Welche Sparmöglichkeiten sind am besten?

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9 Antworten

Da sich sparen als Kapitalgewinn zur Zeit nicht lohnt, ist es sinnvoll den eigenem Anlagehorizont abzusteckem.  kurzfristig kleine Summen bis insgesamt ca. 1.000 sind sicherlich auf einem Sparkonto gut angelegt, das bringt zwar keinen Gewinn,  das Geld ist aber zunächst mal sicher und kurzfristig verfügbar.  Sobald größere summen erreicht werden und diese auch für einen längeren Zeitraum (kleine Summen von mindestens 1.000 plus monatlichem sparbeitrag von mindestens 100 Euro oder ab Einlage 2.000 Euro und geplanter Laufzeit von mindestens 5 Jahren) sollte man zb. In eine Fondsanlage mit mindestens 5 verschiedenen Fonds verschiedener anlageklassen und guter Entwicklung in der Vergangenheit investieren.  Bei höheren summen besteht die Möglichkeit und ist auch anzuraten einen versierten Anlageberater zu Rate zu ziehen.

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Wie bereits erwähnt sind ETFs langfristig, sprich über 5 Jahre eine relativ sichere Geldanlage, da stark diversifiziert und sie bringe ordentlich Rendite.

Abraten kann ich nur von atkiven Fonds wie sie hier von manchen angepriesen werden. Denn da zahlt man mehrere Prozent seiner Rendite an einen Fondsmanager der "Ene mene mu" anmutet zu wissen welche Werte sinken und steigen werden. Das kann niemand. Daher schlagen auch die wenigsten aktiven Fonds den Index. Die, welche dies doch schaffen, schaffen es meistens nur kurzfristig. Langfristig schlagen sie nie den Index.

Immer Augen auf beim Recherchieren und ruhig mal schauen wer hinter welchen Beiträgen steckt. Einen Bosch-Waschmaschinen-Verkäufer frägst du auch nicht ob Bosch Waschmaschinen die besten sind und traust ihm blind.

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Beim Sparen kommt es immer drauf an welches Risiko man eingehen möchte.

Ich spare mit einem ETF-Sparplan. Das funktioniert nur direkt an der Börse.
Verwalte mein Geld bei der ING-DiBa und bin wirklich zufrieden. Im Service sitzen auch kompetente Leute die mir bisher immer sofort helfen konnten.

Bei dem DivDAX investiere ich mit dem ETF in die 15 größten deutschen Unternehmen. Das RIsiko ist dabei sehr gering. Wenn mein Geld weg ist, ist die deutschte Wirtschaft auch nichts mehr Wert. Somit ist das Risiko akzeptabel.

Die Erträge sind gut und im Vergleich mit Sicherheit und Ertrag kaum zu schlagen.

Bei einem Sparkassen Sparkonto sowieso. Denn dann würde ich es lieber auf ein Tagesgeldkonto legen, da bekommst  mehr raus als auf einem Sparbuch.

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Moin,

du solltest Dich ein wenig belesen, ein Depot eröffnen bei einem Broker deiner Wahl und in einem ETF Sparplan oder Dividenden Aktien dirket investieren. Alles andere Kostet dich dein Geld. Fonds sind viel zu teuer und haben versteckte Kosten. Bei Versicherung zahlst DU den ganzen Wasserkopf mit, allein was die Vertreter an Provision bekommen deckt sich meist gar nicht mit den Gewinn. Ein komplexes Thema auf dem ersten Blick, aber in der Umsetzung ganz einfach und Problem los. Solltest Du dennoch einen Berater wollen, dann such dir einen Honorarberater, der nur Geld bekommt wenn er auch was leistet!

PS: Ich hoffe dieser Kommentar entspricht allen Codex Regeln hier bei gutefrage? Wenn nicht bitte kurze Info und keine rote Karte mehr ....  

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Kommentar von RudiRatlos67
14.10.2016, 11:54

du solltest Dich ein wenig belesen,

bei dem was Du da vorschlägst reicht "ein wenig belesen" gerade mal dazu aus sein Geld mit großer Sicherheit vernichten zu können.
Sich mit Aktien, Devisen, Indizes auszukennen benötigt jahrelanges Lernen, einer menge Erfahrung und ein höchstmaß an Selbstdisziplin. Das einem unerfahrenen Anleger ohne erhobenem Zeigefinger oder entsprechnder Kontrolle durch einen Fachmann anzubieten grenzt an ein Verbrechen. Genau aus diesem Grund ist der unerfahrene Anleger mit Fonds besser beraten.

Alles andere Kostet dich dein Geld.

Das ist vollkommen richtig, aber was ist denn besser? Sein Geld mit einem vernünftigen Anlagehorizont gewinnbringend mit, mit großer Wahrscheinlichkeit mit 4 -10 % p.a. in Fonds anzulegen auch wenn es Geld kostet, oder den unerfahrenen Anleger gleich in Aktien, ETF´s, CFD´s, Währungen, Rohstoffe e.ct. anlegen zu lassen und wenn er dann bei 20% Verlust seiner Anlage kalte Füße bekommt und abspringt um sich dann von außen anzusehen das seine Anlagen 2 Monate später einen dicken Gewinn gebracht hätten?

