Welche Sportart (Bewegung)?

11 Antworten

Da bietet sich doch ganz klassisch der Hund an. Er enthebt den täglichen Spaziergang der Langeweile, man kann (muß aber nicht) auch mal ein kleines Stück mit ihm joggen oder rennen, wirft zum Beispiel mal Stöckchen, was sowohl Abwechslung als auch zusätzliche „Arm- Gymnastik“ bedeutet. Und wenn es noch ein wenig mehr sein darf, versucht man es mit Agility.

Ich habe auch einen Hund, allerdings ist das "Problem", dass es mir nachdem ich mein ganzes Leben immer einen Hunde hatte/habe und das gewöhnlich spazieren gehen langsam etwas zu langweilig geworden ist. Mein Hund ist jetzt auch schon etwas älter und so fällt Hundesport aus. Allerdings gibt es die Überlegung einen 2. Hund anzuschaffen, um z.B. Zugsport für Hunde zu machen. Da stellt sich dann allerdings die Frage welche Hunderasse dafür geeignet ist und Spaß daran hat. Beliebt beim Zugsport sind ja Huskys, aber auch wenn ich (und meine Eltern) mich mit Hunden auskenne, weiß ich nicht ob ich einem Husky gerecht werden könnte, da es wirklich sehr viele Meinungen über ihn gibt. Aber vielen Dank für deine Antwort!

1

Ich kann Agility mit dem Hund einfach nur empfehlen!

Das macht wirklich riesen Spaß und wenn ihr die Möglichkeit habt, einen weitern Hund zu kaufen, dann wäre das bestimmt interessant.
Es ist auch ziemlich einfach die benötigten Hindernisse zu kaufen bzw. zu bauen und der Sport ist nicht so teuer.

Ich habe gelesen, dass du überlegst in den Zugsport mit den Hunden zu gehen, das klingt auch sehr interessant aber das ist organisatorisch etwas schwieriger, da man in der Regel mehrer Hunde benötigt die vor das Gefährt gespannt werden.
Aber das geht natürlich auch mit nur einem Hund.

Wenn du jedoch wirklich in Richtung Zugsport gehen möchtest, wären Huskys eine gute Wahl, jedoch bräuchten die natürlich zusätzlich zu dem Fahren sehr viel Auslauf bzw. Beschäftigung, diese Rasse benötigt sehr viel Zeit.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich reite seit meiner frühen Kindheit; habe 2 eigene Pferde

Agility habe ich als mein Hund noch jünger war auch mal ausprobiert und eigentlich fand ich es sehr cool, auch weil wir viel Platz haben. Ob es auf Dauer was für mich wäre weiß ich allerdings nicht.

Was mir beim Zugsport gefällt ist, dass man unterwegs ist und viel sehen kann. Auch ist man mit etwas Geschwindigkeit unterwegs. Mein Hund könnte da dann vermutlich auch mit (sie ist zwar nicht mehr wahnsinnig jung und darf auf Grund eines Unfalls nicht zu häufig springen, aber da sie ein Border Collie mix ist, hat sie immer noch wahnsinnig viel Power), also ohne dass sie ziehen muss, sondern frei laufend.

An einen Husky hätte ich auch gedacht, allerdings sollen die ja auch sehr schwer zu erziehen sein, aber ich bin trotzdem ein großer Fan der Rasse.

Weißt du wie es bei Huskys mit der Verträglichkeit mit anderen Hunden ist? Meine Hündin ist jetzt zwar nicht unbedingt wahnsinnig unverträglich, aber jetzt auch nicht unbedingt sozial. Wenn würde ich einen Welpen nehmen (auch wenn ich dann noch etwas mit dem Zugsport warten müsste), da die meisten Huskys, die keine Welpen mehr sind nur verkauft werden, weil es Probleme gibt.

Danke für die Antwort☺️

1
@Mariena32

Ja, Huskys sind schwer zu erziehen, aber nicht weil sie nicht lernwillig sind, sondern weil sie meistes einfach total unterfordert sind.

