Welche Spezies ist für euch die grausamste und krankesten?

Das Ergebnis basiert auf 37 Abstimmungen

Menschen 89%
Spinne 5%
Hunde 3%
Nilpferd 3%
Löwen 0%
Krokodil 0%
Elefant 0%

25 Antworten

Menschen

Aber nicht, weil sie Tiere töten und essen, sondern weil sie die einzigen sind, die durch Gier, Ignoranz und Achtlosigkeit nicht nur sich selbst, sondern sogar ihren eigenen Lebensraum zerstören.

Raubtiere gehören genauso wie die Pflanzenfresser zum Leben und sollten aus dem Grund auch geachtet werden, denn sie sind u.a. die Gesundheitspolizei der Wildnis.

Hi.

Fleischfresser können nix dafür, die müssen töten, um zu überleben. Btw, wenn Pflanzen verletzt werden, dann gibt es messbare Reize. Könnte das Schmerz sein? Könnten damit Pflanzenfresser brutale Pflanzenquäler sein?

Meine Sicht geht eigentlich eher auf unnötige Grausamkeit. Da fällt mir die Katze ein, die ohne Grund mit der Maus spielt, sie totquält. Und der Mensch, der so was auch ohne Grund tut (wenn er Tiere tötet, sauber und schmerzlos, dann ist da nix bei, dafür ist er gebaut). Und die Buche, das mM größte Ärschloch, das es unter den Pflanzen gibt (gräbt gezielt Wasser ab, senkt Äste ab um gezielt zu beschatten, ...). Und der erfolgreichste Baum in unseren Breiten. Kausalität?

Der Mensch isst Subjekte ohne Überlebensgrund. Katzen sind ebenfalls kranke Wesen

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@Adalbertt

Nein, der Mensch ist Allesfresser. Fokus auf den Pflanzen, PLUS totes Tier. Jede andere Behauptung ist wider erwiesener Tatsachen und damit nicht artgerechte Ernährung (wobei das Nur-Reis/Mais/Kartoffel-Esser und Eskimos ja schon lange machen).

Oh ja, Katzen sind echt krank. Der Meine ist normal total lieb, aber wenn er mal ne Maus hat, dann ist er echt n Anderer.

Was ich übrigens noch vergessen habe sind Parasitoide: es gibt ne Nematode (Name habe ich Dir leider nicht mehr), deren erster Entwicklungszyklus ist in der Ameise. Und die schafft es irgendwie, die so zu steuern, dass sie oben auf nem Grashalm verharrt, um von ner Kuh (zweiter Zyklus) gefressen zu werden. Finde ich auch ziemlich krass!

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Keine der Spezies. Alle verhalten sich eigentlich so wie es die Natur zulässt. Grausam ist denke ich eine unkorrekte beschreibung wenn es um verhalten in Referenz zur Natur geht.

Abgesehen davon ist grausam ein menschliches Konstrukt aufgrund unserer Empathie.

Ansonsten bin ich für Delfine. Die haben Gruppenvergewaltigungen.

Seltsame Fragestellung.

Sicherlich darf man die Menschen in einer Weise als grausam bezeichnen, wie sie sonst in der Natur nicht vorkommt. Das hat aber wenig mit der Ernährungsweise zu tun, sondern mit Hass, Habgier und Feindseligkeit gegenüber Andersartigen, die der Mensch entwickelt hat.

Andere zu essen ist doch auch grausam

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@Adalbertt

Dann musst du die Hälfte der Lebewesen verurteilen und die Grundlagen der Natur in Frage stellen. Hunde, Katzen, Vögel, Igel, Störche .... alle grausam.

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@PeterSchu

Ja das stelle ich gerade. Alles schon gruselig und krank, in dem blauen Ball in dem wir leben

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@Adalbertt

Dann hättest du vielleicht lieber einen Planeten, auf dem es keine Natur mehr gibt und wo wir uns alle von Pillen ernähren. Das was du als krank bezeichnest, ist ein komplexes, über Millionen Jahre eingespieltes Natursystem, aus dem man nicht einfach nach Belieben einzelne Elemente entfernen kann, ohne dass am Ende alles aus dem Takt gerät.

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@PeterSchu

Besser mit Pillen als in einer Horrorwelt zu leben.

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@Adalbertt

Trotzdem ist jetzt mein Diskussionsbedarf ausgereizt. Du überschätzt die Bedeutung des Menschen. Du glaubst, dass wir die Welt so gestalten könne, wie wir es gerne hätten. Dabei sind wir nur ein Teil der Natur und müssen mit ihr klarkommen. Das, was wir an ihr schon geändert haben, hat die Erde schon reichlich durcheinander gebracht. Wenn wir es zu weit treiben, wird es uns vielleicht gehen wie den Sauriern. Die Natur braucht uns nicht, aber wir die Natur schon.

