Welche Spiegelreflexkamera (Günstig, gute Bildqualität)

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8 Antworten

Bilder mit sehr guter Qualität und sehr guten Farben

Das liegt eher an der EBV oder dem Farbmanagement.

Es kommt wirklich nur auf die Bildqualität und die Farben an, also auch beispielsweise dass der Hintergrund des Bildes verschwommen ist und das Fokusierte scharf.

Das hängt zu 95% vom Objektiv ab!

Die Kamera sollte sich mit Wlan verbinden können, damit ich die aufgenommenen Bilder leicht auf mein Handy übertragen kann.

Das geht mit jeder Kamera wenn man eine EyeFi-Karte verwendet ;-)

Licht muss damit es am Sensor ankommt mal durch das Objektiv. Im Objektiv ist einiges an Glas und was beim Weg des Lichtes durch diese verschiedenen Glas-Linsen kaputt geht kann am Sensor nicht repariert werden! - Also kurz um: Was die Linse verbockt kann der beste 5000 EUR Profi-Body nicht mehr hinbiegen.

Ergo dessen sind gute Objektive wesentlich wichtiger als der Body an sich!

Geh einfach mal in ein Geschäft und sieh dir die Kameras an, nimm die in die Hand und probier aus bei welcher dir die Bedienung und das Menü besser gefallen. Technisch nehmen sich die Hersteller nicht viel!

Du kannst auch getrost am Gehäuse sparen und lieber ein oder zwei gute Objektive kaufen... Da musst du bei Canon allerdings aufpassen, die günstigste Canon (1100D) wurde derart limitiert, dass man mit dem Modell bald keinen Spass mehr hat! Bei Nikon kann man auch schon mit der D3x00-Serie glücklich werden.

Daher mein Tip:

  • Nikon D3100 + 18-105mm Kit-Optik

Nimm auf KEINEN FALL ein Set mit 18-55mm Kit-Optik! Die ist sehr oft irgendwie zu Kurz und damit wirst du nicht glücklich auf Dauer. Zumindest ging es mir so. Da man sich den Fehlkauf dann auch nicht eingestehen will hab ich mir die 55-200mm Linsen nachgekaufen kann ist das "Doppelzooom-Kit" mit den 2 Linsen war auch nicht so toll. Andauernd die Linsen wechseln, hin und wieder her - was dann recht schnell Staub in die Kamera bringt und egal wo die 2. Linse mitnehmen - einfach nur nervig! Am Ende hab ich beide verkauft und ein 18-105er angeschafft.

Das Nikkor 18-105mm bietet dir sehr gute Bildqualität und deckt mit seinem Brennweiten-Bereich 90% der alltäglichen Fotoaufgaben ab!

Die kleine Nikon D3100 hilft dir auch mal weiter mittels Guide-Modus falls du mal bei einem Motiv nicht weiterkommst... Ich würde jedenfalls immer die "kleinere" Modellserie vorziehen und mir lieber mit dem gesparten Geld noch ein 2. Objektiv kaufen.

Der Grund warum ich eingentlich hautpsächlich Nikon empfehle ist der, dass man bei Nikon einige wirklich großartige Objektive bekommt. Vergleichbare Modelle Bei Canon sind dann nicht so gut oder man muss für vergleichbare Bildqualität deutlich mehr zahlen!

Zum Thema filmen mit der DSLR & DSLR-Kauf hab ich noch einige Infos in meinen Tipps: http://www.gutefrage.net/nutzer/mbauer588/tipps/neue/1

Gleiches gilt für Canon ab den 3-stelligen… Die EOS 1100D hat keine Sensorreinigung was dann dazu führt, dass man in kürzeren Abständen eine bezahlte Sensorreinigung bei Canon durchführen lassen muss. Leider ist das 18-135er Canon deutlich Schwächer im Weitwinkel-Bereich und kostet gute 100 EUR mehr :( Auch das 50mm f/1.8 ist nicht das gelbe vom Ei schon garnicht im Vergleich zum Nikkor... Für vergleichbare Bildqualität wie das 50mm Nikkor muss man bei Canon zum 3x so teuren f/1.4er greifen! Und ein 35mm Normalobjektiv ist ebenfalls gut 100 EUR teurer und 1/3 Blenden lichtschwächer...

Das und einige andere Dinge veranlassen mich eher Nikon im Crop-Segment zu empfehlen!

