Welche Tiere/Dinosaurier gibt es noch , die das Massenausterben vor 65 Millionen Jahren überlebt haben?

15 Antworten

Ursächlich für ein großes Artensterben am Ende der Kreidezeit war wahrscheinlich der Einschlag eines riesigen Asteroiden, der mindestens die Größe des Mount Everest hatte und im heutigen Mexiko einschlug. Der Aufprall hatte verheerende Folgen für die Artenvielfalt der Tierwelt und ließ vor allem unter den Tieren mit einem gleichwarmen Stoffwechsel einen Großteil der Arten aussterben: die Dinosaurier, Plesiosaurier und Mosasaurier starben komplett aus, die Vögel verloren 95% ihrer Arten und auch die Säugetiere wurden um mehr als 85% dezimiert. Grund war der weltweite zusammenbruch der Nahrungskette durch das Absterben der Pflanzenwelt, als nach der globalen Verwüstung auch noch eine mehrmonatige Dunkelheit durch atmosphärischen Staub hinzukam. Da gleichwarme Tiere einen hohen Energiebedarf haben, verhungerten sie. Nur die Arten, die sehr klein waren und mit wenig Nahrung auskommen konnten, überlebten die Katastrophe.

Anders sah es bei den Tieren mit einem wechselwarmen Stoffwechsel aus: Reptilien, Amphibien und Fische verloren höchstens jeweils bloß etwa 20% ihrer Artenvielfalt, den Insekten machte der Einschlag sogar kaum etwas aus. Die einzigen wechselwarmen Tiere, die damals komplett ausstarben, waren die tintenfischähnlichen Ammoniten.

Wenn du also nach Überlebenden aus der Dinosaurierzeit suchst, findest du sie vor allem unter den wechselwarmen Tieren: Echsen, Schlangen, Brückenechsen, Krokodile, Schildkröten, Frösche und Lurche sowie zahlreiche Knochen- und Knorpelfische gab es bereits im Mesozoikum und viele Familien, Gattungen und sogar Arten haben sich seither nur wenig verändert. Aber auch einige Vögel wie Eulen, Hühner, Gänse, Kraniche, Möwen und Sturmvögel konntest du in der Kreidezeit bereits beobachten. Stark verändert haben sich vor allem die Säugetiere: die meisten der heutigen Familien hatten zwar bereits Vertreter, die bereits in der Kreidezeit lebten, jedoch war kaum ein Säugetier damals viel größer als ein heutiger Fuchs. Zwar gab es schon im Erdmittelalter hochspezialisierte Säuger, sogar die ökologische Nische der heutigen Fischotter war bereits durch Beuteltiere wie das Didelphodon besetzt, das aber dann am Ende der Kreidezeit ausstarb. Die Karten wurden nach dem Asteroideneinschlag neu gemischt und viele Säugetiere drangen in die ökologischen Nischen vor, die zuvor von ganz anderen Tieren gehalten wurden und veränderten sich dabei zum Teil extrem, und auch extrem schnell. Selbst die Vorfahren der so gewaltigen Wale waren im Erdmittelalter noch kleine, spitzmausartige Kreaturen, die bevorzugt auf Bäumen lebten.

Ammoniten gibt es heute noch, allerdings sind sie deutlich kleiner als die mesozoischen.

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@akesipalisa

Nein, gibt es nicht. Du denkst wahrscheinlich an den Nautilus, die ebenfalls ein Außengehäuse haben. Aber Nautiliden sind mit Ammoniten nicht so nahe verwandt, eigentlich stehen die Oktopusse und Tintenfische ihnen entwicklungsgeschichtlich noch näher. Und längst nicht alle Ammoniten waren riesig, die meisten waren nicht größer als eine Scheibe Baumkuchen. Exemplare mit 1,8m Durchmesser waren die absolute Ausnahme.

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Laut Darwin schonmal alle Vögel, die stammen wohl vom Archaeo Opterix ab.

Krokodile & Aligatoren gab es schon während der Dinos.

Schildkröten sind auch teils über 200 Millionen Jahre alt (Die ART, nicht die einzelne Kröte :D) und Verwandt mit den Dinos.

Natürlich diverse Insekten, vor allem Käfer gibt es einige..z.b. die herkömmliche Laus...die hat schon auf den Dinos gesessen und sich über all die Zeit an die Wirte angepasst.

Auch einige Schlangenarten gab es schon zu Urzeiten.


Selbst Säugetiere gibt es noch aus dieser Zeit...z.b. der Schlitzrüssler (ja, das Ding heisst so) 76 Millionen Jahre alt...hat schon damals Insekten gefressen.

hm..was noch...die Brückenechse gilt noch heute als Lebendes Fossil.

Oder auch Amphibische Arten, wie z.b. der Riesensalamander...auch über 200 Millionen Jahre alt.


Bienen und Wespen ebenso...da hat man im Bernstein (Jurassic Park lässt grüssen) schon 45 Mio jahre alte Bienen gefunden.

Libellen...mit knapp nem Meter Spannweite...

Einige Ur-Spinnenarten werden auf 350Mio Jahre zurückdatiert..also noch VOR den Dinos!

Pfeilschwanzkrebse gehören zu jenen Arten, die sich bis heute nicht verändert haben und auch bereits vor den Dinos da waren.

Neunaugen..das erfolgreichste Wirbeltier...sowas wie nen AAL....500 Mio Jahre alt, gibts noch heute.

Haie auch sehr Alt....allgemein findest du im Meer hier vieles...unzählige Korallenarten oder Kleinst-Lebewesen.


Es gibt mit Sicherheit noch massig mehr...aber hoffe mal das Hilft dir erstmal.

Es gäbe noch den Quastenflosser, auch ein Lebendes Fossil!
Sonst eine wirklich sehr genaue Antwort!
Wie du geschrieben hast gibt es auch noch zahlreiche andere Tiere!
Lg Fishfriend44!

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 Echte Dinosaurier oder die großem Meeressaurier nein. Haie ,Kalmare, Knochenfische, Quallen ,Krokodile oder Schildkröten haben überlebt auch wenn nicht unbedingt die absolut gleichen Arten wie früher.  Krokodile zb können sehr schlimme Zeiten in einer Art Starre überdauern  .  Auch legten sie wie Schildkröten Eier die ebenfalls die schlimmsten Zeiten vergraben überdauern konnten.  Tiere die Mosasaurier usw konnten weder dauerhaft in die Tiefsee abtauchen wie Haie oder Klamare usw noch konnten sie wie Krokodile die schlimmsten Zeiten an Land in einer Starre überdauern oder wie bei Schildkröten einiger Eier. Sie bekamen lebende Junge und waren Luftatmer.  Das wurde ihnen zum Verhängis.  Eine Gruppe von Dinosaurier hat wenn in Form der Vögel überlebt.  Auch einige Schlangen haben überlebt auch weil sie genau wie Krokodile viel weniger Nahrung als Dinosaurier oder Meeresreptilien brauchten. Einige sehr kleine Säugetiere überlebten auch. Sie waren die  Vorfahren aller  heutigen Säugetiere.

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