Welche Supelemente benutzt ihr (Kraftsport)?

14 Antworten

Wenn Du nicht, wie viele Bodybuilder, sehr früh sterben willst, solltest Du einen anderen Weg beschreiten, den auch schon viele Hochleistungssportler beschritten haben, auch Bodybuilder. Beim Protein bist Du leider auf den Protein-SCAM herein gefallen, denn es gibt keinen Proteinmangel(!) und Protein-ISOLAT ist megaschädlich, vor allem, wenn es dann auch noch tierisches ist. Die Sterblichkeitsrate von Bodybuildern ist nicht umsonst in ganz jungen Jahren so extrem hoch, dass Bodybuilding der ungesundeste Sport ist, denn es gibt. Protein-ISOLATE sind sehr gesundheitsschädlich auch pflanzliche Protein-ISOLATE. Man sollte die Proteinmenge von Protein in ganzen Nahrungsmitteln so gering wie möglich halten. Warum?

Wenn Protein, dann sollte es grundsätzlich nicht durch Protein-ISOLAT, sondern durch proteinreiche pflanzliche Nahrungsmittel zugeführt werden. Denn auch das pflanzliche Protein-ISOLAT wirkt völlig anders, als wie es ursprünglich gebunden in der Pflanze war. Das ist nicht zu unterschätzen. Und auch in der Pflanze gebundenes Protein verursacht Schaden im Körper, wenn es zu viel ist. Für einen Nicht-Bodybuilder sollte es ca. 0,6 - 0,8 g pro Kg Körpergewicht pro Tag nicht überschreiten. Man kann doch sehr gut auf Protein-ISOLAT verzichten und sein Protein aus Hafer, Bohnen usw. beziehen. Wenn bereits eine Schale Haferflocken fast den Proteintagesbedarf eines Nicht-Bodybuiders deckt, dann wird z. B. die 3-fache Menge Haferflocken bzw. andere proteinreiche pflanzliche Nahrung mehr als ausreichend sein für Bodybuilder. Aber auch da heißt es: Was an zu viel an Protein in den Körper gelangt, muss der Körper wieder ausleiten und muss die Säure durch das Protein abpuffern, indem er Kalzium aus den Knochen löst! Deswegen bei der Proteinversorgung genau aufpassen. Hier wird es z. B. in diesem Video ganz gut erklärt:

 "PROTEIN ZERSTÖRT DEIN SKELETT! 👉 WENIGER PROTEIN IST BESSER!": https://www.youtube.com/watch?v=HJp53X4svAA

In Wirklichkeit ist es ja so, dass es bei der veganen Ernährung niemals ein zu wenig an Protein geben kann, weil die Natur da keinen Fehler gemacht hat. Sie hat in jede pflanzliche Nahrung genau perfekt die optimalste Menge Protein gegeben. Man braucht und sollte also niemals zusätzliches Protein essen. Man hat also niemals ein Problem mit Proteinmangel, den gibt es einfach nicht. Und jetzt stell Dir vor, wenn dann dieses zusätzliche Protein auch noch Protein-ISOLAT ist (da ist es dann auch egal, wenn dieses Isolat pflanzlich ist), was völlig anders wirkt als gebunden in der Pflanze.

Weiter sehr interessant z. B. dieses hier:  "Muskelaufbau Tipps / Die größten Anfängerfehler beim Muskelaufbau vermeiden": https://www.youtube.com/watch?v=tf2ia8Z4EnI

Protein-Pulver nehmen ist völliger Humbug und SCAM (Betrug). Nicht durch Proteinpulver, sondern durch Wachstumsreiz baut man Muskeln auf. Man muss immer neue Wachstumsreize mit z. B. Supersätzen oder größeren Gewichten setzten. Der zweitwichtigste Punkt ist essen: Es hängt extrem davon ab, wie das Training verläuft, was man den Tag davor isst. Also den Körper ordentlich mit Kohlenhydraten aufladen und keinesfalls mit Fleisch oder anderen tierischen Produkten! Selbst immer mehr Profisportler ernähren sich rein vegan High Carb Low Fat, keine Öl-ISOLATE . Versorge Deinen Körper einfach mit ordentlich proteinreichen Kohlenhydraten und gut ist. Aber übertreibe es da auch nicht. Auch da ist ein zu viel schädlich, natürlich lange nicht so schädlich wie bei tierischen Protein und bei Protein-ISOLATEN.

