Welche Richtlinien gelten für Versetzung von 4. zur 5. Klasse

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Als ehemaliger Schulleiter einer Grundschule, der sich 40 Jahre lang mit Empfehlungen beschäftigt hat, ist klar: ausschließlich gut ist für mich Gymnasium. Wenn das Kind allerdings mündlich sehr zurückhaltend ist, kann es auf dem Gymnasium Probleme geben. Sollte das Kind, und so etwas passiert oft nach Abgabe der Anmeldungen an die weiterführenden Schulen, im 2. Halbjahr sehr stark nachlassen, dann besteht zwar die Anmeldung immer noch, die Eltern erhielten dann aber eine Mitteiliung. Leider - muss ich sagen - gilt in Hessen der Elternwille. Das führt zu viel Stress in den Familien der zur falschen Schule geschickten Kinder.

Die Bestimmungen sind in den Bundesländern sehr verschieden. In vielen Bundesländern wurde in den letzten Jahren durch die dortigenBildungspolitiker durchgesetzt, dass EINZIG der Elternwille entscheidet. Dies bedeutet, dass auch ein Kind mit mehreren Fünfen im Zeugnis der 4. Klasse und GEGEN die Meinung der Grundschule zum Gymnasium wechseln darf.

Was WILLST du denn?

Hast du ne Realschulempfehlung und dein Kind SOLL aufs Gymnasium, dann schick es doch einfach aufs Gymnasium. Wenn du Recht hast, müsste es ja dort zurechtkommen. Wenn nicht, wirst du wohl Einsicht zeigen müssen.

Oder

Willst du dein Kind wiederholen lassen, damit es nur noch Einsen kriegt und dann die Gymnasialempfehlung? Hier wäre es ermessenssache, ich kenne einen Fall, da wurde ein Kind in der Tat zurückgestellt nach langem Kampf, obwohl die Noten gut waren. Da war die Begründung allerdings auch ein bischen handfester und nachvollziehbarer, als dass die Mutter nur Einsen will und das Kind ansonsten zur Leistungsverweigerung anstiften will.

Meine persönliche Meinung: So wie du übertreibst, kann man da schon von Kindswohlgefährdung sprechen. Denkt auch jemand an das Kind? Gut, ihn doch aufs Gym schicken kann man versuchen, aber alles andere geht echt zu weit.

Es ist leider genau umgekehrt : Wir wollen unsere Tochter auf eine Gesamtschule schicken, hat mit ausschließlich 2 ne Realschulempfehlung und fühlt sich nun als Versager. Weil sie so perfektionistisch ist, will sie nun lieber aus Protest nicht mehr zur Schule gehn und schlechte Noten provozieren .

Wir wissen echt nicht weiter. Aber meistens denkt man ja, die Eltern wären der Stressfaktor...

0
@lazyjo

Erkläre ihr, dass sie auch aufs Gymnasium kann bzw die GEsamtschule einen Gymnasialzweig hat. Und dass sie aber auch nach der Realschule aufs Gym wechseln kann. Und ein Versager wäre sie erst, wenn sie unter ihren Möglichkeiten bleibt. Wenn sie meint, sie kann mehr, soll sie es allen beweisen und nicht stur und trotzig sein. Da freuen sich doch nur die Falschen.

0

Welches Bundesland?

Je nachdem kommt es auf die Empfehlung der Schule an oder auch nicht.

es ist ein noten schnitt von mindestens 3.0 Für ein Gymnasium nötig alles undter4.9 ist nicht versetzt

hä ? wo denn ? im mecklenburg vielleicht ? 3,0 ist nichtmal realschule...

0

Was möchtest Du wissen?