Noch wichtiger als die ganze Technik ist die Person hinter der Kamera! Beschäftige dich mal mit den Grundlagen der Fotografie - auf youtube gibt es hunderte gute Tutorials zu dem Grundlagen der Fotografie. Such einfach auf youtube nach "Fotografie Grundlagen" oder "Fotografie Basics"!

Denn erst wenn man die ganzen Grundlagen beherrscht und richtig Einsetzt werden die Bilder wirklich gut. Eine DSLR ist nur ein Werkzeug, dass man allerdings beherrschen muss denn sonst ist die Gefahr groß versehentlich oder unwissend etwas einzustellen, dass die Bilder nicht gerade verbessert. Auch die ganzen Automatiken der Kameras sind allzuoft suboptimal und liefern oftmals nur mäßige Bildergebnisse. Darum ist das lesen der Bedienungsanleitung und der Erlernen der Grundlagen der Fotografie entscheidend!

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Kommentar von BubbleJoe
09.06.2014, 10:30

Vor allem meinen heute alle, gleich mit einer Spiegelreflex anfangen zu müssen. Für viele sind Bridge- oder Systemkameras erstmal besser geeignet. Insbesondere, wenn man dann liest, dass sie den Sucher eh nicht nutzen.

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Kommentar von mbauer588
09.06.2014, 10:35
Von Objektiven habe ich leider überhaupt keine Ahnung und würde mich freuen wenn mich jemand dazu beraten könnte.

XX-YYmm ist die Brennweite.

Gehen wir mal von den kleineren Modellen aus dann gilt:

  • 1-18mm = Ultraweitwinkel
  • 19-30mm = Weitwinkel
  • 30-35mm = Normalbrennweite (menschl. Sehfeld - je nach Crop-Faktor)
  • 40-200mm = Tele
  • ab 200mm = Supertele

Alles unter der Normalbrennweite zeigt mehr im Bild als wir sehen können. Das wird zB in Hotels eingesetzt... Man kennt die schönen, großen und geräumigen Zimmer aus dem Katalog, die in natura dann doch 1-2 Nummern kleiner sind... Das ist der WW/UWW Effekt.

Tele holt entferntes Näher ran und sorgt für einen "Tunnelblick" - Je größer die Brennweite umso Stärker der Effekt.

Es gibt jedoch auch noch andere gaaanz wichtige Nummern. Die werden normal mit f/X-Y bzw. f/X oder 1:X-Y bzw. 1:X angegeben.

Das ist die s.g. Lichtstärke. Grundsätzlich gilt je kleiner die Nummer umso teurer. Stell dir ein Objektiv wie eine Pipeline vor - Je kleiner die f-Nummer umso größer der Durchmesser und umso mehr Licht kann in der gleichen Zeit durch.

Dies ermöglicht es zB schöne Stimmungsbilder bei Kerzenschein oder Lagerfeuer zu schießen ohne allzuviel Rauschen zu haben. Weiters wird dadurch aber Bereich der Schärfe (Schärfentiefe / Schärfenebene) geringer. Das kann man auch zum Freistellen (scharfes Motiv vor unscharfem Hintergrund) verwenden!

Bessere Objektive haben eigentlich eine konstante Offenblende - zB 28-75mm f/2.8 oder 70-200mm f/2.8. Das bedeutet, dass egal bei welcher Brennweite die Lichtstärke immer gleich ist.

Günstigere Modelle haben eine Variable Lichtstärke - zB 18-105mm f/3.5-5.6. Hier gilt die 3.5 bei 18mm und die Lichtstärke schwindet dann auf 5.6 bei ca. 2/3 (ca. 70-75mm) der max. Brennweite.

