Welche Risiken habe ich wenn ich Anteilschein bei Raiffeisenbank kaufe in AT und CH?

5 Antworten

Schau mal in die Archive, wie oft eine Raiffeisenkasse in der Schweiz pleite gegangen ist. Dann kennst du dein Risiko. Außerdem bekommst du auf diesen Anteilschein ja auch Dividende.

Es gibt in Österreich Genossenschaftsanteile an Raiffeisen für Kunden. Es wird aber kein Gewinn ausgeschüttet. Möglicherweise haftet der Genossenschafter, wenn die Raiffeisenbank pleite geht mit einem geringen Betrag. Das ist in den Geschäftsbedingungen nachzulesen.

Ich bin Gensossenschafter mit 100 Euro Geschäftsanteil, habe aber die Geschäftsbedinungen nicht gelesen.

Man hat als Genossenschafter möglicherweise bessere Konditionen bei einem Kredit. Tatsächlich geht das heute nach der Bonität des Kunden und dessen Verhandlungsgeschick. Ich bekomme etwas niedrigere Depotgebühren, weil ich Genossenschafter bin, aber die Gebühren sind trotzdem "geschmalzen". Wenn ich jünger wäre, würde ich meine Wertpapiere auf das Depot eines Online-Brokers umlagern.

Also meine Frau und ich sind seit fast 60 J. Genosse bei unserer lokalen Raiffeisenbank hier in Deutschland und wir halten jeder seither die max. Anteile die nach Statut man als Genosse haben darf. Unser Haftungsbetrag ist Anteile mal 2. Nachschusspflicht besteht keine.

Bis jetzt ist unsere Beteiligung noch nie ein Nachteil gewesen und die Rendite war immer besser als marktüblich gewesen.

In der Schweiz oder in Österreich würden wir solche Anteile jederzeit riskieren, dort ist ja auch alles ähnlich geregelt und solchen Banken wird seitens ihrer Kunden vertraut.

Natürlich könnte eine Bank theoretisch Pleite machen, aber mein Vertrauen in Vorstandschaft und Aufsichtsrat ist grösser, dort sind Menschen die sich im Bankgeschäft auskennen, die Risiken einschätzen können und nicht Geschäfte um jeden Preis machen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Die Statuten der einzelnen Raiffeisen-Genossenschaften in der Schweiz sind nicht alle genau gleich.

Entweder es besteht keine Nachschusspflicht oder der Betrag ist statutarisch eingeschränkt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das Risiko ist nicht sehr hoch. Es gibt risikoreichere Investitionen.

es ist vor allem völlig müßig, sich darüber Gedanken zu machen. Will man dort ein Konto haben muss man eben Anteilseigner werden, sonst gibt es kein Konto.

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