Diese Hunde brauchen unfassbar viel Bewegung, da müsstet du schon jeden Tag für mehrere Stunden AKTIV etwas mit ihnen machen.
Wenn der Hund groß ist, dann reicht „1x durch die Gegend fahren“ auch absolut nicht aus, da muss man wirklich wissen wo man sich drauf einlässt.

Eben weil diese Hunde so zeitaufwendig sind, werden sie oft wieder verkauft oder landen im Tierheim.
Du musst dir das ganz genau überlegen, auch wenn du es jetzt zeitlich schaffen würdest, wie wäre es in 4 Jahren?
Da ist der Hund in seiner Blütezeit und du in der Oberstufe, Uni oder eventuell mitten in der Ausbildung, was dann?
Über all das muss man sorgfältig nachdenken.

Bei der Verträglichkeit ist das wie bei jeder anderen Rasse auch, es gibt Hunde die sehr kontaktfreudig sind und fast alle Artgenossen sofort „ins Herz schließen“ und es gibt die, die von den Artgenossen nicht ganz so angetan sind.

1
@JFF123

Vielen Dank für die ausführliche Antwort! So toll ich die Rasse auch finde - Leider wurde mir durch deine Antwort noch mehr klar, dass ein Husky nichts für mich ist.

Ich habe einfach nicht die Zeit einen Hund so intensiv und lange zu beschäftigen. Ein Hund ist zwar immer Arbeit, aber gerade wenn man schon einen Hund hat, ist es nicht mehr ganz so "schlimm".

Außerdem weiß ich nicht was in 4 oder 5 Jahren ist. Vermutlich werde ich da dann studieren und das ist mit Husky vermutlich eher schwierig😅 Und meinen Eltern kann ich das ja auch nicht zumuten; einen "gewöhnlichen" Hund ja, aber einen Husky?

1
@Mariena32

Ich finde Huskys auch wirklich super toll, aber auch für mich wäre diese Rasse nichts.

Man muss sich da wirklich lange Gedanken drüber machen, da muss man das „wollen“ mal hinten anstellen und schauen ob es überhaupt funktionieren kann, auch auf lange Sicht.
Aber ja das kann manchmal wirklich schwer sein! 🤯😂

Ich denke einen ruhigeren Hund, könntest du deinen Eltern schon zumuten. 😉
Zumal du in Zukunft ja auch nicht für immer weg bist.

1

Wie wäre es, wenn du versuchst, eine Reitbeteiligung zu finden, mit der du ins Gelände gehen kannst? Du musst ja nicht unbedingt mit Schulpferden in den Unterricht gehen, wenn du das nicht magst.

Es gibt viele Pferde, die hauptsächlich im Gelände geritten werden.

Habt ihr einen Hund? Mit Hunden macht spazieren gehen echt Spaß, mit gesunden Hunden kann man auch zusammen joggen oder Radfahren, das macht mehr Spaß, als alleine unterwegs zu sein. Wenn ihr keinen habt, kannst du ja mal mit deinen Eltern besprechen, ob ein Hund möglich wäre- für die Gesundheit sind die nämlich top, weil man ja gezwungen ist, rauszugehen.

Leider ist es mit 14 Jahren sehr schwer eine Reitbeteiligung zu finden, die nicht viel zu weit weg ist. Ansonsten wäre das natürlich eine Option.

Einen Hund habe ich (bzw. meine Familie), allerdings habe ich schon mein Leben lang immer einen Hund und auf Dauer ist das spazieren gehen etwas zu langweilig (deswegen übernehmen es meistens meine Eltern). Außerdem ist mein Hund nun auch schon etwas älter, weswegen Hundesport nicht in Frage kommt.

Evtl. denke ich nun über einen 2. Hund nach mit dem Zugsport für Hunde möglich ist, allerdings ist es sehr schwer dafür einen passenden Hund zu finden.

Danke für die Antwort!

0

Ja, kannst Du nicht Hunde ausführen? Vielleicht gibt es dafür sogar von den Nachbarn noch ein kleines Trinkgeld.

Und zum Thema Joggen: da ist JEDER anfangs ausser Atem. Es gibt im Netz Laufpläne für Anfänger und der schnelle Fortschritt, den man beim LAufen macht ist oft sehr motivierend. Du kannst es jederzeit machen und dabei Musik oder Hörbücher hören, wenn es Dir sonst zu lagweilig ist. Probiere es doch aus.

