Welche Sprache bringt einem in der Zukunft und im Berufsleben mehr?

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8 Antworten

Wenn du Englisch privat weiter pflegst (und ich nehme an, dass du das sicher tun wirst), steht schon auch einiges dafür, Französisch in den nächsten beiden Jahren zu vertiefen. Vor allem wenn du später einmal in einer europäischen Firma arbeiten wirst/willst, verschafft es dir gegenüber anderen Bewerbern, die vielleicht nur Englisch können, einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil. Französisch ist nach Englisch in Europa immer noch die wichtigste Fremdsprache und Frankreich ist Deutschlands bedeutendster Handelspartner.

Anders als Astrid bin ich nicht der Meinung, dass Spanisch in Wirtschaft und Industrie Französisch inzwischen den Rang abgelaufen hat - und das sage ich nicht nur deshalb, weil ich neben Englisch auch Französisch unterrichte. Selbst die Spanischlehrer an unserer Schule sind der gleichen Meinung. Spanisch als Unterrichtsfach ist inzwischen nur bei den Schülern beliebter, weil es als "hipper" und einfacher gilt. Am Anfang ist das sicher auch der Fall, besonders was die Aussprache betrifft. Die meisten Schüler erkennen aber spätestens nach dem zweiten Lernjahr, dass die spanische Grammatik mitnichten einfacher ist als die französische. (Auch das Notenbild in den Klassen ist dann ähnlich.)

Wie dem auch sei: Die Entscheidung musst du selber treffen. Es ist schade, dass du nicht beide Sprachen weiterführen kannst. Sollte diese Möglichkeit doch bestehen, würde ich mir das überlegen.

Gruß, adabei

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Kommentar von born2bebad
28.06.2014, 11:56

Vielen Dank für die tolle Antwort:) Ja, am liebsten würde ich auch beide Sprachen behalten, dann hätte ich aber 6 oder 7 Vierstündige Fächer. Das geht bei mir zeitlich einfach nicht. Die meiste englische Grammatik haben wir schon gelernt, deswegen wird es mir wohl leicht fallen, diese Sprache privat weiterhin zu lernen.

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Englisch ist heute einfach Voraussetzung. Wer dagegen (wirklich) Französisch kann, gilt mehr oder weniger als Rarität und bekommt deshalb aussichtsreichere Angebote.

Englisch darfst du also nicht aufgeben, Französisch bringt dir aber mehr.

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Welche Sprache bringt einem in der Zukunft und im Berufsleben mehr?

Immer die, fuer die du die Motivation hast, dich auch noch nach der Schule ausreichend mit zu beschaeftigen, denn Schulwissen ist nun wirklich nichts grossartiges und reicht auch noch nicht fuer den Beruf.

Dann ist es auch noch wichtig, dass du dich beruflich ueberhaupt mit der Sprache und deren Sprechern beschaeftigen moechtest, denn nur so kannst du dich entsprechend dazu motivieren. Interessiert dich die franzoesische Kultur beispielsweise nicht, lohnt es sich nicht, sich zum Franzoesisch lernen zu zwingen, selbst wenn man damit noch so viel Erfolg haben koennte. Ausreichend gut wird man dann naemlich nicht.

Stimmen Motivation, Einsatz und Leidenschaft, sowie das Interesse ueberein, dann kann man auch mit einer voellig anderen und/oder wenig wichtig wirkenden Sprache Erfolg haben, weil man dann entsprechend gut darin wird.

Englisch sollte man trotzdem zu einem gewissen Grad koennen. Wenn du allgemein gerne in viele (europaeische) Sprachen reinschauen willst, dann solltest du auch Grundlagen im Lateinischen sammeln. Das kann nur von Vorteil sein. Alles andere sollte man nach den eigenen Interessen waehlen.

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Hallo,

letztendlich bleibt das deine ganz persönliche Entscheidung.

Ich würde Englisch aber nicht abwählen, immerhin ist Englisch heute als Weltsprache Nr. 1

Landessprache in Großbritannien, Irland, den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Südafrika, Zweit- und Amtssprache in weiten Teilen Asiens und Afrikas und Verkehrssprache in immer mehr Ländern der Welt,

kann man mit Englisch fast weltweit kommunizieren (Reisen, Urlaub)

ist Englisch weltweit die Sprache der Technologie, Wissenschaft, Medizin, Politik und Diplomatie, Wirtschaft, Konferenz- und Verhandlungssprache.

