Welche Strafe bekommt dieser Fahrer?

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5 Antworten

FZ 1 hat einen normalen Überholvorgang gehabt und sich an die Regeln gehalten. Thema durch.

FZ2 musste eben runterbremsen, weil er vorher zu schnell war (sein Problem, wenn kein Blitzer da ist).

Als FZ2 FZ1 einbremste, gab es die erste Regelverletzung durch Nötigung, ggf. sogar gefährdung des Straßenverkehrs, weil 5 Meter sicherheitsabstand zu gering ist.

FZ1 wechselt nach links, um Unfall zu vermeiden. Kein Problem.

Dann auf dem Rastplatz Beleidigung usw.

Kann für FZ2-Fahrer ein teurer Spaß werden.

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Kommentar von Coffee12
17.01.2016, 12:31

Zuerst mal Danke für deine Antwort ! wie würdest du als Richter entscheiden ? Welche Strafe würdest du dann aussprechen ?

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Als Strafrichter würde ich die sanktionslose Einstellung des Verfahrens anregen, nicht ohne die Beteiligten darauf hinzuweisen, dass solches Verhalten wohl nur unter Männern vorkommt, die etwas zuviel Testosteron produzieren.

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Kommentar von wfwbinder
17.01.2016, 12:29

Und wo hat der Fahrer von FZ1, ob mit, oder ohne Testosteron, was verkehrt gemacht?

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Kommentar von Coffee12
14.02.2016, 21:39

In Wirklichkeit wurde der Fahrer des Fz2 verurteilt :

Freiheitsstrafe 8 Monate auf Bewährung ....Fahrerlaubnis für 10 Monate weg !

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Ich bin nicht sicher wie diese Tatbestände genannt werden. FZ 1 hat sich erstmal korrekt verhalten während des Überholvorgangs. FZ 2 hat bereits beim Auffahren auf FZ 1 und dannach eine Nötigung begangen. Auf dem Parkplatz folgte dann noch eine Beleidigung. Wenn sich dies alles so beweisen lässt. Würde ich dem Fahrer von FZ 2 den Führerschein entziehen (mind. 6 Monate),Geldstrafe wegen Beleidigung und zur Teilnahme an einem Antiaggressionsseminar verpflichten.

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Alles schön und gut, aber jetzt wäre es noch interessant zu wissen, wie der Fahrer von FZ2 die ganze Sache schildert. Man kann schlecht urteilen, wenn man nur eine Seite gehört hat.

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Kommentar von Coffee12
17.01.2016, 13:08

Der Sachverhalt wurde von den Zeugen, Fahrer und Beifahrer, des FZ1 so geschildert . Der Fahrer von FZ2 räumt das festgestellte Geschehen im Wesentlichen ein ,außerdem wollte er das FZ1  nicht seitlich nach links abdrängen . Er hat sich dahingehend eingelassen, seine Tochter habe just zu weinen begonnen, als das FZ1  an ihm links vorbeigefahren sei. Er habe sich in diesem Augenblick nach rechts hinten zu seiner Tochter umgedreht. Dabei habe er das Steuer aus Unachtsamkeit verzogen, so dass das Fahrzeug unbeabsichtigt nach links gedriftet sei.

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Für FZ2, ein Führerscheinentzug, Strafe von   ca einem Monatsgehalt, und eine Sperre von da 8-12 Monaten sowie eine MPU mit verkehrsrechtlicher Fragestellung vor Neuerteilung.

Grund: Drängeln, Nötigung und Gefährdung.

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