Welche Therapieform bei sozialer Phobie?

5 Antworten

Um etwas akut an deiner Situation zu ändern, würde dir wahrscheinlich eine Verhaltenstherapie am besten tun. Dort würde man mit dir wahrscheinlich als erstes eine Angstpyramide erstellen, im Fundament alle schwächeren Ängste und nach oben hin die stärkeren bzw. an der Spitze die, die dich am meisten belasten. Ziel der Therapie ist es dann, dich vom Fundament deiner Angstpyramide bis hin zur Spitze nacheinander mit deinen Ängsten zu konfrontieren. Dazu würdest du dann wahrscheinlich Übungsaufgaben bekommen. Wie z.B. " Spreche jemand Fremdes auf der Straße an und frage nach der Uhrzeit/dem Weg", "Esse in der Öffentlichkeit" "Fahre mit dem Bus/der Bahn"...... Du musst dir das vorstellen, wie wenn du auf einem Stuhl stehen würdest und dich aber nicht traust herunterzuspringen, weil du Höhenangst hast. Du würdest erst dann erkennen, dass dir dabei nichts passiert, wenn du dich getraut hast, einmal herunterzuspringen. So ist es auch bei den sozialen Ängsten, mit jedem Mal, wenn du so eine Übung wiederholst, wird deine Angst schwächer. 

So und jetzt kommen wir zum zweiten Teil meiner Antwort. Nachdem du es dann mit Hilfe der Verhaltenstherapie hoffentlich wieder geschafft hast, nicht mehr ganz so eingeschränkt in deinem Alltag zu sein, kommt der zweite Teil der Arbeit an dir selbst. Dann ist es nämich wichtig an der Ursache deiner Sozialphobie zu arbeiten. Welche wahrscheinlich auch mit deinem Selbstwertgefühl zusammenhängt. Dafür macht eine tiefenpsychologisch fundierte bzw analytische Therapie dann wahrscheinlich mehr Sinn.

Das was du übrigens selbst an dir bemerkst, dass deine Ängste immer schlimmer werden, ist bei Angststörungen übrigens ganz normal. Stichwort Reizgeneralisierung, falls dich das interessiert, kannst du dich da ja mal bisschen einlesen. 

 Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Kraft und vorallem Mut, um dich da die nächste Zeit durchzukämpfen. Glaub mir es lohnt sich! :)

Hast du schonmal mit deinem Hausarzt darüber gesprochen? Ich denke, das könnte der erste Schritt sein und er kann dir helfen, die richtige Therapieform zu finden.

Ich kann mir vorstellen, dass die Verhaltenstherapie hilfreich sein könnte. Das ist auch glaube ich die Form, die am häufigsten Anwendung findet, weil die einfach bei vielen psychischen Schwierigkeiten helfen kann. 

Eine Verhaltstherapie bei einem Psychotherapeuten. Wobei die auch keine Wunder bewirken. Ich habe auch schon eine gemacht. Wirklich geholfen hat sie mir nicht. Aber vielleicht ist es ja bei dir anders. Aber meine Erfahrung ist, dass man sich alleine durchschlagen muss und seine Probleme selbst angehen und bewältigen muss. Das wird dir keiner abnehmen. Aber eine Therapie könnte dir zumindest die richtigen Ansatzpunkte zeigen.

Stimmt, an einen Psychotherapeuten habe ich erst einmal nicht gedacht bei meiner Antwort. Wenn Sie aber Freunde hat mit denen sie nicht "zerstritten" ist z. B. einfach mit denen Treffen, erst mal alle 2-3 Wochen mal und schauen wie es sich anfühlt. Wenn es gut ist kann man das ja noch erweitern.... 

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was hilft bei sozialer phobie, angst, schlaflosigkeit?

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ich leider darunter wahrscheinlich schon laenger als 10 jahre. es ist hefftig! heilung nicht moeglich, deswegen abhilfe. aerzte haben keine termine frei, erst in 6 monaten, fruehstens. termine bei den aemtern und gerichten nehme ich mit der groessten quall wahr, weil ich ja da sein MUSS. arzt sagt einfach so stationaere behandlung. fuehle mich aber dazu nicht in der lage, gerade wegen sozialer phobie!

taeglich unbegruendete aengste, sehr starkes zittern in div. situationen, kein fahrstuhl, kein friseur, keine drehtueren, kein restaurant und v.v. mehr. JOB mittlerweile nur sehr sehr bedingt.

arzt verschrieb mal ein medi, dass einzig und allein nur muede macht, keine abhilfe.

arzt informiert nie ueber nebenwirkungen. bitte keine antworten wie: du musst zum arzt.

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gibt es in der apotheke medikamente die einen stark nervoes/aengstlichen menschen beruhigen koennen?

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WARNUNG LANGER TEXT

Kurz zu mir. Ich bin mir 18 Jahre alt und verspüre seit ca. einem Jahr eine gefühlte innere Leere. Diese baut sich nach eigener Selbstreflexion aus verschiedenen "Grundbausteinen" zusammen. Diese möchte ich hier teilen mit der Hoffnung Menschen anzusprechen die mir eventuell Hilfe geben können, da ich meinen Freunden nicht so nah stehe, dass ich mich ihn gegenüber öffnen würde.

