Welche Richtlinien gibt es zum beantragen von Wohngeld und Bafög?

3 Antworten

Für Dich kommt Kindergeld und Elternunterhalt oder Schulerbafög in Frage. Dabei ist deine Miete definitiv zu hoch. Hoechstsatz Bafoeg überhaupt ist 670 E.

Du kannst Die Fachhochschulreife an einem Kolleg (NRW: Weiterbildungskolleg) machen. Dort wirst Du elternunabhängig mit BaföG gefördert.

Ausserdem kannst Du die Fachhochschulreife an einem Abendgymnasium machen. Dazu musst Du aber mindestens teilzeitbeschäftigt oder aber arbeitslos gemeldet sein. Für die Fachhochschulreife wird wohl nur das letzte Semester mit BaföG gefördert. Solange kein BaföG gezahlt wird, bist Du unter U. wohngeldberechtigt.

Fachoberschule Klasse 12 wird ebenfalls gefördert.

http://www.das-neue-bafoeg.de/de/375.php

BaföG-Bezug schliesst Wohngeld aus. Vermögen würde ab einer gewissen Höhe angerechnet, wobei selbstgenutztes Wohneigenturm i.d.R. anrechnungsfrei bleibt.

Die nennen sich nicht Richtlinien, sondern Gesetze. Beides sind Bundesgesetzes, das heißt, sie gelten in jedem Bundesland gleich.

Wohngeld als Miet- oder Lastenzuschuss bekommt man nach dem Wohngeldgesetz. BAföG nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz.

Wohngeldbehörde ist die Gemeinde bzw. der zuständige Landkreis. Schüler-BAföG beantragt man ebenfalls dort, BAföG für Studenten (bei uns) im Studentenwerk.

Auf Haushalte, zu denen ausschließlich Personen gehören, die dem Grunde nach Anspruch auf BAföG haben, ist das Wohngeldgesetz nicht anzuwenden.

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