Welche Schmerztabletten bei Marcumar?

6 Antworten

Auch wenn die Frage schon uralt ist, gebe ich doch noch die korrekte Antwort, weil diese Frage ja auch über Suchmaschinen heute noch gefunden wird.

  • Das Mittel der ersten Wahl bei Kopf-, Gelenk- und Menstruationsschmerzen ist bei Marcumar-Patienten immer Paracetamol (500 mg). Paracetamol hat keinerlei Einfluss auf die Gerinnung.
  • Das Mittel der zweiten Wahl, vor allem bei Kopfschmerz und Infekten, ist Ibuprofen (400 mg). Ibuprofen hat nur einen sehr geringen Einfluss auf die Gerinnung und selbst dieser Effekt hält maximal 24 h an.
  • Es gibt stärkere, verschreibungspflichtige Schmerzmittel für besondere Schmerzsituationen, die ebenfalls mit Marcumar verträglich sind und sich nicht auf die Gerinnung auswirken. Dazu gehören die empfehlenswerten Wirkstoffe Tramadol (Tramal) und Tilidin.
  • Es ist sinnvoll, sich von seinem behandelnden Arzt einmal umfassend beraten zu lassen und Schmerzsituation und verfügbare Medikamente zu diskutieren. Sicher ist, dass auch Marcumar-Patienten mehr als genug wirksame Schmerzmittel zur Verfügung stehen.

Alles Gute!

Auch Ibuprophen hat eine, wenn auch schwächere, blutverdünnende Wirkung. Zudem kann es Magenblutungen verusachen und sollte nicht auf nüchternen Magen und nur in Verbindung mit Magenschutzmitteln (Omeprazol, Pantoprazol) eingenommen werden.

kein paracetamol. Das bewirkt ähnlich wie Asperin eine Blutverdünnung und hemmt die Gerinnung. Versuch am besten ohne Tabletten auszukommen. Und wenn es absolut nicht geht, dann nimm halt wieder Ibuprofen. Ist zwar leider Rezeptpflichtig, so daß du wohl noch einmal zum Arzt mußt. Aber das würde ich dir sowieso raten, zumal es generell bei Schmerzmitteln nicht gut ist, wenn man die zu oft nimmt.

danke war mir nicht sicher ob das paracetamol auch blutverdünnend ist dann hole ich mir morgen in der apotheke was

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Falsch! Unterschied zu anderen Schmerzmitteln

Anders als die Schmerzmittel Acetylsalicylsäure (Aspirin®) oder Ibuprofen besitzt Paracetamol eine lediglich unter Laborbedingungen feststellbare entzündungshemmende Wirkung und wird entsprechend nicht in die Gruppe der klassischen „nicht-steroidalen Entzündungshemmer“ (auch: nicht-steroidale Antirheumatika, NSAR; engl. non-steroidal anti-inflammatory drugs, NSAID) eingeordnet. Im Gegensatz zu den klassischen NSAR hat Paracetamol kaum Wirkung auf die periphere Cyclooxygenase. Aus diesem Grund sind die Nebenwirkungen (u. a. Magen-Darm-Ulzera) deutlich geringer ausgeprägt. Paracetamol hat praktisch keinen Einfluss auf die Aggregation der Blutplättchen und somit keine blutverdünnende Wirkung wie Acetylsalicylsäure. Es gilt als eines der sichersten Schmerzmittel in der Schwangerschaft. Der Einfluss von Paracetamol auf die Nieren bei normaler Dosierung ist noch nicht abschließend geklärt, bei einer langfristigen Anwendung besteht jedoch das Risiko dauerhafter Nierenschäden. Quelle: wikipedia. Ergo: Paracetamol wäre eine Alternative.

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Der Kardiologe Gibt auch Paracentamol!Das ist NICHT blutverdünnrnd!Googelt doch mal!

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Da muss ich Deiner Aussage widersprechen, jedes Schmerzmittel hat eine mehr oder weniger gerinnungshemmende Wirkung auf das Blut und das ist beabsichtigt und muss auch so sein um die Fließeigenschaften des Blutes positiv zu begünstigen damit der Schmerz schnellstmöglich bekämpft wird mit dem jeweiligen Wirkstoff. Ibuprofen bekommt man übrigens problemlos bis 600mg rezeptfrei in jeder Apotheke zu kaufen.

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