1. Mangelndes Selbstvertrauen

Dieses hat meiner Meinung nach zur selben Zeit wie die innere Leere eingesetzt. Ich vergleiche mich zunehmend mit gleichaltrigen was mir psychisch schnell zum Verhängnis wird. Aber wie man jetzt vermuten könnte ist das weder auf Körpergröße ( bin 1.93m) noch auf Intellekt ( durchschnittlicher Schüler 11te Klasse Gymnasium) bezogen, sondern auf den Körperbau und sozialen Status. Dies mag zunächst Oberflächlich wirken. Bei dem Körperbau beziehe ich mich auf die Muskulatur da ich bei meiner Körpergröße nur knapp 68 Kilo wiege kann man mich durch aus als dünn/Untergewichtig bezeichnen. Im Jugendjargong würde man mich als Lauch bezeichen. Diese Tatsache kränkt mich sehr da und ich habe "beschlossen" dagegen etwas zu tun. Dort entsteht aber ein neues Problem doch dazu später mehr. Bei dem sozialen Status könnte man zunächst eine falsche Tatsache sehen, denn eigentlich bin ich mit im sozialen Umfeld eingebunden. Wir gehen häufig etwas unternehmen z.B. Grillen auf Volksfeste etc. doch sobald es zu viele Leute werden bzw auch weniger bekannte Klassenkameraden werde ich ganz still und innerlich ist ein Unbehagen zu verspüren. Somit bleibe ich meistens beim reden außen vor. Diese Zurückhaltung wird von einigen Personen ( meist weiblich ) wahrgenommen und hinterfragt ob alles gut sei. Aber was soll darauf bitte anworten ? Ja alles gut außer das ich einen psychischen Knacks habe und es mich vom Spaß haben abhält ? Diese Situation ist sehr schwer für mich. Apropos weiblichen Individuen. Ein weiterer Punkt in folge mangelnden Selbstvertrauens ist, dass ich noch nie eine Freundin hatte oder habe. Im Gegenzug ist sogut wie jeder meines Freundeskreises glücklich vergeben oder hat es leicht mit Mädchen zu sprechen. Ich hingehen bin auch naja sagen wir mal "verliebt" doch weiß ich ,dass sie kein Interesse an mir hat. Das schmerzt weiterhin da wir auch in einem Fach zusammen sitzen, jedoch kennen wir uns nicht genauer. Diesen Misserfolg bei Frauen kann ich mir nicht ganz plausibel erklären, denn ich bin nicht hässlich/dumm/ungepflegt/charakterlich schlecht. Ich bekomme manchmal Kompliment z.B. das ich ein guter Freund bin, Nett bin , und auch nicht schlecht aussehe doch da liegt der Hase im Pfeffer. Solche Aussagen sind meistens der Todesstoß für einem Jungen da oft gesagt wird, dass Mädchen von solcher Art Jungen nichts wollen. Diese Situation zieht ein weiter runter, sodass ich Ablenkung benötige. Dazu beschäftige ich mich gerne mit Computern ( Aufbau, Funktionsweise) , Videospielen und Musik .

Fortsetzung Folgt Teil 1/3

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ich bin 19Jahre alt und zur Zeit in ambulanter Therapie wegen Borderline, schweren Depressionen, Suizidgedanken und -versuche, Essstörung und sozialer Phobie. Ich plane mit meiner Therapeutin einen stationären Klinikaufenthalt für nächstes Jahr nach meinem Abitur. Meine Therapeutin ist jetzt für ein paar Wochen im Urlaub und wir haben besprochen, dass ich in ein paar Kliniken mal anfrage, wie lange die Wartezeiten sind. Ich habe ein Problem damit, zu telefonieren. Das ist eigentlich das einzige Merkmal meiner sozialen Phobie. Ich konnte alle sozialen Ängste loswerden, aber telefonieren bekomme ich absolut nicht hin. Mit meiner Therapeutin kann ich im Notfall telefonieren, das haben wir geübt, aber ich kann mit anderen Menschen nicht telefonieren. Ich habe jetzt in einigen Kliniken per Mail angefragt, erstmal nach den Wartezeiten. Die meisten haben zurückgeschrieben, dass ich mich per Telefonat zufückmelden soll, um Fragen zu klären. Meine Frage ist jetzt, was ich da machen kann... Ich würde das gerne klären. Ich habe meiner Therapeutin gesagt, dass ich mich darum kümmere, nach den Wartezeiten zu fragen, damit wir mich dann direkt anmelden können, wenn sie aus dem Urlaub zurück ist. Kann ich vielleicht meine Eltern bitten, das Telefonat zu führen? Meine Mutter vereinbart auch sonst meine Arzttermine... Mich stört es natürlich total, diesbezüglich so auf sie angewiesen zu sein... Oder kann ich die Kliniken anschreiben und von meiner Angst schreiben und fragen, ob sich das per Mail klären lässt? Danke und liebe Grüße Lilli

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