Welche Sozialleistung kann man beantragen bei einem Vermögen von 50.000€?

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12 Antworten

Sozialhilfe und Hartz 4 nicht, denn da geht es erst ans Vermögen. Jedoch bei Krankengeld, Erwerbsminderungsrente und Alg1 darf man das Vermögen behalten

Die "fiktive Person" wäre verpflichtet, ihre Aktien zu verkaufen und das Barvermögen - bis zu einer gewissen Grenze - zu verbrauchen. Erst dann wird der Staat die "fiktive Person" unterstützen.

Wenn das Vermögen verwertbar ist dann gibt es vom Sozialamt nichts,damit liegt man weit über dem sogenannten Schonvermögen,egal ob es um Leistungen nach dem SGB - Xll vom Sozialamt oder dem SGB - ll vom Jobcenter geht !

Das einzige was hier ggf.in betracht käme wer Wohngeld,wenn das benötigte Mindesteinkommen erreicht würde oder man ggf. nachweisen kann das man den Rest aus vorhandenem Vermögen aufbringen kann.

Da dürfte man nämlich als Antragsteller insgesamt 60.000 € an Vermögen besitzen.

Ob dann ggf.der laufende mehrmonatige Krankenhausaufenthalt ( jährlich ) einen Einfluss auf den Wohngeldanspruch haben könnte kann ich dir aber nicht sicher sagen.

Wohngeld, denn da liegt die Vermögensgrenze bei 60.000 Euro. Allerdings funktioniert das nur, wenn die Person über das nötige Mindesteinkommen verfügt.

Für ALG II gilt:

22 Jahre mal 750,- Euro sind geschont als Altersvorsorge, soweit das Geld dafür festgelegt ist. Man könnte also 16.500,- seines Vermögens festlegen als unkündbare Altersvorsorge. http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__12.html

Vom Rest wären mit 22 dann nochmal 3.300,- plus 750,- verschont.

Bis das Vermögen darüber verbraucht ist, gibt es ALG II höchstens als Darlehen.

Aber auch dann, wenn das Vermögen darüber verschleudert worden ist in der Absicht, früher ALG II zu bekommen.

Gruß aus Berlin, Gerd

Die fiktive Person wird insofern Mühe mit Sozialleistungen bekommen, als dass sie scheinbar in der Lage ist, eine Summe von 50'000 Euro in Aktien zu investieren obwohl sie psychisch krank ist. Daher ist die Situation schon so gar nicht realistisch.

Ich glaube kaum, dass hier die Sozialleistungen greifen. Wenigstens nicht, solange da noch ein Kapital von 50'000 Euro im Raum steht.

beantragen kann man erstmal vieles, ob es bewilligt wird, hängt eben von der persönlichen situation und den gesetzen ab.

Sozialhilfe (Grundsicherung) bekommt man nur, wenn man hilfebedürftig ist. Mit  50.000 € Vermögen ist man nicht hilfebedürftig. Das heisst, die fiktive Person müsste das Vermögen aufbrauchen (verleben) - erst dann gibt es Hilfe vom Staat. Es ist egal, ob die Dividende zu gering ist, um davon zu leben. 

Entscheidend ist, dass Vermögen da ist. Wenn die 50.000 € weg sind (vielleicht in 4 Jahren), dann lebt dieser fiktive Mensch wohl von seinem 26. Lebensjahr auf Hartz-IV-Niveau - bis zum Lebensende  (weil keine Familie mehr da ist und er selber nicht arbeiten kann). 

So ist das - er kann froh sein, dass er in Deutschland ist. 

Die Person hat also ein Vermögen von 50000€! Auch Aktien sind meines Wissens zu berücksichtigen. Das kann man aber auch im §90 (1) SGB12 nachlesen. Wenn er das Vermögen also berücksichtigen muss bezweifle ich dass er Sozialleistungen bekommen kann.

Es gilt der Nachrangsgrundsatz!
 

Kann er aber das Vermögen muss größtenteils verwertet werden.

Wieso Krankenversicherung???

Nein, die Aktien müssen verkauft werden. Mit 50000€ hat man ordentlich Kapital.

Sozialhilfe bekommt man meines wissens nach nur ohne privatvermögen, sprich die Aktien müssten verkauft werden bevor man was bekommt. Zumindest bei Hartz ist es definitiv so :D

Das Schonvermögen im SGB II ist höher als im SGB XII.

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