Welche spiegelreflexkamera soll ich als kaufen?

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7 Antworten

Warum willst Du gleich mit einer (teuren) Spiegelreflexkamera zu Fotografieren anfangen? Ich habe mir vor 2 Jahren eine Sony DSC-WX350 gekauft, die ist klein, handlich, gegenüber einer Spiegelreflexkamera sehr presigünstig, macht mit 18 Megapixel wirklich super Aufnahmen und hat ein optisches 20-fach-Zoom(!), das ein Wahnsinn ist. Außerdem kann man auch Videos (mit Ton!) in wirklich ausreichender Qualität aufnehmen:

http://www.amazon.de/Sony-DSC-WX350-Digitalkamera-Megapixel-LCD-Display/dp/B00I9X2GT8/ref=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1455027663&sr=1-1&keywords=sony+dsc+wx350

Wenn Du weiter runter blätterst wirst Du lesen, dass die Frage heufig auftaucht und auch immer die selben Antworten drin vorkommen.

Der Priorität nach ist das wichtigste beim Kammerakauf ja für die meisten Beginner.

  1. DSLR
  2. Megapixel
  3. Canon oder Nikon
  4. möglichst viel Zoom

Und genau dass ist auch die beste Vorraussetzung dafür, dass die Kamera nach 6 Monaten irgendwo in der Schrankwand verstaubt oder bei Ebay auftaucht.

denn

  1. sie im Urlaub mit rumschleppen macht auf dauer keinen Spaß
  2. da das wichtigere nicht Zoom oder Megapixel sind, sondern Sensorgröße (Fläche) und meistens die Lichtstärke beim Objektiv, sonst tuts auch eine Bridge_Kamera besser und vorallem günstiger
  3. die Marke bei den Einsteigerkameras völlig egal ist, da man nicht sagen kann, dass man sich damit an ein System gebunden hat denn meist ist es eine DSLR um 600€ mit Kitobjektiv. Und das Kitobjektiv ist wohl auch das erste was man später bei ebay findet, sobald man DSLR-Fotografie begriffen hat.



Hallo Tumblrrr,

eine Kamera ist ein sehr persönliches Werkzeug, das zum Fotografen passen muss. Deshalb empfehle ich Dir, nicht zu sehr auf andere zu hören bei der Kamerawahl. Meistens empfiehlt jeder seine eigene Kamera, ohne überhaupt andere Modelle aus eigener Erfahrung zu kennen.

Eine Kamera muß gut in der Hand liegen und Du musst mit der Bedienung gut zurecht kommen. Das auszuprobieren kann Dir keiner abnehmen. Und sie muss zu Deinen fotografischen Ansprüchen und Schwerpunkten passen, und die kennen wir nicht.

Was wir auch nicht wissen, ist, wie viel fotografische Erfahrung Du hast und warum Du Dir eine DSLR kaufen willst. Solltest Du in diesem Punkt noch nicht festgelegt sein, so käme auch eine gute Kompakt- oder Bridgekamera in Frage. Diese sind gerade für Anfänger oft erstmal weniger verwirrend, und gute Bilder kann man damit auch machen. Weitere Pluspunkte: Du musst weniger schleppen und brauchst Dich unterwegs nicht mit Objektivwechseln zu plagen - und Du hast weniger Probleme, innerhalb Deines Budgets zu bleiben.

Bitte glaube nicht, dass Du mit einer DSLR automatisch bessere Fotos machen wirst als mit einer guten Kompakt- oder Bridgekamera. Eine DSLR bietet zwar mehr Potenzial, dieses können oder wollen viele Anfänger aber gar nicht nutzen. Ohne ein grundlegendes Verständnis der optisch-technischen Zusammenhänge geht es jedenfalls nicht.

Am besten gehst Du mal in ein Fotofachgeschäft (nicht Elektronikmarkt) und probierst verschiedene Modelle aus, am besten auch draußen bei Tageslicht. Probieren geht über (Testberichte und Meinungen anderer) studieren!

