welche Religion/Glaubenslehre passt zu mir? bitte Ernst

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15 Antworten

Da ich selbst religiös bin (denn ich glaube an einen Gott, genauer an einen himmlischen Vater), mag meine folgende Antwort seltsam erscheinen, aber da Du selbst geschrieben hast, dass Du keinen Gott verehrst (vermutlich auch an keinen glaubst), würde in dieser Hinsicht der Atheismus am besten zu Dir passen. Alle Religionen haben nämlich gemeinsam, dass sie sich auf einen oder mehrere Götter beziehen, weshalb man zwischen mono- und polytheistischen Religionen unterscheidet. Zudem gibt es Philosophien, die zwar ohne einen Gott auskommen, aber dennoch einen spirituellen Weg nahelegen, wie beispielsweise der Buddhismus, doch auch den lehnst Du ja für Dich ab.

Der Wunschgedanke des ewigen Lebens hat wohl sicher damit zu tun, dass man befürchtet, dass irgendwann einmal alles vorbei sein könnte - vor allem das eigene Bewusstsein.

Wenn man aber mal darüber nachdenkt, stellt sich mir folgende Frage: Wieso sollte das so schlimm sein? Ich meine, dass ich zwar in der Tat an ein ewiges Leben glaube, aber selbst wenn diese Hoffnung falsch sein sollte, ist mir das egal. Der Grund liegt ganz einfach darin, dass, wenn diese Hoffnung zutrifft, mein Bewusstsein in einer anderen Existenz weiter existiert und ich mich vielleicht an alles aus diesem Leben erinnern kann. Sofern diese Hoffnung vom ewigen Leben jedoch nicht zutreffen sollte, werde ich dies nie erfahren, denn dann endet mein Bewusstsein mit meinem irdischen Tod. Es ist dann so, als ob man wie in der Narkose in einen traumlosen Schlaf fällt, nur dass man dann nie wieder aufwacht.

Die Seele lebt ewig weiter, aber es gibt keine Wiedergeburt? Das wird aber mit der Dauer ganz schön langweilig!

Schau dir mal das Buch "Journey of Souls" von Michael Newton an. In diesem Buch wird ein spirituelles Weltbild aber ohne eine herkömmliche Gottesvorstellung präsentiert. Aber mit Wiedergeburt. ... Aber lies es dir mal durch, bevor du darüber urteilst.

Du verehrst keinen Gott, weil du Gott nicht kennst! Der Mensch steht an erster Stelle? Auch das "Ich glaube an den Menschen" ist eine Art Religion! Aber wo kommt der Mensch her? Hat er sich selbst erschaffen? Kann er sich selbst Suenden vergeben und dafuer sorgen, dass die Seele ewig weiterlebt? Denk doch mal darueber nach! Von wem sollte eines Tages die vollkommene Gerechtigkeit kommen? Viele Menschen haben versucht, Gerechtigkeit in der Welt zu schaffen, was aber nur wenigen und auch sehr begrenzt, den meisten aber gar nicht gelungen ist. Der Mensch ist nicht vollkommen, kann es aber in der Ewigkeit irgendwann einmal werden, allerdings nur mit der Hilfe Gottes!

Es ist ganz natuerlich, dass du auf der Suche nach dir selbst bist, vor allem in deinem Alter. Das wird auch so schnell nicht aufhoeren, denn es ist nicht so einfach, sich selbst kennenzulernen und das Bestmoegliche aus sich zu machen. Du kannst das bis zu einem gewissen Grad auch allein schaffen. Aber versuch doch mal, Gott in dein Leben zu lassen. Dir wird vieles klarer werden, und du wirst auf der Suche nach Ihm auch dich selbst finden und sehr viel klarer erkennen, wer du bist, warum du hier auf dieser Erde lebst und was von dir erwartet wird. Gott liebt dich und wird dir den Weg weisen, wenn du dich von Ihm leiten laesst!

Ich moechte dir raten, dich fuer viele verschiedene Kirchen und Glaubensrichtungen zu interessieren, mit moeglichst vielen Glaeubigen ernsthaft ueber ihre Religion zu sprechen und dich mit denjenigen naeher anzufreunden, deren Glauben deinen Gedanken am naechsten kommt. Ich denke, es ist einen Versuch wert, und du wirst frueher oder spaeter sicher auch die Religion finden, die deinen Vorstellungen von Glauben entsrpricht! Alles Gute dabei!

