Welche Sprache ist nützlicher: Französisch oder Latein?

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19 Antworten

Niemand wird später einen Nachteil haben weil er Latein oder Französisch gewählt hat. Keiner wird arbeitslos, weil er sich für Latein in der Schule entschieden hat.

Bedenke: Wozu gehen wir aufs Gymnasium? Das Gymnasium ist da um die eine umfassende Allgemeinbildung zu geben und dich auf die Universität vorzubereiten.

Wenn du daran interessiert bist, dich mit der Kultur der Römer auseinanderzusetzen und es dir vorstellen kannst, einen Text zu analysieren und im Deutschen genau wiederzugeben weil der Hauptaugenmerk ja nicht darauf liegt, es fließend zu sprechen, dann warum nicht Latein wählen?

Du wirst überrascht sein, wie sich das auf deine allgemeinen Grammatikverständnisse und Textverständnis auswirken kann.

Wenn du lieber eine neue Sprache beginnen möchtest zu sprechen und zu schreiben, dann warum nicht Französisch wählen?

In beiden Sprachen ist Auswendiglernen der Vokabeln unabdingbar, sowie Grammatikkentnisse zu vertiefen, ohne Frage, und pauschal zu sagen, dass Latein schwerer ist als Französisch oder umgekehrt hängt nur von einem selber ab.

Wenn du später ein Fach an der Uni nimmst und du denkst Französisch wäre sinnvoll für den Beruf den du später ausüben möchtest (Wirtschaftsfächer z.B.), dann machst du halt einen Sprachkurs, das wird an jeder Uni angeboten und da geht es dann schneller und intensiver, aber auch zeitaufwändiger als in der Schule.

Brauchst du für ein Fach das Latinum, was von Uni zu Uni verschieden ist, musst du eben das Latinum nachholen.

Ich war mit meiner Wahl mit Latein sehr zufrieden und froh, mein Bruder macht in Französisch nächstes Jahr sein Abi und ist auch sehr glücklich damit.

Manche Leute nehmen Latein und hassen es, manche nehmen Französisch und hassen es auch. Schade. 

Und ganz ehrlich? Als Programmierer braucht man eigentlich keine Französischkenntnisse, English hingegen schon, das hast du aber jede Wette schon auf der Schule.

Und Wissenschaftler? Das ist ein weit umfassender Begriff, kommt ganz drauf an in welche Richtung du gehen willst.

Ich wünsche dir viel Glück bei deiner Wahl, mögest du die richtige treffen!

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Da ich Latein hatte, würde ich sagen: Französisch ;-)

Als damals die Wahl ins Haus stand, hatten zwei Lehrer die Sprachen vorgestellt.

Der Lateinlehrer, stellvertretender Direktor, trotzdem lockerer Typ, konnte vermitteln, wie viel Spaß es macht, da kleineste Unterschiede in der Grammatik gleich einen ganz anderen Sinn ergeben (und ja er hatte recht, was haben wir über manche Übersetzung gelacht) und dass man andere romanische Sprachen mit diesen Grundkenntnissen viel besser lernen könnte.

Der Französischlehrer, so trocken wie ein Brötchen vom Vortag, meinte nur Französisch würde in Frankreich und vielen Ländern der Welt gesprochen. Punkt!

Die Wahrheit ist: Mittlerweile bereue ich es. Latein verlernt man schnell wieder, da es heute nicht mehr gesprochen wird - oder wann hast du das letzte mal in Rom jemanden mit "Salve Frater" begrüßt? Da man Sprachen schnell wieder verlernt, wenn man sie nicht anwendet, ist auch der "Lern-Vorsprung" bei anderen romanischen Sprachen beim Teufel. Und in der Schulzeit - da macht man eh nichts anderes als Lernen und dann noch in der Freizeit Spanisch und Italienisch lernen? Eher nicht. Aber nur so könnte man den Vorteil tatsächlich anwenden.

Französisch kann man aktiv nutzen. Und gerade die Franzosen respektieren einen oft nur, wenn man sein "gebrochen Französisch selbst aufwischt". Heißt man sollte sich zumindest Mühe geben, ihre Sprache zu sprechen, dann können sie auf einmal auch Englisch. Vorher nicht.

Das Latinum in Naturwissenschaften ist auch eine Legende aus der Vergangenheit. Dennoch vorher mal in die Studienordnung der ungefähr angepeilten Studiengänge gucken... Selbst bei Medizin ist es keine Pflicht mehr. Vielleicht noch bei  katholischen Religionswissenschaften.

Der einzige Vorteil an Latein: Wer diesen Unterricht in all seinen Zügen genossen hat, kann noch viel besser über die "Romanes eunt domus" Szene aus "Das Leben des Brian" lachen.

