Welche Strafe bei Urkundenfälschung

2 Antworten

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"Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde herstellt, eine echte Urkunde verfälscht oder eine unechte oder verfälschte Urkunde gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."
http://dejure.org/gesetze/StGB/267.html

WOW DH

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@AlienSquadron

Du meinst Nach § 267 Abs. 4 ist die gewerbsmäßige Begehung der Urkundenfälschung als Mitglied einer (Betrugs oder Urkundenfälschungs-) Bande nicht ein Regelbeispiel, sondern ein eigenständiger Qualifikationstatbestand. Sie wird mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren bestraft, in (nicht näher beschriebenen) minder schweren Fällen von einem halben bis zu fünf Jahren. Die gewerbsmäßige Begehung der Urkundenfälschung in einer solchen Bande ist damit ein Verbrechen. Ich denke nicht, dass das Zeugnis gewerbemäßig gefälscht wurde.

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@AlienSquadron

was gab es denn für die hit..r-tagebücher? nen haufen geld und reichlich publicity

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und was ist wenn man noch minderjährig ist?

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@LazarusRising

Ja dann kommt das ganze vor das Jugendgericht und die Strafe fällt geringer aus.

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@majestic12

da kommt der kinderschänder vergleichsweise gut weg. nicht wahr.

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@johmarie

Der "Kinderschänder" hat ganz andere Strafen zu erwarten. Mann, da steht BIS ZU 5 Jahren!!!

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Also ich kann ja mal kurz meine Geschichte erzählen. Und zwar habe ich für eine Bewerbung die Noten meines Abschlusszeugnisses geändert und mir selber ein Praktikumszeugnis erstellt und dieses mit einem fremden Namen unterzeichnet. Hier mal die Chronik:

06.12.10: Anzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung

18.01.11: Polizeiliche Vorladung

21.02.11: Beschluss der Staatsanwaltschaft über die Eröffnung des Hauptverfahrens

17.03.11: Hauptverhandlung

Ich kann, entgegen manch anderer Meinung, jedem nur empfehlen schon der polizeilichen Vorladung folge zu leisten und schon dort ein umfassendes Geständnis abzulegen. Zumindest wenn die Sache eindeutig ist. Wirkt sich auf jeden Fall positiv auf die zu erwartende Strafe aus. Vor Gericht dann das selbe: Bei der Wahrheit bleiben, denn die währt ja bekanntlich immer noch am längsten. Und: Richter und Staatsanwalt sind auch nur Menschen. Ganz entscheidend ist vor allem, ob Du vorbestraft bist, Reue zeigst und die Hintergründe der Tat. In meinem Fall bin ich mit 10 Tagessätzen zu je 30€ davon gekommen, was glücklicher Weise auch noch keinen Eintrag ins Führungszeugnis gibt. Aber lasst es trotzdem bleiben, manche Fehler macht man nur einmal im Leben.

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