Welche Strategien (Regierungssystem) entspricht die Staatstheorie von Hobbes?

1 Antwort

Hobbes geht in seiner Staatslehre grundsätzlich davon aus, dass die Menschen dazu neigen, sich gegenseitig Gewalt anzutun und ihre eigenen Interessen mit Gewalt durchzusetzen. Er prägte die Formel "homo homini lupus" - der Mensch ist für seinen Mitmenschen ein Wolf.

Will man laut Hobbes ein halbwegs friedliches Zusammenleben erreichen, müssen die Menschen daran gehindert werden, dieser Neigung zu roher Gewalt nachzugeben. Dies ist nur durch einen starken Herrscher möglich, der in einer Art Vertrag die Macht im Staat zugesprochen bekommt. Der Lohn, den die Menschen dafür erhalten, dass sie sich in ihren Möglichkeiten, ihre egoistischen Interessen um jeden Preis zu verwirklichen einschränken, ist die Sicherheit, die der Herrscher vor den Mitmenschen bietet.

Um die höchstmögliche Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten, muss die Macht des Herrschers absolut sein. Sie darf nicht in Frage gestellt werden; Widerstand ist nicht oder nur in außerordentlich eingeschränktem Umfang möglich.

Also: Hobbes strebt eine absolutistische Herrschaftsform an, aber er begründet sie naturrechtlich und nicht etwa mit irgendeinem "Gottesgnadentum", mit dem die absolutistischen Fürsten seiner Zeit ihre Herrschaft theoretisch untermauerten. Geburt und Erbfolge lehnt Hobbes als Qualifikation für die Position des absolutistischen Herrschers also ab, gerät damit in Widerspruch zu den Regierenden seiner Zeit.

Das ist jetzt sehr verkürzt dargestellt und auch ziemlich vereinfacht, aber mehr ist im Rahmen dieser Antwort nicht drin.

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Aber was dachte Hume? Was ist außerdem mit der Hierarchie Humes von Wahrnehmen und Denken gemeint? Was hatte Hume für eine Moralvorstellung bzw. für ein Götterbild?

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