Ich habe ja auch einen Hund mit dem ich ganz normal spazieren gehen (auch viel rennen etc.)kann, aber Hundesport ist leider auf Grund ihres Alters und eines früheren Unfalls nicht möglich. Nachdem ich mein ganzes Leben lang schon einen Hund habe, wird das einfache spazieren gehen ziemlich langweilig😅 Natürlich wird mein Hund trotzdem beschäftigt, denn meine Eltern kümmern sich um sie.

Und zum Joggen: Ich werde es mal ausprobieren, allerdings geht es bei mir ja nicht direkt um den Sport an sich sondern um die Ablenkung von meinen Problemen und dabei eben ein wenig Bewegung.

Vielen Dank für die Antwort☺️

1
@Mariena32

Ich finde, Du machst es Dir auf jeden Fall irgendwie selbst kompliziert. Wenn alles nicht geht, meinst Du, dass Du wirklich interessiert daran bist, Deine Situation zu verbessern? Veränderung funktioniert in allem nur, wenn man seine Komfortzone bereit ist zu verlassen. . Just saying. Alles Gute für Dich!

1
@mirabelllllla

Ja, ich mache mir so ziemlich alles extrem kompliziert😅

Ob ich wirklich von mir aus Veränderung will weiß ich ehrlich gesagt selber nicht. Ich weiß nur, dass sowohl Arzt als auch Psychologe gesagt haben, dass etwas Bewegung und Ablenkung mir gut tun würde. Und ich weiß, dass wenn ich alles so weiter mache wie bisher nichts besser wird

Danke für die erneute Antwort☺️

1

Am besten willst du doch garnichts machen 🤭 sorry aber entweder zu anstrengend oder zu langweilig. Wer reiten will, sollte auch körperlich Fit sein und zusätzlich Sport machen. Wer einen Hund haben will, muss halt auch an 7 Tagen die Woche raus, egal ob die Sonne lacht, es regnet, stürmt oder schneit. Da ist nix mit, ach Heute bin ich zu faul, es regnet oder es ist mit zu kalt.

Ich gebe zu, dass es schwer ist mich mit etwas zu begeistern, was allerdings auch an meiner Psyche (bin ja nicht grundlos beim Psychologen) liegt.

Es geht mir nicht darum, dass ich Sport mache um super fit zu werden, sondern darum, dass ich mich ein bisschen Bewege und mich von meinen psychischen Problemen etwas ablenken kann mit etwas was mir richtig Spaß macht.

Wenn man reitet muss man nicht unbedingt noch zusätzlich Sport machen und super fit sein. Klar, als Tunierreiter schon, aber nicht als Freizeitreiter im Gelände.

Ich habe bereits einen Hund und mir ist durchaus bewusst, dass man einen Hund beschäftigen muss, aber da ich das aktuell nicht kann/"Lust-dazu-habe" (wie gesagt, ich bin nicht grundlos beim Psychologen) machen das meine Eltern.

0
@Mariena32

Das stimmt so nicht, so bald es über ein bisschen im Schritt reiten hinaus geht, sollte man schon körperlich fit sein und das Pferd auch auch richtig reiten. Das auch wenn man nur mal im Gelände reitet. Klar könntest du Therapie mäßig reiten. Das ist dann aber etwas für deine Seele und kein Sport und auch nicht gesundheitsfördernd fürs Pferd.

0
@Boxerfrau

Ich bin jetzt ja auch nicht "nicht körperlich fit" sondern einfach nicht übertrieben sportlich. Ich bin 10 Jahre geritten, also weiß ich, dass man da nicht einfach rumsitzt und ein Pferd richtig reiten muss. Trotzdem muss man beim Ausreiten jetzt nicht Überdurchschnittlich Sportlich sein, geschweige denn noch einen anderen Sport ausüben.

Therapiereiten ist mit Sicherheit nichts für mich. Mir geht es psychisch zwar nicht gut, aber eine Reit Therapie brauche ich wirklich nicht.

Trotzdem danke für die Antwort

0

Was möchtest Du wissen?