Welche Stärken und Schwächen sollte man preisgeben, welche nicht?

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4 Antworten

Wenn man aufgefordert wird, seine eigenen Schwächen zu nennen, sollten diese im weitesten Sinn dennoch positiv für das Unternehmen sein. Zum Beispiel wenn man zu Perfektionismus neigt, bedeutet dies, dass man sehr gründlich und sorgfältig arbeitet. Ungeduld als Schwäche kann auch positiv für das Unternehmen sein, weil man bestrebt ist immer etwas zu arbeiten.

Ich zitiere einen Ausschnitt aus einer Seite des mdr über erfolgreiche Bewerbungen:

Lassen Sie Ihr gegenüber nicht in die Abgründe Ihrer Seele blicken, denn bei dieser Frage sollen Sie zeigen, dass Sie genau wissen, welche Fähigkeiten im Umgang mit Kollegen gefragt sind. Die Zauberformel lautet deshalb: Schwächen nennen, aber nicht zu sehr betonen und ihnen im Ausgleich eine entsprechende Stärke gegenüberstellen. Bleiben Sie aber beim Selbstlob auf dem Teppich.

Und hier der Link für genaueres nachlesen:
http://www.mdr.de/ratgeber/2016905.html

Wenn du nach deinen Schwächen gefragt wirst, versuchs erst mal mit einem Schmunzler: "Ich habe eine Schwäche für meine Frau/Partnerin/Kinder". In der Regel hat sich dann schon meistens die Frage erledigt.

Falls dann doch noch weiter nachgefragt wird: überlege dir vorher schon eine Schwäche, die mit deinem zukünftigen Tätigkeitsfeld wenig bis gar nichts zu tun hat: ein Handwerker muss selten am PC arbeiten, eine Verkäuferin braucht kaum handwerkliche Kenntnisse.

Absolut schlecht kommt die Antwort "Ich habe keine!" (Wie siehts aus mit realistischer Selbsteinschätzung / Kritikfähigkeit?) oder "Meine Gesundheit!" oder "Ich rauche zu viel!"

Wenn das Gespräch bis dahin gut war, würde ich es einmal damit versuchen: "Manchmal sollte ich wohl etwas lockerer sein: ein bisschen weniger korrekt, pünktlich und gründlich täte es sicher auch..."

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