(Quelle: nibis.de/nli1/gohrgs/rrl/rrlengl_go.pdf)

Und das nicht umsonst, ist Englisch doch, zumindest in den Grundlagen, relativ einfach.

AstridDerPu

PS: Spanisch hat m.E. dem Französischen inzwischen den Rang in Wirtschaft und Industrie abgelaufen.

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Kommentar von born2bebad
28.06.2014, 10:20

Vielen Dank, gute Antwort:) Aber warum ich darüber nachdenke, Englisch abzuwählen, ist, dass ich es ja eigentlich schon nahezu gut kann und es deswegen durch Unterricht in der Kursstufe nicht mehr verbessern würde, sondern stattdessen doch eher die Zeit nutzen könnte, um mehr Französisch zu lernen. Oder ist es wirklich so, dass Französisch einem später überhaupt nichts bringt?

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Wenn du schon so gut in Englisch bist, dann nimm Französisch. Dann kannst du dich ja in Englisch noch ein bisschen privat weiterbilden. Privat ist das auch leichter als Französisch, weil das ja etwas komplizierter ist als Englisch.

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eindeutig englisch aber seit ein paar jahren auch französisch!:)

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Wenn du nicht gedenkst, zukünftig in Franzosèland zu leben, solltest du Englisch behalten. Wenn du es perfekt beherrschst, kannst du ohne großen Aufwand gute Noten abstauben. Zudem bringt es halt doch mehr, die zwei Jahre Englisch zusätzlich im Zeugnis zu haben.

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100% Englisch weitermachen. Franzsösisch wird dir in der Zukunfts nichts nützten. Überleg mal Franzsösisch spricht man in Frankreich, Belgien, Quebec und nen paar Afrikanische Länder. Und in letzteren wirst abgeknallt also bleiben nur noch die ersten 3 übrig. In Belgien kannst du dich auch mit Englisch und Deutsch verständigen. Also bleibt nur nich Frankreich und die können sich nicht anpassen .

Fazit: Franzsösisch ist sinnlos zu lernen, man sollte es von Lehrplan nehmen. Zeitverschwendung !!!

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Kommentar von born2bebad
28.06.2014, 10:22

Weil Quebec ja natürlich auch ein Land ist. Du hast auch leicht etwas gegen Franzosen, wa?

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Kommentar von adabei
28.06.2014, 11:42

Da Französisch immer noch Deutschlands wichtigster Handelspartner ist, ist es sicher nicht sinnlos diese Sprache zu lernen. Auch als Reiseland hat Frankreich einiges zu bieten.

Wenn dir persönlich Französisch nichts bringt, solltest du es nicht unbedingt auch anderen madig machen.

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Kommentar von Clarissant
28.06.2014, 12:28

Also bleibt nur nich Frankreich und die können sich nicht anpassen .

Unsinn. Hast du mal nachgeschlagen. wo man Französisch überall spricht?

http://de.wikipedia.org/wiki/Französische_Sprache

Ein "paar" afrikanische Länder sind das definitiv nicht, und Frankreich und Belgien sind auch nicht die einzigen Ländern Europas, in denen Französisch gesprochen wird.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass du noch nie in Frankreich warst. Oder du hast versucht, in Frankreich Deutsch zu reden, und gedacht, die Franzosen würden sich dir anpassen. Was weiß ich, du musst Französisch auf jeden Fall nicht schlecht reden, nur weil es dir nicht gefällt.

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Kommentar von nnw1998
28.06.2014, 17:28

Also in Frankreich war ich schon öfters, habe da auch Franzsösisch gesprochen (ich kann sprechen, mag es aber nicht) Englisch auch aber das da so ziemlich keiner (noch nicht mal in Paris). Ich persönlich denke das man es nicht braucht, Englisch und Spanisch viel mehr (Englisch spricht die ganze Welt, außer Frankreich) (Spanisch ganz Südamerika, Spanien, hilft bei Portugisisch und Italienisch und noch in vielen anderen Ländern.

P.S natürlich Québec kein Land, dennoch spricht man dort Franzsösisch und Englisch

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Kommentar von nnw1998
28.06.2014, 17:28

*ist Quebec

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Kommentar von nnw1998
28.06.2014, 17:29

*spricht so ziemlich keiner

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Kommentar von nnw1998
04.07.2014, 17:08

Kollege liest du eigentlich nicht Richtig?? Natürlich ist Quebec kein Land, hab ich schon zum 3 mal gesagt!!!!

Und ich hab ne 1 in Geographie und nehme es 4 Stündig.

Also erst lesen dann schreiben und nicht gleich einen als Dumm abstempeln

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