Die Bilder der Augen sind Ausschnitte aus einem Portrait und zeigen mal den Unterschied zwischen einem guten Objektiv und einem mittelmäßigen. Der Ausschnitt ist ca. 5-7% der Bildfläche

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Also wenn du eine Kamera willst die schon ziemlich gute Bilder macht wirst du mit 700€+ rechnen müssen für neue

Ich habe selbst eine Canon 700D und ein anderes Objektiv dazu : Tamron 18-270 Bin von beidem sehr überzeugt und kann es nur empfehlen jedoch übertrifft dies leider dein Budget

Wenn es eine Spiegelreflex sein soll solltest du vielleicht nach einer gut erhaltenen gebrauchten suchen z.B. Canon 600D

Bei Canon gibt es noch weitaus bessere Camaras als die 700D jedoch gehen die dann schon so über die 1000€ Grenze

Die Brennweite sagt ein Stück weit etwas über den Zoom aus:

Die 1. Zahl Meistens 18 sagt was über den Weitwinkel aus wenn man den Zoom ganz klein macht. Um so kleiner die Zahl um so mehr Bringst du in der Regel aufs Bild

Die 2. Zahl sagt etwas über denn vollen Zoom aus. Standard meistens 55 so was. Meins hat jetzt 270 da kann man um ein Vielfaches an etwas näher hin Zoomen.

Jedoch gibt es verschiedene Objektiv Arten

Fischauge, Weitwinkel ... Und auch ergenzungsobjektive die bei 55 mm beginnen da das Standard meistens bis 55 geht wechselt man das Objektiv und das geht dann z.B. von 55-135 oder so

Jedoch wollte ich nicht immer wechseln und habe mir eins gekauft was fast alles kann

Ich hoffe ich konnte dir bisschen helfen

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Kommentar von salavina
09.06.2014, 17:26

Dafür hast du jetzt leider ein Objektiv das zwar 18-270mm abdeckt, jedoch bei keiner Brennweite scharfe Bilder liefert und extrem lichtschwach ist. Superzooms können halt alles aber nichts gescheit.

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Mit 400 Euro musst du entweder auf ein meist schlechteres Einsteigermodell oder eine gebrachte Kamera zurückgreifen.

Also gute Qualität kann ich verstehen aber schlechte Farben?

Bei dem Wlan gibst du unnötig Geld aus, es ist viel einfacher sich eine MicroSD Karte zu kaufen, diese dann mit einem MicroSD -> SD Adapter in die Kamera zu stecken und nach dem Shooting die MicroSD Karte ins Handy zu stecken.

An Objektiv ist klar was du braucht eine lichtstarke Festbrennweite. Diese kommen erstens mit schlechterem Licht besser klar und zweitens bekommt man mit diesen den von dir gewünschten unscharfen Hintergrund.

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Bei dem geringen Budget würde ich vor allem einen Gebrauchkauf in Betracht ziehen. Für 400€ bekommst du nichts sinnvolles, jedenfalls keine DSLR. Wieso willst du überhaupt eine DSLR, wenn dich Objektive eh nicht interessieren? Zudem solltest du dann schon 800-1000€ bereit sein auszugeben. Vielleicht wäre eine Bridgekamera oder eine Edelkompakte für dich besser geeignet.

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dein budget ist mehr als knapp bemessen. dafür bekommst du ne 1100d mit 18-55mm. damit kann man zwar fotografieren aber man darf sich dann nciht zu viel erwarten.

wlan fällt da weg. 12,3 mp sensor macht zwar bilder aber man darf nicht zu viel erwarten.

"bilder in sehr guter qualität und sehr guten farben"

das bekommt man mit jeder kamera hin. dabei ist es wieder so das man bei 400€ nciht zu viel erwarten darf.

wenn ich dir einen echten tipp geben darf.

frag jmd der ne dslr hat mal ob du mal n paar fotos machen darfst und schau ob dir so ein teil überhaupt liegt. wenn du dann noch eine willst spar lieber etwas und kauf dir dann eine dslr die deinen ansprüchen gerecht wird.

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bei deinem "ich möchte freundinnen fotografieren" kommt mir schon fast die kotz* hoch, Spiegelreflexkameras sind für professionelle Zwecke oder für leute die sich mit der materie auskennen, nur fürs knipsen braucht man keine DSLR, da reicht ne stink normale bridgekamera.

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mmm

Canon EOS 1100D ohne Objektiv (280€) + Canon EF 50mm f1,8 II (110€) + WIFI SD-Karte (32€) = 422€ bei Amazon

das müsste für alles riechen was du willst ist zwar nicht gerade das beste aber immerhin ein Anfang

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Für 400,- bekommst du vielleicht (!) einen Body - aber ohne Objektiv!!

Ein halbwegs gutes Objektiv kostet schon 200,- ....

Ich rate zu Nikon D5100 (gebraucht ca 400-450) und dazu Objektiv von Sigma (gebraucht ca 100,-)

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