wird, vielleicht ist es eine Mischung...

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FrittenFritz31 28.03.2016, 17:26

was meinst du mit mischung?^^ das ist ja kein Tiger der mit CGI Modelliert ist. das ist ein echter Tiger der für den Film benutzt wurde. die frage ist nur welcher Tiger das jetzt genau ist. Zumal der Königstiger eine ganz andere Form hat^^ ich Tendiere zur ausführung E,weil der wie oben schon gesagt keiner dieser Kreisförmigen kühler hinten dran neben dem auspuff hat. und die Rohrlängen sind glaube ich identisch, da es beide 8,8er Kanonen sind

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MarcelBerling 28.03.2016, 17:40

Ich dachte es wäre ein Nachbau, vielleicht extra für Filme. Tut mir leid, wenn ich das falsch iterpretiert habe.

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