Welche Strafe erwartet mich und wann kann ich mit Post rechnen?

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7 Antworten

Es liegt in der Tat an vielen Faktoren. Am besten abwarten, was in dem Schreiben aufgeführt ist. 
Möglich ist, wie oben bereits angemerkt, dass die zuständige Straßenverkehrsbehörde informiert und tätig wird. 
Möglich ist auch, dass die zuständige Staatsanwaltschaft ein Verfahren einleiten wird. 
Am Wahrscheinlichsten ist es aber, dass ein Brief, seitens der StA, zugestellt wird, indem mitgeteilt wird, dass das Verfahren, aufgrund der geringen Menge, eingestellt wird. Das sieht das Gesetz im Paragraphen 31a Abs. 1 Btmg sogar vor. 
De Facto passiert dann gar nichts...außer das der böse Zeigefinger der Justiz auf dich zeigt, dich ermahnt und du als Konsument bei der Polizei etc. geführt bist.

Sunshinevine 28.07.2015, 20:50

Danke für die Antwort. Abwarten und Tee trinken.

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Hallo

gesetzliche Bestimmungen: § 2 Abs. 12 StVG:"

Die Polizei hat Informationen über Tatsachen, die auf nicht nur vorübergehende Mängel hinsichtlich der Eignung oder auf Mängel hinsichtlich der Befähigung einer Person zum Führen von Kraftfahrzeugen schließen lassen, den Fahrerlaubnisbehörden zu übermitteln, soweit dies für die Überprüfung der Eignung oder Befähigung aus der Sicht der übermittelnden Stelle erforderlich ist. Soweit die mitgeteilten Informationen für die Beurteilung der Eignung oder Befähigung nicht erforderlich sind, sind die Unterlagen unverzüglich zu vernichten."

Ärztliches Gutachten:

Wird man polizeilich mit BTM "erwischt" (Konsum, Besitz, Handel... auch bei geringen Mengen), muss man damit rechnen, durch die Fahrerlaubnisbehörde zur Vorlage eines ärztlichen Gutachtens aufgefordert zu werden.Wird durch äG festgestellt, dass der Cannabiskonsum mehr als gelegentlich ist oder man legt innerhalb der Frist kein Gutachten vor, dann ist Kraft Gesetzes der Betroffene nicht geeignet, Kfz zu führen = die Fahrerlaubnis ist auf unbestimmte Dauer weg (FEV, Anlage 4 Pkt. 9.2.1).

es werden auch zwei Abstinenznachweise gefordert.

Wenn der Verdacht des Konsums besteht (z.B. bei Besitz), so kann die Behörde natürlich noch nicht die FE entziehen; sie muss den Fall aber untersuchen. Dies tut sie, indem sie ein äG anordnet, um zu testen, ob der Betroffene auch konsumiert.

Wenn Du Führerschein-Inhaber bist, kann es Probleme verkehrsrechtlicher Art geben. Strafrechtlich wird die Sache vermutlich eingestellt. 
Dass man mit 22 noch Angst vor den Eltern hat, weil man sich für ein bestimmtes Genussmittel entschieden hat, will mein Hirn allerdings nicht so recht verstehen.
Hilfreich: http://hanfverband.de/inhalte/cannabis-und-die-polizei-allgemeine-verhaltensregeln

fidi0280 28.07.2015, 20:46

Es liegt in der Tat an vielen Faktoren. Am besten abwarten, was in dem Schreiben aufgeführt ist.
Möglich ist, wie oben bereits angemerkt, dass die zuständige Straßenverkehrsbehörde informiert und tätig wird.
Möglich ist auch, dass die zuständige Staatsanwaltschaft ein Verfahren einleiten wird.
Am Wahrscheinlichsten ist es aber, dass ein Brief, seitens der StA, zugestellt wird, indem mitgeteilt wird, dass das Verfahren, aufgrund der geringen Menge, eingestellt wird. Das sieht das Gesetz im Paragraphen 31a Abs. 1 Btmg sogar vor.
De Facto passiert dann gar nichts...außer das der böse Zeigefinger der Justiz auf dich zeigt, dich ermahnt und du als Konsument bei der Polizei etc. geführt bist.

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Wenn deine Eltern arbeiten und du vor denen nach Hause kommst, hast du Chance, den Brief abzufangen. Sonst nicht.

Sunshinevine 19.07.2015, 18:18

Warum sollen die mich denn nochmal Befragen? Habe vor Ort keine Aussage gemacht und mir wurde gesagt das ich nur Post bekommen werde.

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Akka2323 20.07.2015, 11:27
@Sunshinevine

Zunächst mal, dann kommt der ganze Rattenschwanz, einschließlich Führerscheinentzug. Beichte lieber. Vielleicht brauchst Du einen Anwalt.

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Wieso den Brief abfangen? Du bist 22 also wird der Brief sicher nicht an deine Eltern adressiert sein.

Kommt drauf an in welchem Bundesland du lebst im Bayern, also ehr im Süden, musste mit ner Geldstrafe oder Sozialstunden rechnen Niedersachsen zb. wird meist das Verfahren beim ersten Mal eingestellt. Allerdings bist du registriert als Rauschgift konsument. Und deine Eltern werden das mitbekommen, die Männer in blau werden höchstwarscheinlich zur Befragung bald vor deiner Tür stehen.

Sunshinevine 19.07.2015, 18:21

Warum sollen die mich denn nochmal Befragen? Habe vor Ort keine Aussage gemacht und mir wurde gesagt das ich nur Post bekommen werde.

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fckcpz 19.07.2015, 19:17
@Sunshinevine

Muss nicht,aber kann. Die wollen warscheinlich wissen wo du das her hast.

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Das Verfahren wird vermutlich eingestellt. (ausser du lebst in Bayern, da sind die bei BTM-Verstößen härter)

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