Krebs entsteht durch die falsche Ernährung. Kein Mensch entwickelt eine Tumorerkrankung, ohne dem Körper die notwendigen Mittel dafür zu geben, diesen Krebs entstehen zu lassen. Wir essen jeden Tag Fleisch und wundern uns dann das 51% aller Menschen an Krebs erkranken. Fleisch enthält eine ganze Palette an Krebs auslösenden Stoffen: heterozyklische Amine, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Steigerung des IGF-1 Spiegels, Nitrosamine, Ammoniak, Chemikalien, Wachstumshormone usw.. Tierisches Protein schaltet Krebsgene an und aus. Genau das gleiche gilt für die Milch und für alle anderen tierischen Produkte. Menschen wissen, dass sie durch Zigaretten Krebs kriegen, weil sie wissen was dort drin ist. Sie wissen aber nicht was in Fleisch drin ist.

Wie kam es zu dem Missverständnis, dass Fleisch gesünder als Getreide sei bzw. tierisches Protein besser als pflanzliches Protein? Dazu dieser Textauszug, wo es ganz genau erklärt wird:

(Quelle: McDougall, John. Die High-Carb-Diät: Abnehmen mit den richtigen Kohlenhydraten (German Edition) (S.112 ff). Zu jeder einzelnen Aussage befinden sich im Originaltext im Buch Angaben zu den veröffentlichten Studien und Originaldokumenten).

Zitat:

„Das Missverständnis, tierische Proteine seien von besserer Qualität als pflanzliche Proteine,

geht auf eine Studie von Lafayette B. Mendel und Thomas B. Osborne aus dem Jahr 1914 zurück. Darin untersuchten sie den Proteinbedarf von Laborratten, oder genauer, den Einfluss von tierischen und pflanzlichen Proteinen auf deren Wachstum.8 Mendel und Osborne fanden heraus, dass Ratten stärker und länger wuchsen, wenn sie tierische statt pflanzliche Proteine zu sich nahmen. Diese und andere Tierversuche führten schließlich dazu, dass Fleisch, Eier und Milchprodukte als hochwertigere Proteinquellen eingestuft wurden. Pflanzliche Proteine wurden als minderwertig abgetan. Später vermuteten Forscher, dass das in der Studie verwendete pflanzliche Futter die für Wachstum nötigen Aminosäuren nicht in ausreichender Menge enthielt. In den 1940er-Jahren fand Dr. William Rose von der University of Illinois heraus, dass 10 Aminosäuren für die Ernährung von Ratten essenziell sind. Fehlt im Futter nur eine dieser Aminosäuren, führt dies zu deutlichen Mangelerscheinungen, begleitet durch starken Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit und schließlich Tod. Füttert man Ratten mit Fleisch, Geflügel, Eiern und/ oder Milch, stoppt der Prozess. Aufgrund dieser frühen Experimente mit Ratten hielt man die Aminosäurezusammensetzung tierischer Nahrung für hochwertiger. Spätere Forschung hat bestätigt, was eigentlich auf der Hand lag: Obwohl tierische Nahrung die Ratten optimal mit Aminosäuren versorgt, musste das nicht unbedingt auf den Menschen zutreffen. Der Nährstoffbedarf von Menschen und Ratten unterscheidet sich erheblich.

Einer der größten Unterschiede ist die Wachstumsrate. Ratten wachsen sehr schnell und erreichen bereits mit 6 Monaten ihre volle Größe. Menschen benötigen 17 Jahre, um voll auszureifen. Schnelles Wachstum erfordert eine hohe Dichte an Nährstoffen wie Proteinen und Aminosäuren. Vergleicht man die Muttermilch beider Spezies, wird der große Bedarfsunterschied klar: Die Proteinkonzentration in Rattenmilch ist zehnmal höher als in menschlicher Muttermilch. Für die Verdopplung ihrer Größe, zu der kleine Ratten viereinhalb Tage brauchen, benötigen Babys sechs Monate. Ratten haben also einen wesentlich höheren Proteinbedarf als Menschen.

