Welche Spiegelreflexkamera bis 400 Euro?

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6 Antworten

Die Canon ist auf jeden Fall eine gute Wahl. Ich selber habe eine Eos 450D, die ich nur empfehlen kann! Macht tolle Bilder, hat umfassende Einstellungsmoeglichkeiten. Die 1100D unterscheidet sich nur geringfuegig und ich kenne zwei, die damit ebenfalls sehr zufrieden sind. Beides sind etwas aeltere Modelle, die daher fuer den Preis zu haben sein sollten. Vielleicht hast du ja Glueck und bekommst gleich ein zweites Objektiv (Tele) im Angebot mit dabei. Wuerde dann passend fuer die Objektive einen UV-Filter als Linsenschutz holen. Kostet nicht viel, laesst sich aber leichter bei Kratzern ersetzen als ein ganzes Objektiv. Fuer den Umgang mit der Kamera auch im manuellen Modus empfielt sich einen Einsteigerkurs in digitaler Fotografie zu machen. Gibt es meist guenstig an der VHS oder an Bildungswerken. Hat mir damals unglaublich weitergeholfen.

Feuerflocke123 30.06.2014, 16:05

Danke! An einen Linsenschutz habe ich noch garnicht gedacht, erscheint mir aber durchaus sinnvoll ^-^

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salavina 30.06.2014, 18:22

UV-Filter sind der größte Schwachsinn den es überhaupt gibt. Vor allem diese 10€-Billigfilter verschlechtern die Bildqualität spürbar, sie zeichnen weich und erzeugen chromatische Aberrationen sowie Flares. Ein deutlich besserer Schutz ist eine Streulichtblende, damit kann das Glas an nichts anstoßen und man sollte grade bei Sonnenlicht ohnehin eine verwenden, um Streulicht zu verhindern.

Wer dennoch wirklich das Problem hat, dass sein Objetkiv verkratzt, sollte vielleicht lieber bei Kompaktknipsen bleiben...das ist kein Spielzeug, meine Objektive haben mehrere tausend Aufnahmen hinter sich und nicht einen einzigen Kratzer!

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Biocalypso 02.07.2014, 12:24
@salavina

Das kann ich nicht bestaetigen. Habe weder bei Nacht, noch bei Tagaufnahmen Minderung der Qualitaet feststellen koennen (hab es getestet). Man sollte sich allerdings wirklich vorher informieren, welchen Linsenschutz man nimmt. Ich bin ein wahrer Freund davon, da ich auch viel auf Reisen fotografiere, wo ich leider nicht immer optimale Bedingungen fuer Objektive vorfinde (beschlagenes Objektiv, Sand etc).

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Licht muss damit es am Sensor ankommt mal durch das Objektiv. Im Objektiv ist einiges an Glas und was beim Weg des Lichtes durch diese verschiedenen Glas-Linsen kaputt geht kann am Sensor nicht repariert werden! - Also kurz um: Was die Linse verbockt kann der beste 5000 EUR Profi-Body nicht mehr hinbiegen.

Ergo dessen sind gute Objektive wesentlich wichtiger als der Body an sich!

Geh einfach mal in ein Geschäft und sieh dir die Kameras an, nimm die in die Hand und probier aus bei welcher dir die Bedienung und das Menü besser gefallen. Technisch nehmen sich die Hersteller nicht viel!

Du kannst auch getrost am Gehäuse sparen und lieber ein oder zwei gute Objektive kaufen... Da musst du bei Canon allerdings aufpassen, die günstigste Canon (1100D) wurde derart limitiert, dass man mit dem Modell bald keinen Spass mehr hat! Bei Nikon kann man auch schon mit der D3x00-Serie glücklich werden.

Daher mein Tip:

  • Nikon D3100 + 18-105mm Kit-Optik
  • Nikon D5100 + 18-105mm Kit-Optik

Nimm auf KEINEN FALL ein Set mit 18-55mm Kit-Optik! Die ist sehr oft irgendwie zu Kurz und damit wirst du nicht glücklich auf Dauer. Zumindest ging es mir so. Da man sich den Fehlkauf dann auch nicht eingestehen will hab ich mir die 55-200mm Linsen nachgekaufen kann ist das "Doppelzooom-Kit" mit den 2 Linsen war auch nicht so toll. Andauernd die Linsen wechseln, hin und wieder her - was dann recht schnell Staub in die Kamera bringt und egal wo die 2. Linse mitnehmen - einfach nur nervig! Am Ende hab ich beide verkauft und ein 18-105er angeschafft.

Das Nikkor 18-105mm bietet dir sehr gute Bildqualität und deckt mit seinem Brennweiten-Bereich 90% der alltäglichen Fotoaufgaben ab!

