Welche Spiegelreflexkamera ist günstig aber gut?

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4 Antworten

Gut und günstig gibt es nicht. Denn eine gute Kamera ist besser als eine Einstiegskamera. Die Einstiegskamera kostet um die 440€ incl 0815 Kit Objektiv. Eine gute Kamera kostet gleich das doppelte, denn man will ja auch ein gescheites Objektiv haben. Es stellt sich jedoch die Frage, ob man eine so teure Kamera braucht, daher mein Denkansatz nach der Buchempfehlung: 

Wer Fotografieren möchte sollte die Grundlagen beherrschen.

Hierzu meine Buchempfehlung für den Anfang:

Um die Blende, Verschlußzeit und ISO näher zu bringen:

Manuell belichten mit der Digitalkamera von SAMJOST Fotografie.

Um scharfe Fotos zu bekommen:

Scharfe Fotos mit der Digitalkamera von SAMJOST
Fotografie. 

Fortgeschrittene die sich mit dem Blitzen befassen sollten das
Buch kaufen:

Heute schon geblitzt? Von Dirk Wächter.

Drei Taschenbücher, die man haben muss!!!

Grundsätzlich sollte man sich überlegen, was für eine Kamera zu
einem paßt.

Nicht für jeden ist eine Spiegelrefexkamera geeignet. Denn oft
möchte man gleich das beste haben, nutzt  aber kaum die Möglchkeiten die
sie bietet. Wer nur mit Automatik fotografieren möchte oder sich nicht mit
Freizeichnen beschäftigen möchte, der sollte sich eine Kompaktkamera kaufen.
Eine SLR ist im Vergleich zur Kompaktkamera ein Monster. Möchtest Du so ein
großes Ding auch wirklich immer mit dir rumschleppen? Wer das scheut, der hat
dann eine teure Kamera für nur zu Hause und nimmt sie nur manchmal mit. Das
macht so keinen Sinn. Daher rate ich zunächst zu einer Kompaktkamera die es
aber in sich hat und auch von Profis als Ersatz genutzt werden. Die Fuji X30
ist so eine Kamera. Man kann mit ihr auch sehr viel manuell einstellen, so daß
man in den ersten Monaten oder sogar Jahren damit gut bedient ist. Sie kostet
dafür auch genauso viel wie eine SLR-Einstiegskamera. Nämlich 440€. Vorteil: Du
kannst sie jederzeit in die Tasche stecken und hast sie problemlos immer dabei,
wenn was ansteht. Persönlich habe ich auch eine Fuji neben meiner teureren SLR.
Meist nutze ich sogar nur die Fuji, denn die Bildqualität ist super und die
Bedienung vielseitig aber sehr einfach. Ich bin mir sicher, die reicht Dir auch
um sehr gute Fotos zu machen. Lass Dich nicht von anderen Kameras wegen deren Mega-Zoom
blenden. Das geht zu Lasten der Bildqualität. Notfalls geht man dem Motiv etwas
entgegen statt zu zoomen. Daher Finger weg von günstigen Bridgekameras. 

Wer mit der Automatik fotografieren möchte, sollte sich keine
Spiegelrefelx holen, sondern eine Kompaktkamera wie die Fuji X30. Mit der kann
man aber auch sehr viel manuell einstellen, wenn es nötig ist. 

Lass Dich auch nicht von den hohen MP von anderen Kameras
blenden. Die MP haben keine Aussage über Bildqualität. Lieber etwas weniger MP
zu Gunsten der Bildqualität. Habe noch eine Kompaktkamera die sehr gut ist mit
10MP, die ist für 90% meiner Fotos ausreichend. Die Fuji X30 hat sogar 12MP,
mehr als ausreichend.

Siehe Video zur Fuji X30: 

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Da es eine sehr pauschale Frage ist, muss ich pauschal antworten. Alle Kameras, die du derzeit auf dem Markt findest sind gut.

Oder anders: Alle Kameras sind mittlerweile auf einem Niveau, das es kein wirkliches "schlecht" mehr gibt. Auf dem Papier mag ja die eine Kamera besser als eine andere sein, aber das ist Jammern auf so hohem Niveau. In der Realität wirst du keinen Unterschied merken.

Somit meine Frage eher an dich: Was ist denn für dich gut bzw. was ist dir wichtig?

Weißt du schon, was du fotografieren willst, oder was du definitiv nicht fotografieren willst?

Warst du schon in einen Fachgeschäft und hast dich beraten lassen? Und damit meine ich nicht den Laden mit dem Bärtigen aus der Werbung oder den anderen großen rot-weißen, sonderrn RICHTIGEN Fachmarkt.Nimm mal diverse Kameras in die Hand. Wie fühlt es sich an? Zu schwer oder zu leicht? Erreichst du alle Knöpfe und Rädchen mit deinen Fingern?

Viel wichtiger ist am Ende dein fotografischer Blick, die Qualität der Objektive und üben.

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Bei Spiegelreflex entscheidet vorallem die Optik, über gut oder schlecht. Nikon und Pentax nutzen mehr und mehr die Bildsensoren von Sony.

Canon kocht hier zwar sein eigenes Süppchen allerdings mit schlechterem Dynamikbereich. Dafür habens sie zumindest im Profibereich eine gute Geschwindigkeit zu bieten was den Autofokus und Serrienbildgeschwindigkeit betrifft.

Beides kann allerdings auch Sony gut und günstiger, nur stellen die keine klassischen Spiegelreflexkameras mehr her, sondern probieren es mit feststehendem Spiegel bei den SLTs oder lassen ihn gleich ganz weg bei den DSLMs.

Nikon und Canon haben den größeren Objektivpark. Die Frage ist, wieviel man davon braucht bzw tatächlich kauft.

Falls du eh nur ein Objektiv benötigst bzw was für alles suchst, rate ich dir jedenfalls von Wechselobjektivkameras jeglicher Art* ab. Wenns nämlich ordentlich werden soll, brauchst ein Objektiv für Makro, eins für Landschaft, eins für Portraits, eins für Tiere, eins für Sport...

Aber mit nur einem Objektiv können das Bridgekameras zB RX10 (lichtstark), P900 (riesiger Zoom) usw insgesammt besser und günstiger.

*gemeint sind DSLR, DSLM, SLT, Messucherkameras.

Etwas günstiger mit weniger Zoom gibts noch Kompaktkameras, die man auch einfach in die Jackentasche stecken kann. Denn "die beste Kamera ist die, die man auch dabei hat".  Bei Bridge und Kompaktkameras musst Du auch lediglich darauf achten, dass sie wenisgtens einen 1" großen Bildsensor besitzen, denn das ist der aktuelle Stand der Technik, um eine gewisse rauscharmut bei weniger Licht zu erreichen.

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Jede ist gut. Es kommt auf dich an.. Und auf die Objektive die Du kaufst

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