Welche sind die wichtigsten Kompetenzen, die Gymnasiallehrer haben sollten?

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8 Antworten

Kinder und Jugendliche mögen, mit ihnen umgehen können, natürliche Autorität besitzen, unendliche Geduld aufbringen, gut und ggf. auf verschiedene Arten erklären können, den Schülern mit Respekt begegnen, Wissen lebendig, anschaulich  und methodenreiich vermitteln, Prinzipien haben, streng, aber gerecht sein, höfliche Umgangsformen, fleißig sein usw. usw.

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grubenschmalz 22.10.2016, 20:44

Du hast eins der wichtigsten Sachen vergessen:

Fachwissen

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heide2012 23.10.2016, 12:15
@grubenschmalz

Welches Wissen habe ich wohl mit "Wissen lebendig, anschaulich  und methodenreich vermitteln" gemeint?

Vergessen habe ich "Humor" und "Empathie"..

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Referendarwin 22.10.2016, 20:51

"Kinder und Jugendliche mögen", genau das war die These des Rektors der Odenwaldschule ;), ohne Witz, da hat er mal nen Fachartikel zu geschrieben.

Unendliche Geduld hat niemand, natürliche Autorität ist keine Voraussetzung.

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Ich finde Engagement und Vermittlungsvermögen echt gut und wichtig. Es gibt nichts schlimmeres, als Lehrer die zwar alles wissen aber es nicht gut vermitteln können.

Ich hatte mal eine Lateinlehrerin die mit so viel Gedult unterrichtet hat. Man hat auch immer gemerkt wie viel Mühe sie sich bei der Unterrichtsvorbereitung gegeben hat. Sie hat es vorallem geschafft uns zu erklären wie man richtig lernt. Ich weiß es klingt komisch, aber wir haben von Anfang an gelernt wie man richtig Vokabeln und Grammaik lernt.

Die Grammatik hat sie immer super zusammengefasst.

Also das finde ich bei Lehrern soo wichtig, aber es gibt leider nur wenig Lehrer die solch ein gutes Vermittlungsvermögen haben.

LG

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Er muss vor allem den Stoff gut rüberbringen können. Es nutzt gar nichts, wenn er nun den Stoff perfekt beherrscht, dann aber einfach erklärungsunfähig ist. Je niedriger die Klasse, um so mehr kommt das zum tragen. Da hilft leider auch keine Kinderliebe weiter.

Ich erinnere mich noch an unseren Lehrer in Mathe-LK. Der hat dann versucht Ebenengleichungen an der Tafel grafisch zu erläutern, statt wenigstens zu Folien zu greifen, wenn er schon sowas nicht zeichnen kann, geschweige denn verständlich erläutern.

Nun gleichen solches Unvermögen Oberstufenschüler meist weitgehend selbständig aus, was man in der Unterstufe nicht erwarten kann. -> "Something is happening, but he don't know what it is" (Bob Dylan - Ballad Of A Thin Man)

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Begeisterung für seinen/ ihren Beruf, Fachwissen, Empathievermögen; die Bereitschaft, junge Menschen ein Stück weit auf ihrem Weg zu begleiten (Verantwortung, Vorbildrolle); und eine natürliche Autorität meiner Meinung nach :)

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Die wichtigste Kompetenz ist, dass er dem Lernenden nicht im Wege steht. Bedeutet: Sich in dem Moment in den Lernprozess eines Schülers einzumischen, wenn er vom selben darum gebeten wird. Er soll keine Fragen stellen, sondern sie beantworten.

Gruß Matti

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Fachwissen und Leidenschaft für die Fächer.

Danach kommt erstmal lange nix, auch wenn Nichtlehrer gerne von pädagogischen Kompetenzen schwurbeln, dass einem schwarz vor Augen wird.

Nur ein guter Fachwissenschaftler KANN ein guter Fachdidaktiker werden. Nur ein guter Fachdidaktiker KANN ein guter Lehrer werden.


Ist bei Ärzten genauso. Auch hier ist das Fachwissen um Längen wichtiger als Empathie für Patientengefühle.


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grubenschmalz 22.10.2016, 20:48

Sehe ich auch so. Wobei du bist natürlich auch noch kein Lehrer. 

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grubenschmalz 22.10.2016, 21:09
@Referendarwin

Sei mir nicht böse, aber wenn du vor wenigen Wochen noch gefragt hast, wann du eine Futterglocke für Vögel aufhängen sollst oder nach "Lustigen Ideen" für eine Abfallaktion fragst oder absolut leichte Fragen wie die Auswirkung von Rekombination auf den Genpool oder nach "tollen Experimente" für eine AG (!!!) fragst .... dann zweifel ich ganz stark daran, dass du überhaupt Referendar bist, aber mit Sicherheit kein Lehrer, der hier auch noch tönt, dass Fachwissen die wichtigste Kompetenz ist (aber selbst offensichtlich nicht besitzt).

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Referendarwin 23.10.2016, 11:14
@grubenschmalz

Du glaubst also, dass "Fachwissen" für einen Chemie, Medizin- und Physiklehrer bedeutet zu wissen, wann man am besten Futterglocken für Vögel aufhängt?

Heilige Einfalt..

Ich gebe einen feuchten Kericht darauf, inwieweit du dich hier darüber empörst, was ich weiß und nicht weiß. Da darf dir gerne vor Schreck der Kaffee über die Hose schwappen.

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Da "heide 2012" meines Erachtens alles Wesentliche erwähnt hat, sage ich aus leidvoller Erfahrung (u.a. Lehrerzimmer !) von fast 42 Jahren Pädagogen-Dasein, worüber ein Lehrer NICHT verfügen sollte:

- vorab: nicht dem furchtbarenTrugschluss verfallen, gute Schulnoten (Abi) seien gleichbedeutend mit der Qualität der Vermittlung von U-Inhalten,

- Selbstgerechtigkeit, Selbstgefälligkeit, Selbstmitleid (!), Arroganz u.a.m.

Nihil sine causa est ! Alles in schrecklich hohem Maße (nicht nur an der eigenen Schule) erlebt !!

pk

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Didaktische Fähigkeiten, Motivation, Sozialvermögen und selbstverständlich Fachkenntnisse.

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NoTrolling 22.10.2016, 20:13

Alles haben allerdings nur wenige, mach dir deshalb keine allzu großen Sorgen, wenn du dir bei etwas schwer tust...

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adabei 22.10.2016, 20:13

Mehr muss man dazu nicht sagen.
Manchmal muss er/sie vielleicht auch hart im Nehmen sein. ;-)

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Referendarwin 22.10.2016, 20:52

Gut zusammengefasst.

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