Ganz klar! Zu jedem passt die Religion der Kirche in der wir Gott vertrauen...so findest du auch zu dir selbst!! Bitte nimm dir das zu Herzen und gehe mal, nur ein einziges Mal von mir aus, zu einer Kirche oder EGW wenn du das kennst. Ich kann besonders das EGW sehr empfehlen da dies so gestaltet ist für junge Erwachsene. Mit Parties, Bands, Kinoabenden usw.... Es schadet nix das mal zu versuchen. Ich sage dir: bei mir hat sich so mein ganzes Leben um 180 Grad gewendet. Ich hatte Suizid-Gedanken usw. und War echt am Boden. Dann bin ich zu diesem Glauben gekommen und jetzt geht es mir so gut und es klappt alles besser! Natürlich muss man da auch was für tun....

Wenn man eine Religion annimmt/nehmen will muss man an was Glauben. Und das aus tiefsten Herzen. Bei dir denk ich ist der Glaube nicht gut genug ausgeprägt . Ich glaube an etwas Höherem Ob man sowas Gott, Allah oder Buddha nennt ist ja egal . Ich glaube fest daran dass dieses Leben nur eine Prüfung ist für das Leben nach dem Tod.Nur so kann ich mir erklären warum Kinder, Tiere oft Leid ertragen müssen. Und derjenige der das verursacht noch weiter lebt. Ich denk die Gerechtigkeit kommt nach dem Tod...Das ist mein Glaube. Viel Erfolg bei dem was du finden wirst.

...Ich selbst bin sein Gedanke,der gleichsam ursprünglicher mich selber setzt,als ich in mir bin;sein Gedanke ist nicht der nachträgliche Schatten ,sondern die Ursprungskraft meines Seins.In ihm kann ich nicht nur als Schatten stehen,sondern in ihm bin ich in Wahrheit näher bei mir,als wenn ich bloß bei mir zu sein versuche. Joseph Ratzinger Was bedeutet das? Gott hat mich vor meiner Erschaffung erdacht,wie ich aussehe,was ich für einen Charakter habe,an welcher Stelle ich auf dieser Erde lebe,welche Umgebung mir hilft ein Kind Gottes zu werden.Das heißt umso mehr ich zu meinem Ursprungsgedanken finde,umso mehr ich alles meinem Schöpfer überlasse und seinen Willen tue,umso mehr finde ich mein eigenes ICH und meine Vorbestimmung. Umso mehr ich aber meinen Willen durchsetze,der nicht dem Willen Gottes entspricht, umso mehr ich mich von seiner Liebe und Führung entferne,umso mehr verliere ich auch mein eigenes ICH, meinen Sinn des Lebens,den Frieden und die Lebensruhe,die daraus resultiert.

Geht es dir um die Wahrheit oder um nur um Bestätigung deiner eigenen Ideen, die du dann zur Religion machen willst?

Nur weil du etwas glauben möchtest, wird es aber nicht automatisch auch so sein. Gott existiert nicht, nur weil man an ihn glaubt und die Nichtexistenz Gottes ist nicht durch atheistische Denkweisen gegeben.

So helfen dir auch deine Vorstellungen vom Menschen, Sündenvergebung, unsterblicher Seele und ewigem Leben nichts, davon gibts so viele, wie es Menschen gibt.

Entscheidend ist doch - auch zur Selbstfindung - ob es Gott gibt oder nicht. Ohne das ewige Sein Gottes versinken deine Gedanken im Nichts. Nur weil es Gott als ewige und unwandelbare Wahrheit gibt, kann auch der Mensch zu Ihm finden. Allein kann ein Mensch als Geschöpf gar nichts.

Wer soll die Sünden denn vergeben, wenn es keinen Gott gibt, der allein die Autorität dazu hat, wem würde deine Reue denn gelten?

Wie kann eine Seele denn ewig weiterleben, wenn nicht Einer existiert, der sie kennt und hält? Wer hat der Seele denn die Unsterblichkeit gegeben, wenn nicht Gott?

Das Leben eines Menschen erhält nur Sinn, wenn es von Gott gewollt, erschaffen und geliebt ist. Lieben und geliebt werden ist der Sinn dieses Lebens und bestimmt auch unser Weiterleben nach dem Tod, denn Gott ist die Liebe.

Seltsam, dass die Menschen sich alles Mögliche vorstellen können und zur Religion erhoben wissen möchten, nur die Wahrheit der Offenbarung Gottes in Jesus Christus und der Glaubenszeugnisse durch die Jahrhunderte wollen sie nicht anerkennen.