Den größten Einfluss auf die Bildqualität hat der Fotograf und nicht die Kamera. Deshalb würde ich Dir empfehlen, mehr Zeit und Energie auf die Weiterentwicklung Deiner fotografischen Kompetenz zu verwenden als auf die Suche nach der "perfekten" Kamera.

Und den zweitgrößten Einfluss auf die Bildqualität hat das Objektiv. Deshalb solltest Du auch das mit Bedacht auswählen, falls Du Dich für eine Kamera mit Wechselobjektiven entscheidest.

In diese Kategorie fallen übrigens auch die neueren, spiegellosen Systemkameras. Auch die könntest Du in Betracht ziehen, falls Du auf ein kleines und leichtes Gehäuse Wert legst und Dich der z. T. kleinere Sensor, der fehlende optische Sucher und die teureren Objektive nicht stören.

Falls es tatsächlich eine Kamera mit Wechselobjektiven sein soll, schau Dich auf jeden Fall auch auf dem Gebrauchtmarkt um. Da wirst Du mit Deinem Budget eher fündig.

Moin 
Ich denke es wäre an deiner stelle sinnvoll eine gebrauchte zu kaufen über ebay kleinanzeigen beispielsweise 

guck doch mal nach der Nikon d3300 die ist meine ich sehr gut für einsteiger geeignet aber auch dafür wenn du später mal etwas mehr machen möchtest. 

ich rate dir davon ab eine digicam oder sowas zu kaufen wo ein objektivwechsel nicht möglich ist und du viele einstellungen nie erlernen kannst früher oder später soweit du freude am fotografieren findest wirst du merken dass die möglichkeiten des kit objektives nicht mehr für deine ansprüche ausreichen 

wichtig ist auch dass du dir eine tasche holst! Und so oder so wirst du ein stativ benötigen.. schau einfach nach ob du vielleicht ein angebot mit tasche und stativ findest und dann schlag zu :)
ich hoffe ich konnte dir helfen  

Also ich habe meine digitale Spiegelreflex (war eine Canon 450D) nebst mehrere Objektive nach zwei Urlaubsreisen wieder verkauft. Die Mitschlepperei der Gerätschaften ging mir gelinde gesagt auf den S...

Stattdessen habe ich mich für eine Bridge-Kamera entschieden, quasi ein Mittelding zwischen Spiegelreflex und Kompaktkamera. Es ist die Canon XS 50 HS. Das Teil hat einen 50x optischen Zoom. Für meine Zwecke völlig ausreichend und hervorragende Bildqualität. Videos kann sie auch in Full HD.

Mitlerweile gibt es Nachfolgemodelle, aber ein Neukauf ist nicht zwingend notwendig.

Schau mal nach Canon/Nikon. Sind die bekanntesten Marken. Ich habe selbst eine Nikon für 300 Euro gekauft (im Angebot) und bin sehr zufrieden.

Kauf dir eine, die ausbaufähig ist.

Nikon Spiegelreflex d 3300.

Dann kannst du sie allmählich ausbauen (mehr Objektive, Zubehör).

Und wenn es dir gefällt, dann kannnst du auch auf eine Vollformatige umsteigen.

Bei Nikon machst du nichts falsch.



ecki2000 10.02.2016, 03:14

Ich weis ja nicht, ob man einen 14jährigen, der gerade anfängt zu fotografieren, wo wahrscheinlich eine DSLR nicht mal zwingend notwendig ist, direkt in Richtung Vollformat lenken muss?!?

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Herpor 10.02.2016, 06:50
@ecki2000

1. Ausbaufähig heißt nicht ausbaupflichtig.

2. Empfehlen  und Lenken sind zweierlei.

3. und wie will man die Freude am Motorradfahren durch den Kauf eines Dreirädchens wecken?

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