Fonds sind viel zu teuer und haben versteckte Kosten.

Fonds sind teuer, das ist relativ.... Damit werden die Leute bezahlt die dafür sorgen, dass der Fonds in Absehbarer Zeit Gewinne erwirtschaften.... oder sollen die etwa ohne Gehalt arbeiten..... Über die Kosten kauft man sich fachkundiges Wissen ein, dass einem selbst wiederum zu Gute kommt.
Versteckte Kosten gibt es überigens nicht, die stehen sehr wohl öffentlich in den Geschäftsbedingungen der Fonds Depot Banken.
Man muss eben wissen, dass ein Depot eine Jahresgebühr kostet und dass man einen Ausgabeaufschlag bezahlen muss für jeden Euro den man in Fonds investiert. Das ist überigens aus meiner Sicht einem anleger leichter zu vermitteln als Margin und Spread... oder bezahlst Du das bei deinem ETF Anlagedepot etwa nicht?

Bei Versicherung zahlst DU den ganzen Wasserkopf mit

Ich als Versicherungsagenturist würde es zwar anders bezeichnen, aber ich lass das mal so stehen. Die Verwaltung kostet natürlich Geld. Dem gegenüber stehen aber die sichersten Gewinne am Markt und Risiken werden zudem auch noch damit abgedeckt. Eine Kapitallebensversicherung deckt beispielsweise evtl. das Todesfallrisiko des Anlegers mit ab... so kommt es schon mal vor, das wir auf eine LV auf die der Versicherungsnehmer nur einige hundert Euro eingezahlt hat und dann verstirbt, 5 oder 6 Stellige Eurobeträge zurück zahlen müssen.

allein was die Vertreter an Provision bekommen deckt sich meist gar nicht mit den Gewinn.

Das ist vollkommener Unsinn....
Was wir Agenturen an Arbeitsaufwand haben um eine Versicheruung zu Verkaufen, welches Wissen wir dafür in den Schädel bekommen müssen um einen Kunden gut beraten zu können ist schon immens und verglichen mit der Provision die der Anleger über die Laufzeit nachgewieseneer maßen doppelt und dreifach zurück erwirtschaftet ist die Provision nicht zu hoch.
Damit gleich zum nächsten Punkt:

such dir einen Honorarberater, der nur Geld bekommt wenn er auch was leistet!

Das ist bei einem Versicherungsberater nicht anders und auch von der Höhe her ist der Versicherungsberater ehr schlechter bezahlt. Wenn der Versicherungsberater auf die ersten fünf Vertragsjahre gesehen (so lange ist er in der Stornohaftung) in der der Kunde seinen Vertrag ja auch noch auflösen kann sagen wir mal 600 Euro Provision erhält von denen er nach 2,5 Jahren im Stornofall 300 Euro zurück zahlen muss, erhält der Honorarberater für die gleiche Arbeit ca 800 bis 1.000 Euro die bei Analyse und Beratung sofort fällig sind und die der Kunde ganz sicher nicht, auch nicht anteilig zurück bekommt wenn er seinen daraus resultierenden Vertrag nach 1, 2, oder 3 Jahren wieder kündigt.

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Im Moment kannst du das vergessen. Die Zinsen auf Spareinlagen sind nahezu bei Null. Sichere Anlageformen bringen auch sehr wenig.

Wenn man Kinder hat, sollte man pro Kind 500 € auf ein Sparbuch der Volksbank legen und damit 4 % Jahreszinsen (also 20 €) bekommen. Einlagen über 500 € werden aber wiederum niedriger verzinst.

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Ehrliche Antwort ? Die Banken und das System gehören abgestraft für Ihre Null-Zins-Politik,der geplanten Bargeldabschaffung ,der kalten Enteignung der einfachen Menschen,der Schaffung der Totalüberwachung und Entmündigung in der kommenden kalten EU-Diktatur.Wenn Du Geld über haben solltest,so miete ein Bankschließfach und lagere Bargeld ein.Eine größere Summe auch in Schweizer Franken sind sinnvoll.Solltest Du noch jemand kennen,der einen Bausparvertrag hat,so frage ob du diesen übernehmen kannst.Wenn Du eine private Rentenversicherung machen möchtest,über eine Lebensversicherung,so wäre das dem normalen Sparen immer noch vorzuziehen.Der Garantiezins rettet Dich zumindestens vor Verlusten.Wenn Du weiterhin Geld zur Verfügung hast,ist die Anlage in Silberbarren,Goldmünzen und Barren ,sowie die Anlage in Aktien australischer oder russischer oder Schweizer Unternehmen eine aussichtsreiche Anlageform,wenn Du die anderen Dinge bereits hast.(Diversifizierung)Vermeide jede Kartenzahlung,sofern es Dir möglich ist.Kündige jede Geschäftsverbindung mit einer Bank,die die Zinsen ganz abschafft,oder gar Strafzinsen für Einlagen verlangt oder Gebühren für Deine Kontoführung verlangt.Liebe Grüße