1942 wandte sich William Rose dem Menschen zu. Anhand derselben Methodik wie zuvor bei den Ratten untersuchte er nun den Aminosäurebedarf gesunder, männlicher Studenten. Ihre Nahrung bestand aus Maisstärke, Saccharose, Butterfett, Maiskeimöl, anorganischen Salzen und den damals bekannten Vitaminen. Eiweiß erhielten sie nur in Form einer Mischung reiner Aminosäuren. Dazu bekamen sie ein braunes »Bonbon« aus konzentriertem Leberextrakt, um die fehlenden Vitamine zu ergänzen. Das Bonbon wurde mit Zucker und Pfefferminzöl verfeinert. Rose testete den Bedarf jeder Aminosäure, indem er sie einzeln wegließ. Wurde eine essenzielle Aminosäure mehr als 2 Tage lang in unzureichender Menge zur Verfügung gestellt, klagten alle Studenten über dieselben Symptome wie Nervosität, extreme Müdigkeit und starke Appetitlosigkeit. Länger als ein paar Tage konnten die Probanden die Mangelernährung jeweils nicht durchhalten.

Rose fand heraus, dass für den Menschen nur acht Aminosäuren essenziell sind, bei Ratten sind es zehn. Der menschliche Körper kann also zwei Aminosäuren mehr selbst synthetisieren. Zudem bestimmte Rose den jeweiligen Bedarf an den für Menschen essenziellen Aminosäuren. Da er bei den untersuchten Studenten individuelle Schwankungen feststellte, ließ er bei der Festsetzung des Minimalbedarfs sicherheitshalber einen großen Spielraum: Er nahm für jede der Aminosäuren den jeweils höchsten festgestellten Bedarfswert, verdoppelte diesen für seinen »empfohlenen Wert«, den er als »definitiv sichere Nährstoffzufuhr« angab. Selbst dieser doppelte Aminosäurebedarf lässt sich leicht durch Getreide, Hülsenfrüchte und stärkehaltiges Gemüse decken. Reis und Kartoffeln allein liefern bereits alle Proteine und Aminosäuren, die Erwachsene und selbst Kinder benötigen. Alle unraffinierten Stärken und grünen, gelben und orangefarbenen Gemüse sind – so stellt sich heraus – von Natur aus perfekt auf unseren Proteinbedarf abgestimmt. Wir müssen sie nur in ausreichender Menge essen, um unseren täglichen Energiebedarf zu decken. Auch andere Forscher untersuchten die pflanzliche Nahrung auf ihr Potenzial, unseren Proteinbedarf zu decken. Sie fanden heraus, dass Kinder, die sich nur mit einer einzigen Stärkeart ernähren, zu gesunden, kräftigen Erwachsenen heranwachsen. Das Mischen pflanzlicher Nahrung oder das Ergänzen von Aminosäuren, die der Zusammensetzung tierischer Nahrung entsprechen, bringt keinerlei Vorteil.

Trotz der gut dokumentierten Fakten, dass der Mensch alle nötigen Aminosäuren zum Bau vollständiger Proteinketten aus pflanzlicher Nahrung aufnehmen kann, glauben viele Menschen das Gegenteil. Die öffentliche Meinung zeigt sich unbeeindruckt, selbst angesehene Experten verstehen die Sachlage falsch und glauben, pflanzliche Proteine würden nicht alle Aminosäuren liefern, die der Mensch braucht. Wichtige Institutionen verbreiten diese Auffassung weiterhin, genauso wie Wissenschaftler, Diätetiker, Ernährungswissenschaftler und Ärzte an Universitäten und Schulen. Sie alle liegen in diesem Punkt schlichtweg falsch. Sie begehen einen gefährlichen Fehler, denn aufgrund ihres Rats können unzählige Menschen ihr Leben lang krank und übergewichtig sein und frühzeitig sterben.