Die Aborigines in Australien bleiben selbstverständlich bei ihrem eigenen Glauben. Sie können, wie andere Kulturstämme anderer Kontinente und Länder, die der europäischen Zwangsmissionierung entgangen sind, rein gar nichts mit dem Christentum anfangen.

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Um zu dir selbst zu finden, brauchst du keine Religion. Kein Buch, das dir vorschreibt, was richtig und falsch ist. Lebe einfach nach deinen Vorstellungen. Bereue, was immer du falsch machst, toleriere deine Mitmenschen, akzeptiere sie, respektiere sie, verhalte dich immer gerecht. Dafür brauchst du weder eine Religion, noch einen Gottesglauben.

Pastafari!

  • Das Monster will nicht verehrt werden.
  • Sowohl Männer als auch Frauen dürfen aus religiösen Gründen ein Kopftuch tragen (müssen sie aber nicht) => absolut gerechte Gleichberechtigung!
  • Es gibt, bei Nichtgefallen, eine 30 Tage Gott-Zurück-Garantie (Toleranz!)
  • Nach dem Tod kommt die Seele in den Himmel. Dort gibt es Stripper und Stripperinnen (Gleichberechtigung!) und einen Bier-Vulkan!
  • Andersgläubige kommen auch in den Himmel (Toleranz!) aber für die gibt's nur Becks und die Stripper haben Geschlechtskrankheiten.

Wenn du nicht an einen Schöpfer glaubst, solltest du nicht nach einer Religion suchen.

Wie wäre es, erst einmal die Argumente Evolutions/Schöpfung gegeneinander ab zuwägen und zu überlegen, ob es nicht doch einen Gott geben könnte?

Islam würde zu dir passen, Den wir verehren Gott nicht durch ein Götzenbild sondern Gott ist für uns außerhalb des Raums und der Zeit. Gott ist für uns etwas was wir nicht begreifen können.

"Sag: 'ER ist ALLAH, einzig. ALLAH ist As-Samad (d.h Der absolut Selbständige, Der niemandem bedarf, alles und jeder aber bedarf Seiner). Nie zeugte ER und nie wurde ER gezeugt, und nie ist Ihm jemand ebenbürtig.'" (Quran, Sura Nr. 112)

"Stelle es durch Wissen fest, dass es keinen Gott gibt außer ALLAH." (Quran, 47:19)

Und zu Seinen Zeichen gehören die Nacht und der Tag und die Sonne und der Mond. Werft euch nicht vor der Sonne anbetend nieder, und auch nicht vor dem Mond, sondern werft euch anbetend vor Allah nieder, Der sie erschuf, wenn Er es ist, Den ihr verehrt. [Quran 41:37]

Der Quran fordert jeden Menschen auf über das Leben nachzudenken, Gott will das du den sinn verstehst und nicht einfach einer doktrin folgst. Gott vergibt im Islam alle Sünden wenn man sie Aufrichtig bereut, laut einem Hadith des Prophet s.a.w. vergab Gott einen Menschen der 100 Menschen getötet hat und er vergab auch einer Prostituierten weil sie für einen durstigen Hund in der Wüste extra in einem Brunnen kletterte um ihm Wasser zu geben.

Und Allah vernichtet sie (die Menschen) nicht (vollständig), solange sie (einige von ihnen) um Vergebung bitten. (Al-Anfal, 33)

Nach Glaubenslehre im Islam lebt man nach dem Tod für ewig weiter, zuerst im Barzakhreich und dann kommt der Tag des Gerichts und dann lebt er im Paradies oder Hölle.

3, 169: "Und meine ja nicht, diejenigen, die auf Allahs Weg getötet worden sind, seien (wirklich) tot. Nein! Vielmehr sind sie lebendig bei ihrem Herrn und werden versorgt."

„Die Seele eines Gläubigen wird ein Vogel, der von den Bäumen des Paradieses isst, bis Allah ihn wieder zu seinem Körper zurückschickt, wenn Er ihn auferstehen lässt.“ (Hadith von Ahmad)

Der Quran ehrt Juden und Christen und nennt sie "Leute des Wissens". In einem islamischen Staat ist es anderen Religionen erlaubt dort zu leben und zb Kirchen zu bauen. Arme Nichtmuslime bekommen sogar Geldspenden vom islamischen Staat. Sogar im Kriegsfall ist es uns verboten Mönche zu töten oder Gotteshäuser anderer Religionen zu zerstörren.