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Kommentar von RudiRatlos67
14.10.2016, 11:20

Banken sind vollkommen herkömmliche Handelsunternehmen. Sinn und Zweck eines solchen Unternehmens ist es, günstig einzukaufen und mit Gewinn wieder an den Mann zu bringen... Nur so funktioniert der unternehmerische Gedanke. Die Banken sind nicht (allein-) verantwortliche für die derzeitige Niederigzinsphase. Die Banken sind genauso von der Börse abhängig wie jeder Heizöllieferant nur das es leichter ist, einen Einkaufspreis von 50 USD einem Verkaufspreis von umgerechnet 55 USD gegenüber zu stellen und zu sagen man hat 10% Aufschlag, als für 0 Euro einzukaufen und dann mit 2-3% Aufschlag wieder abzugeben. Dazu kommen noch die immensen Ausfallrisiken die eine Bank tragen und einkalkulieren muss.
Wenn man bei Banken vom Kerngeschäft spricht (Anlage und Kreditgeschäft) kann man ihnen nichts schlechtes nachsagen... Nur die Mitarbeiter- fortbildung bei den Anlagen und die Verkaufspraxis der Nebenprodukte ist unter aller Sau.

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Eine der besten Möglichkeiten, längerfristig sein Geld anzusparen ist ein Fondssparplan mit Aktienfonds. So ein Fondssparplan kann man quasi für das ganze Leben brauchen. Entnahmen für den Führerschein oder das erste Auto, sind ebenso möglich wie die Kompensation von finanziellen Engpässen während dem Studium oder der Berufsausbildung. Der Sparplan kann natürlich auch für die Altersvorsorge genutzt werden. 


Bei dem Sparplan sind Aktienfonds zu bevorzugen wegen der vermutlich längeren Laufzeit. Fondssparpläne gibt es bereits für eine Mindesteinzahlung ab 25 € pro Monat. Verfügbarkeit, Erhöhung, Reduzierung oder Kündigung, keine feste Laufzeit, keine Stornokosten. Aktienfonds haben nachweislich alle anderen Anlageformen in Bezug auf Rendite und Sicherheit weit übertroffen. Aktienfonds sind sehr gut diversifiziert, weil sie viele Aktien im Portfolio haben. Die Anlage ist inflationsgeschützt, da Aktien Sachwerte sind und auch insolvenzgeschützt, weil Aktienfonds Sondervermögen sind. Aktienfonds schwanken, weil die Märkte volatil sind, aber das hat nichts mit Sicherheit zu tun.
Man kann Aktienfonds auch mit einem dynamischen Trailinglimit absichern. Das bedeutet, dass das Limit immer dem Kurs folgt. Wenn die Märkte fallen geht es raus aus dem Aktienfonds in einen Geldmarktfonds und bei steigenden Märkten wieder zurück in den Aktienfonds. Durch die intelligente Kombination der Stopp-Loss-Order und der Start-Buy-Order kann man Kursverluste reduzieren und- Kursgewinne mitnehmen. Durch den Einsatz des Trailinglimits kommt der Cost-Average-Effekt in Sparplänen erst richtig zur Geltung. Es fällt kein Ausgabeaufschlag beim Tauschen an. 
Zu einem Sparbuch, Bausparvertrag, Versicherung oder ETFs würde ich nicht raten. Diese Produkte sind nicht nur unnötig sondern haben auch noch andere Nachteile

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Kommentar von RudiRatlos67
14.10.2016, 11:10

Durchaus richtig... aber dazu muss man auch den Anlagehorizont beachten.....
Ein Fondsdepot verursacht Kosten, hinzu kommt noch der Ausgabeaufschlag. Da versuch mal mit 500 Euro überhaupt einen Gewinn zu erzielen oder mit tausend Euro einen Gewinn im ersten oder 2. Jahr zu erzielen.

Es ist für Sparer heute wichtiger denn je langfristig zu wissen was man will.
Wer davon ausgeht 10.000 Euro für ein halbes Jahr anzulegen der kann sich mit Fondsanlagen sehr leicht die Finger so richtig verbrennen. Die Chance liegt bei genau 50% das aus 10.000 in 6 Monaten 12.000 werden oder ebenso gut ist die Chance das dabei nur noch 6.500 Euro übrig bleiben. Hinzu kommen noch die periodischen Marktschwankungen die bei einer Anlage im Oktober beste Chancen bereit stellen im Januar 20% Gewinn zu haben und im April 20% im Minus zu stehen.

Sell in May and go away...

eine alte Börsenweisheit in der viel Wahrheit liegt. Weiter ausführen könnte man es wenn man sagt:
Buy in September, sell in May and go away

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Sparen lohn sich immer. Nur ichtig anlegen sollte man das Geld auch.

Niemals in aktiv gemanagte Fonds!!!

Entweder Passive Fonds, also ETFs.

Oder ein Aktiendepot mit Dividendenaktien.

Ich kann das Buch "Cool Bleiben und Dividenden kassieren empfehlen"

Oder "Money" von Tony Robbins.

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