Ansonsten stelle ich fest: "Cum mea latino ad finis sum" - "Ich bin mit meinem Latein am Ende"

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Nützlicher ist meiner Meinung nach französich. Wenn du beispielsweise.einen Auslandsaufenthalt in einer frazösischsprachigen Region machen willst, kannst du dich dann dort ohne Probleme mittteilen, beziehungsweise verständigen. Latein hingegen ist eine tote Sprache, für die mir keine praktische Anwendungsmöglichkeit (ausser steinalte Texte zu übersetzen) einfallen würde...

Viele Grüße
yunatidusauron

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Französisch. Die Sprache wird in vielen Ländern gesprochen und kann bei deinem Job nützlich sein (internationale Möglichkeiten/Verbindungen). Es kommt sehr gut an, wenn man auch noch französisch sprechen kann. Zudem ist es auch für dein privates Leben gut, z.B. Frankreich- Reise.

Latein würde ich nur wählen, wenn dich das Römische Reich sehr interessiert. Bei Programmierer kann ich mir nicht vorstellen, wie das hilfreich sein sollte. Wissenschaftler könnte hilfreich sein, wenn du dich dafür interessierst, dort hast du ja noch sehr viele Möglichkeiten bezüglich der Gebiete. Ich habe selbst mal 2 Jahre Latein genommen und man muss sich schon dafür interessieren, weil es einem im echten Leben halt praktisch nichts bringt und es auch sehr geschichtlich ist.

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Ich selber habe kein Französisch, aber Latein und ich rate dir von Latein Ab. Die ersten paar Klassen sind leicht aber dann ist Latein sehr schwierig. Nicht nur mir ergeht es so, sondern auch meinen KlassenKameraden. Außerdem ist Französisch nützlicher. Da du dann eine neue Sprache sprechen kannst. Latein spricht ja heute keiner mehr ;)

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Ich kann dir jetzt keine richtige Antwort geben, aber dir meine Erfahrung mitteilen. Ich selbst habe in der Schule Französisch gelernt und mich später für ein naturwissenschaftliches Studium entschieden. Mir war es nie ein Nachteil, dass ich nie Latein gelernt habe. Es wurde manchmal geschmunzelt wo ich ganz frisch an der Uni war und Erregernamen aussprechen musste, aber das lernst du ganz fix. :) Franzsösisch habe ich bisher auch nie wieder gebraucht, außer bei privaten Urlauben in Frankreich.

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Habe einen ähnlichen Beruf gewählt und habe damals französisch gewählt. 

Gründe gegen Latein 

1. Nur weil man latein hat heißt das nicht das man andere sprachen besser sprechenden kann 

2 Latein ist eine "tote Sprache " die spricht heute niemand mehr.  Im Ausland kannst du dich damit nicht verständiger. Da du einen eher technischen Beruf wählst würde ich französischen nehme leiten brauchst du nur fürs medizinische Berufe zumindestens sind sieht da am nützlichen

 französisch ist die  2 Weltsprache sie wird auch teilweise in Canada und Afrika geschprochen. Du kommst damit auf der Welt wesentlich weiter.  Hoffe konnte dir helfen du kannst ja schreiben für was du dich schlussendlich entschieden hast 

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Vom Spaß her kann man beides in die Tonne treten. Die Lehrer haben ab der 8. absolut keinen Bock mehr auf euch und die Schnitte saufen in den 4er Bereich ab. Ich würde dennoch Französisch nehmen, da es aktueller ist. Nicht mal Medizinstudenten mussten Latein gehabt haben.

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Kommentar von LolleFee
30.05.2016, 06:04

Da Du ja hervorragend verallgemeinern kannst - was sagst Du dazu?

Die Schüler haben ab der 8. absolut keinen Bock mehr auf Schule und ihre Lehrer und die Schnitte saufen in der 4er-Bereich ab.

Nur mal als Gedankenanstoß.

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ich kann Latein, so und jetzt will ich mal Tabula Rasa (lat. reinen Tisch machen) machen XD 

die Sprache, warte ist es uberhaupt eine Sprache, hat mir nicht gebracht, ich habe das meiste jetzt schon wieder vergessen kann nicht ein Satz bilden  und ist bei allen Studien gangen nicht mehr noetig heutzutage. 

ich kann auch etwas Franzoesisch, aber mich bereut es es nicht in der schule genommen zu haben, dann koennte ich es wohl besser und die Sprache ist auch so schoen. 