'Es gibt keinen Zwang im Glauben' (Sure 2, 256)

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Sprich:"O ihr Ungläubigen! (1) Ich diene nicht dem, dem ihr dient (2), und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene.(5) Ihr habt eure Religion, und ich habe meine Religion."(6)

„Und kämpft auf Allahs Weg gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht! Allah liebt nicht die Übertreter. ...Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und die Religion (allein) Allahs ist. Wenn sie jedoch aufhören, dann darf es kein feindseliges Vorgehen geben außer gegen die Ungerechten.“ (2:190-193)

2:192. Wenn sie jedoch aufhören, so ist Allah Allvergebend und Barmherzig.

Gott verbietet euch nicht, zu denen, die keinen Krieg gegen euch führen aufgrund eurer Religion noch euch aus euren Häusern vertreiben, freundlich zu sein und in Gerechtigkeit gegen sie zu handeln. Gott liebt fürwahr die überaus Gerechten. (60:8)

O ihr Besitzer des Buches, kommt herbei zu einem Wort, das uns und euch gemeinsam ist, dass wir niemandem dienen außer Gott und dass wir Ihm keine Teilhaber zur Seite stellen und dass nicht die einen von uns die anderen zu Herren nehmen anstelle von Gott. (3:64)

Der Islam lehnt es ab andere Menschen aufgrund ihrer Herkunft schlechter zu behandeln. Egal ob schwarz oder weiß, jeder Mensch ist gleich!

49:13 O ihr Menschen, Wir haben euch von einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu Verbänden und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt. Der Angesehenste von euch bei Gott, das ist der Gottesfürchtigste von euch. Gott weiß Bescheid und hat Kenntnis von allem.

Der Prophet Muhammad sagte: {Oh ihr Menschen! Euer Gott ist Einer und euer Stammvater (Adam) ist einer. Ein Araber ist nicht besser als ein Nicht-Araber, und ein Nicht-Araber ist nicht besser als ein Araber, und ein roter (d.h. weiß mit rötlichem Schimmer) Mensch ist nicht besser als ein schwarzer Mensch und ein schwarzer Mensch ist nicht besser als ein roter Mensch,3 außer in der Frömmigkeit.}

Auch Frauen wurden Rechte gegeben die damals vor dem Islam noch keine Frau hatte, wie das Recht auf Erbe, Scheidung, eigener Besitz... Im Islam zb nimmt die Frau nach der Heirat nicht den Namen ihres Mannes an, die sie nicht Besitz von ihm wird. Sie behält den Namen ihres Vaters.

"Da erhörte sie ihr Herr:" Ich lasse kein Werk eines (Gutes) Tuenden von euch verlorengehen, sei es von Mann oder Frau, , die einen von euch sind von den anderen." (Quran 3:195)

"Nur ein ehrenwerter Mann behandelt Frauen mit Würde und Aufrichtigkeit. Und nur ein gemeiner, unaufrichtiger und unehrenwerter Mann demütigt und beschimpft Frauen." (Dieser Hadith wird bei Ibn ´Asakir überliefert.)

Danke für deine Mühe-dies bestärkt mich in meinem Glauben,daß es nur einen Gott gibt-auch wenn er von Juden,Christen und Muslimen leicht abgewandelt verstanden wird.Zumindest erinnert mich dein Text der Suren stark an den christlichen Gott,auch wenn wir ihn noch mehr als die Liebe sehen,die zwar "absolut selbständig"ist,aber doch der Gegenliebe bedarf.

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bleibe ein guter Mensch das reicht schon für ein Leben ohne eine Bindung an eine Religion!

Wenn du befürchtest es könnten ein paar "dumme Antworten kommen", dann könnte dies natürlich auch schon an der Fragestellung selbst liegen.

Eine passende Religion sucht man sich nicht aus wie einen Artikel des täglichen Lebens, welchen man kaufen kann, oder ein paar Jeans, welche dir besonders gut passen und "todschick" sind. Denn selbst wenn man nach diesen Kriterien fündig würde, wäre noch kein Glaube vorhanden und erst der gibt einer Religion Inhalt.

Suche also lieber umgekehrt in den vorhandenen Religionen der Welt, vergleiche sie untereinander und finde danach deinen Glauben und deine Lebensorientierung.

Das ist natürlich Arbeit, welche du vermutlich mit deiner Frage sparen oder umgehen wolltest. Aber so geht's nicht.

Du brauchst keine Religion.

Zu dir passt der Atheismus. Spirituell kannst du trotzdem sein.

hahaaaaaaaaaaaaaaaa ein spiritueller atheist?

was für ein blödsinn :-)

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@Leviathan64

Wieso? Atheismus heißt nur, nicht an einen Gott zu glauben.

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Wenn kommt sie von selbst oder du wärst ein schein angänger

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