Welche Therapieform ist die richtige und wie ist der Ablauf?

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2 Antworten

Ob ein Psychotherapeut ärztlicher oder psychologischer ist, sollte dir erstmal egal sein, es sei denn, du möchtest eine evtl. medikamentöse Behandlung auch von deinem Psychotherapeuten durchführen lassen, dann muss es ein ärztlicher Psychotherapeut sein. 

Ggf. ist es aber sinnvoller, vor der Aufnahme einer Psychotherapie zunächst einen Facharzt für Psychiatrie aufzusuchen und dann auch medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung zu trennen.

Hinsichtlich des Verfahrens kannst nur du für dich eine Entscheidung treffen. Daher gehört es im Zuge der Eigenverantwortung dazu, sich über die kassenfinanzierten Therapieverfahren zu informieren; Infos gibt es genug.

Manchmal ist es auch sinnvoll, erst in eine Klinik oder Tagesklinik zu gehen.

Eine gründliche hausärztliche Untersuchung ist so oder so der erste Schritt und muss dann vor Beantragung einer Psychotherapie ohnehin erfolgen und ein Bericht (Konsiliarbericht an den Psychotherapeuten) erstellt werden.

Bei der gesetzlichen Krankenkasse erfahren Dritte, auch bei Familienversicherung, nichts davon. Bei Privatversicherung schon.

Psychotherapie muss nach sog. probatorischen Stunden beantragt werden, das erläutert aber der Psychotherapeut nochmal in den ersten Gesprächen.

Die ersten Gespräche werden von der gesetzlichen Krankenversicherung immer übernommen, auch bei mehreren Psychotherapeuten. Bei Privatversicherung kommt es auf den Vertrag an.

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Da solltest Du Dich an Deinen Hausarzt wenden. Der wird Dich dann gegebenenfalls weiter überweisen. Es sollte auch erstmal ein Blutbild erstellt werden, um körperliche Ursachen auszuschließen (Schilddrüsenunterfunktion, Vitamin D Mangel z.B.)

Wenn Du eine Therapie benötigst, dann läuft das mit den Kosten normalerweise über Deine Krankenkasse.

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