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Französisch ist nützlicher,

  • Viele Leute sprechen Französisch
  • Französisch gilt als 2. Weltsprache
  • Du kannst dich dadurch mit Leuten, die Französisch sprechen verständigen
  • In Latein geht das wahrscheinlich nicht so gut.
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Ich fand Latein nützlicher, da man richtig viele Worte daher ableiten konnte. Außerdem muss man in vielen Berufe. Fremdwörter lernen, da (fast) immer lateinischen Ursprungs sind.
Ich habe später auch noch Französisch gewählt und durch die Lateinkenntnisse viel mir das sehr leicht. Solange man aber nicht in französisch geprägten Ländern arbeiten will, ist die Sprache beruflich gesehen nicht nützlich. Latein hingegen ist gut, um schnell mal Italienisch oder Spanisch oder Französisch zu verstehen (wenn man es gut kann), also ist es die bessere Wahl meiner Ansicht nach.

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Kommentar von adabei
30.05.2016, 01:08

Warum sollte man den Umweg über Latein nehmen müssen, um eine andere romanische Sprache zu lernen?

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Kommentar von BIoodMoon
30.05.2016, 18:25

Da man mit Latein als Grundlage schneller die anderen versteht. Wenn du mit Bsp. Französisch anfängst geht es auch, aber insgesamt sind die einzelnen Sprachen ÜBER Latein miteinander verbunden, weswegen Latein sinnvoller ist, wenn man mehrere romanische Sprachen vor hat zu lernen oder sich erst später für eine entscheiden will. Außerdem ist es viel leichter, meiner Ansicht nach.

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Eindeutig frz, ich hatte beide sprachen in der schule und kann dir sagen latein nützt so gut wie nix. Lg

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Sprachen beherrschen ist eine Frage der Bildung, ganz abseits vom Nützlichkeitsgedanken. Ich lerne im Moment Schwedisch und habe es mal mit Arabisch probiert. Beides formal unnütz, aber unheimlich spannend und bereichernd.

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Beides hat vor und nachteile
Latein ist die Mutter der Sprachen, hat eine schwere Grammatik und wird nicht mehr gesprochen. Für ein medizin studium ist das kleine Latinum notwendig.

Französisch wird noch gesprochen, hat eine einfachere Grammatik, bringt aber für andere Sprachen nicht viel

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Kommentar von adabei
30.05.2016, 01:11

Zwei Irrtümer:

- Für ein Medizinstudium ist kein kleines Latein verpflichtend.

- Auch wenn du Französisch lernst, ist das eine Erleichterung für die nächste romanische Sprache, die du lernen willst.

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Ich würde eher Latein nehmen, französisch wirst du nie wieder in deinem Leben brauchen und Latein musst du in jeden Medizinischen Beruf können

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Kommentar von DarcVader
29.05.2016, 21:58

stimmt nur bedingt. eigentlich gar nicht 

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Kommentar von Ilikepies
29.05.2016, 21:59

Für die Zulassung zum Medizinstudium ist KEINERLEI Lateinvorkenntnis erforderlich, zumindest soweit es die staatlichen Unis in D betrifft.

Im ersten Semester gibt es für alle (zumindest war das auch bei uns auch für die "Lateiner" Pflicht) eine Veranstaltung namens "medizinische Terminologie" mit ca. 30 Stunden. Dort wurden die erforderlichen Grundlagen Latein und Griechisch vermittelt. Das war's dann auch schon. Nichts, wofür man an der Schule viel Zeit aufwenden sollte (wenn's nicht grade ein Lieblingsfach ist).

Und der Rest kommt ganz nebenbei beim Anatomie-Lernen.

Auch zum Sprachenstudium ist mitnichten immer ein Latinum erforderlich oder auch nur sinnvoll. Zum Verständnis der immer beliebter werdenden asiatischen Sprachen, v.a. Chinesisch, hilft Latein kein bißchen weiter.

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Latein - Ich für meinen Teil lese selten Wörter im Deutschen, welche aus dem französischen kommen. Eher griechisch und latein. Wäre ja dann von vorteil, wenn du die Wörter schon auf latein kennst. :)

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- Latein, weil es eine tote Sprache ist, die man als Schüler nicht weiter "töten" kann.

bzw.

- Französisch, weil die beste Sprachenkombination in Europa  E. D, F  ist.

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Latein, denn die meisten Sprachen haben ein Anteil an Latein 

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Kommentar von Ilikepies
29.05.2016, 22:00

"Meisten"? Eher die meisten europäischen Sprachen. Der Rest der Welt ignoriert Latein

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Kommentar von BIoodMoon
30.05.2016, 18:28

Aber man lebt in EUROPA und nicht in anderen Teilen der Welt. Außerdem wird man nur mit europäischen Sprachen in der "normalen" Berufswelt konfrontiert.

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