Die kleine Nikon D3100 hilft dir auch mal weiter mittels Guide-Modus falls du mal bei einem Motiv nicht weiterkommst... Ich würde jedenfalls immer die "kleinere" Modellserie vorziehen und mir lieber mit dem gesparten Geld noch ein 2. Objektiv kaufen.

Der Grund warum ich eingentlich hautpsächlich Nikon empfehle ist der, dass man bei Nikon einige wirklich großartige Objektive bekommt. Vergleichbare Modelle Bei Canon sind dann nicht so gut oder man muss für vergleichbare Bildqualität deutlich mehr zahlen!

Zum Thema filmen mit der DSLR & DSLR-Kauf hab ich noch einige Infos in meinen Tipps: http://www.gutefrage.net/nutzer/mbauer588/tipps/neue/1

Gleiches gilt für Canon ab den 3-stelligen… Die EOS 1100D hat keine Sensorreinigung was dann dazu führt, dass man in kürzeren Abständen eine bezahlte Sensorreinigung bei Canon durchführen lassen muss. Leider ist das 18-135er Canon deutlich Schwächer im Weitwinkel-Bereich und kostet gute 100 EUR mehr :( Auch das 50mm f/1.8 ist nicht das gelbe vom Ei schon garnicht im Vergleich zum Nikkor... Für vergleichbare Bildqualität wie das 50mm Nikkor muss man bei Canon zum 3x so teuren f/1.4er greifen! Und ein 35mm Normalobjektiv ist ebenfalls gut 100 EUR teurer und 1/3 Blenden lichtschwächer...

Das und einige andere Dinge veranlassen mich eher Nikon im Crop-Segment zu empfehlen!

Noch wichtiger als die ganze Technik ist die Person hinter der Kamera! Beschäftige dich mal mit den Grundlagen der Fotografie - auf youtube gibt es hunderte gute Tutorials zu dem Grundlagen der Fotografie. Such einfach auf youtube nach "Fotografie Grundlagen" oder "Fotografie Basics"!

Denn erst wenn man die ganzen Grundlagen beherrscht und richtig Einsetzt werden die Bilder wirklich gut. Eine DSLR ist nur ein Werkzeug, dass man allerdings beherrschen muss denn sonst ist die Gefahr groß versehentlich oder unwissend etwas einzustellen, dass die Bilder nicht gerade verbessert. Auch die ganzen Automatiken der Kameras sind allzuoft suboptimal und liefern oftmals nur mäßige Bildergebnisse. Darum ist das lesen der Bedienungsanleitung und der Erlernen der Grundlagen der Fotografie entscheidend!

mbauer588 30.06.2014, 16:35

Lass dich nicht verführen...

... von den 24MPix der neuen Modelle! Einerseits steigen damit die Anforderungen an die Objektive enorm und andererseits solltest du nochmals 800-1000 EUR für einen neuen High-End-PC einplanen denn dein alter PC wird zu 98%iger Sicherheit bei den Daten richtig in die Knie gehen vor allem in der Nachbearbeitung!

Die Beste Qualität erreicht man mit der Verwendung von RAW-Daten und die wollen entwickelt werden. Und da dann jedes Bild bearbeitet / konvertiert werden MUSS wird der PC stark gefordert...

16 MPix reichen mehr als aus für Drucke von 40x30cm in sehr guter Qualität! Brauchst du wirklich soo oft Drucke mit 60x40 oder 80x50 cm? Vor allem kommt dir ein Druck in der Größe auf 12-18 EUR / Foto.

Außerdem je mehr MPix die Kamera hat umso eher werden kleiner Schwächen in den Objektiven sichtbar und betont... Damit steigen vor allem auch die Anforderungen an das Glas und damit unweigerlich die Kosten!

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Feuerflocke123 30.06.2014, 19:38
@mbauer588

Erst einmal danke für die ganzen Tipps und Empfehlungen! :) In der Tat war das mit den 24 MP eher Zufall, ich habe bisher immer mit 10 MP fotographiert und war mehr als zufrieden, auch in A4-Größe.

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mbauer588 30.06.2014, 19:41
@Feuerflocke123

Dann greif zu D3100 - die hat ausreichende 14MPix - damit ist sogar A3 kein Thema!

Die D3200 und D3300 sind Top Modelle aber eben auch etwas Anspruchsvoller was das Glas anbetrifft!

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Ich habe die Canon und bin super zufrieden. Habe sie hier http://jubeki.de/zf39 gekauft und denke nicht, dass es sie derzeit irgendwo günstiger gibt. Sehr zu empfehlen ist auch eines der Fachbücher dazu.

Die Eos 600D hat meines Erachtens ein gutes Preis-Leistungs Verhältnis!

Hast du schon mal nach einer sogenannten Bridgekamera geschaut?

Feuerflocke123 30.06.2014, 15:47

Ich habe schonmal eine ausprobiert, ich würde aber gerne verschiedene Objektive benutzen können

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Canon Eos 1100D ist super!

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