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Keine Spezies ist besonders friedfertig oder besonders grausam.
Es überlebt diejenige, die ihre Ressourcen und Möglichkeiten am besten nutzt.

Natur ist nicht moralisch oder ethisch. Schwimm oder geh unter ist in jedem Bereich gültig.
Warum hältst Du Raubtiere für grausam? Weil sie andere Tiere essen?
Hast Du jemals gesehen, wie Oryx oder Steinböcke im Revierkampf aufeinander losgehen? Wusstest Du, dass Quokkas, diese niedlichen Viecher von der Ratteninsel, bei Gefahr ihre Kinder aus dem Beutel werfen, um die Feinde abzulenken? Das sie Tagaktiv geworden sind, um mehr Futter von den Touris abstauben zu können?

Selbst Pflanzen kämpfen um ihr Überleben. Und das erstaunlich gut, für eine Spezies, die nicht weglaufen kann. Walnußbäume vergiften, bis zu einer bestimmten Größe, den Boden um sich herum, so dass nichts anderes wächst. Efeu erstickt alles um sich herum, gilt übrigens auch für alle Bodendecker. Misteln schmarotzen an anderen Bäumen, und ein Pilz kann Ameisen, und ein anderer Schafe in "Zombies" verwandeln.

Die Natur ist nicht nett. Sie existiert außerhalb menschlicher Vorstellungen von Moral und Ethik. Und gerade das, macht sie so wahnsinnig spannend.

Spannend? Eher verstörend und eklig😂 Misteln schmarotzen? Was ist daran jetzt grausam, finde ich sogar sympathisch?

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@Adalbertt

Misteln stehlen anderen Bäumen dadurch Pflanzensaft. Bei zu vielen Misteln stirbt der Baum. Dann verstehe ich nicht, was an Raubtiern grausam sein soll...

Nicht mal der Mensch ist sonderlich grausam. (Jetzt mal Moral und Ethik aussen vor gelassen, sonst artet das zu sehr aus) Als Spezies sind wir wahnsinnig erfogreich, für einen nicht sonderlich spezialisierten Allrounder, der eigentlich nichts besonders gut kann.
Ja, der Planet leidet momentan darunter, aber das wird über kurz oder lang dazu führen, dass wir uns als Spezies verändern müssen oder verschwinden.

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@Jekanadar

Wir sind wahnsinnig erfolgreich oder wahnsinnig gierig?
Also nach den wissenschaftlichen Datenlagen hat es wenig mit Erfolg zutun eher mit Dummheit.
Alle Lebewesen dieses Planeten, auch darunter Mikroben, sind einiges intelligenter als jeden Menschen mit einem angeblichen IQ von 220.
Keiner würde doch so leben wollen und immer mehr und mehr. Dies auf Kosten unserer Vorfahren also Gesellschaft alles.

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@Adalbertt

Natürlich würden sie, wenn sie könnten.

Grün- und Braunalgen vermehren sich an einigen Küsten wie bekloppt. So lange, bis sie sich selbst vernichten. (Ist noch nicht passiert, der Mensch greift hier regulierend ein) Sie bedrohen dadurch andere Ökosysteme. Ist der Alge aber egal. Sie fragt nicht, ob diese Lebensweise die richtige für eine "gute Alge" ist.

Lebewesen, alle Lebewesen, sind Opportunisten. Jeder wählt den Weg des geringsten Widerstandes, mit der größtmöglichen Aussicht auf Erfolg. Es gibt genug Arten, die ihre Umgebung ebenfalls verändern. Biber, Ameisen, Termiten um nur einige zu nennen. Nur sind diese Veränderungen nicht derart dauerhaft, wie die des Menschen.

Du sprichst von Mikroben... Gerade diese kleinen Dinger können mit einer irrwitzigen Geschwindigkeit mutieren. Sollte eine dieser Mutationen zu einem essentiellen, nie da gewesenen Vorteil werden, werden diese Mikroben den Vorteil nutzen und nicht erst darüber beraten, ob es auch eventuelle Nachteile gibt. Überwiegen die Nachteile, vernichtet sich die Art selbst.

Das einzige, was den Menschen hier unterscheidet, ist die Fähigkeit Nachteile früh genug zu erkennen und, im besten Fall, einzugreifen. Da für jedes Individuum aber Vor- und Nachteile persönlich gewichtet werden, und kein, oder nur ein geringer Konsens herrscht, wird so lange weitergemacht, bis nichts mehr geht. Wie bei den Algen...

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