(…) 2011 macht die AHA diese beiden Aussagen, die stark an meine Argumente von 2001 erinnern:

 • Man benötigt keine tierischen Nahrungsmittel, um sich ausreichend mit Proteinen zu versorgen. Auch ausschließlich pflanzliche Proteine liefern genügend essenzielle und nicht essenzielle Aminosäuren, solange die Proteinquellen variieren und der tägliche Energiebedarf gedeckt wird.

• Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Samen und Nüsse enthalten essenzielle und nicht essenzielle Aminosäuren. Man muss sie nicht bewusst in Mahlzeiten kombinieren, um ausreichend versorgt zu sein. Zumindest die American Heart Association hat nun die wissenschaftlich fundierten Ergebnisse akzeptiert, dass pflanzliche Nahrungsmittel essenzielle Aminosäuren in ausreichendem Maß enthalten, sodass wir gesund bleiben. Leider verbreiten die Experten der Universiäten Tufts, Harvard und Northwestern sowie die der meisten großen Universitäten und medizinischen Organisationen in den USA weiterhin ihre fehlerhaften Informationen, was für Milliarden von Menschen weltweit schwerwiegende gesundheitliche Folgen hat.“ (Zitat Ende)

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ernährungsberatung

Super - übrigens haben sich die Shaolin schon immer pflanzlich ernährt.

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Ich weiß, es geht an deiner eigentlichen Frage vorbei, aber Supplemente lohnen sich nicht. Genauso wenig wie die ganzen Eiweißpülverchen. Gesunde, proteinreiche Ernährung, diszipliniertes Training und ausreichend Schlaf. Was ich aus eigener Erfahrung empfehlen kann, ist ab und zu vor dem Training Calcium. Meist kann ich da ein, zwei Wiederholung mehr rausquetschen, aber sollte man nicht dauernd nehmen, bringt den Mineralhaushalt durcheinander. Fischölkapseln sind auch zu empfehlen, aber der andere künstliche Mist entlastet nur deinen Geldbeutel. Quark mit Leinöl ist auch eine gute Sportermahlzeit.

Ich weiß, es geht an deiner eigentlichen Frage vorbei, aber Supplemente lohnen sich nicht.

Stimmt so nicht. Es muss heissen: Es kommt drauf an. Supplemente haben je nach Situation definitiv eine Nutzungsberechtigung

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Hallo,

Zu dem Postworkoutshake noch Maltodextrin oder Dextrose dazu (je nach Gewicht & Intensität ~30-60g).

Sonst nichts mehr.

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Als "Pump-Booster"/Spaßsupplement:

Arginin als AAKG
Citrullin malat
(Beide haben auch weitere positive Effekte z.B https://edubily.de/2014/08/l-citrullin/)
Vaso6 ( neu, wohl pumptechnisch deutlich besser als die zwei drüber)
L-Tyrosin (Konzentration)
Koffein

Für einen guten Aufbau ist aber überhaupt nichts nötig.

Also wenn das Geld knapp ist, eher in gute Nahrung investieren.

Steak mit Salat, gegrillte Hühnerbrust mit geschmorten Zucchini, Gulasch aus Putenfleisch oder sonstigem Geflügel, Fisch gegrillt, gebraten und gedünstet mit einer leckeren Folienkartoffel plus Kräuterquark und Gemüse, Geschnetzeltes im Wok auf Gemüsebett, Pizza mit Meeresfrüchten, gebratene Gambas, gebackene Bohnen mit Rindfleisch...

....wer braucht da noch Pillekes und Pülverkes ?

Viel wichtiger als irgendwelche Mikros und Makros und Schmonzes ist der Trainingsreiz für den Muskel. Danach kommt erstmal lange nichts. Und da kein Mitteleuropäer unter Proteinmangel leidet, ist eine zusätzliche Proteinversorgung auch für uns Kraftsportler nicht erforderlich. Der Proteinbedarf für einen Kraftsportler wird zumeist sowie stark überschätzt; nur wenige wissen, dass der Bedarf eines Ausdauersportlers sogar noch höher ist.

Also Jungs! Schwer essen - und schwer trainieren - ! Mehr hilft nicht mehr - und sorgt am Ende mit Pech für ein leeres Portemonnaie und teuren Urin.

Genau so sieht es aus, auch wenn eine ganze Industrie von den Versprechungen lebt.

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