Welcher Religion gehört ihr so an?

Das Ergebnis basiert auf 65 Abstimmungen

Keine Religion 32%
Christ 31%
Zeuge Jehovas 15%
Islam 9%
... 9%
Buddhist 2%
Jude 2%

21 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Zeuge Jehovas

„„Ihr seid meine Zeugen“, erklärt Jehova, „ja mein Diener, den ich ausgewählt habe, damit ihr erkennt und an mich glaubt und versteht, dass ich immer derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet und auch nach mir hat es keinen gegeben.“ (Jesaja 43:10)

Wobei für mich „Christ“ und „Zeuge Jehovas“ identisch ist.

Nun Jesaja 43 betrifft ausschließlich die Juden. Nur diese bezeichnet Gott als seine Zeugen. Christen sind Zeugen Jesu

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Danke für das Sternchen ...

2
...

Ich bin Mitglied der "Evangelischen Landeskirche".

Das Christ-sein wird mir aber von "richtigen" Christen etwa aus dem evangelikalen und fundamentalistischen Bereich (weniger aus der EKD, wo meine Art zu glauben in der heutigen Zeit gar nicht mehr so selten ist) regelmäßig abgesprochen, da ich nicht an die Trinität glaube und auch sonst ein sehr freies (eher deistisches) Gottesbild habe.

Mal eine Frage, wenn du nicht an die Trinität glaubst ist Jesus trotzdem Gott für dich oder nur ein Mensch, ein Engel oder was auch immer. Nur Interessehalber. Ich will darüber jetzt keine Diskussion anstoßen

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@ManfredFS

Jesus als Gottes Sohn kann ich mir schon vorstellen. Also nicht Gott selber, aber auch kein Engel. In Bezug auf Jesus also eine ähnliche Vorstellung, wie sie früher die Arianer hatten oder heute vielleicht die christlichen Unitarier.

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Christ

Ich glaube eben daran, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat und dem es gefallen hat, sich uns in der Bibel zu offenbaren.

Nach der Bibel:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.
Zeuge Jehovas

meine Eltern haben den Weg beschritten, als ich 12 war. Grund: Opa war Nazi und evangelisch, der andere Sozialdemokrat und zog dennoch für Hitler in den Krieg. Nach 1945 - mein Vater war noch Kind - erfuhr er von den Verbrechen des Hitler Regimes. Als Jugendlicher nahm er sich vor, es besser zu machen wie sein Vater und sich positiv in die Gesellschaft einbringen. Die Kirche erschien ihm suspekt, weil dort für Hitlers Sieg gebetet wurde und sie sich nun gleich wieder mit den Kommunisten arrangierten - also ihre Fahne einfach in den Wind drehten - das war ihm zu heuchlerisch. Der Slogan, man könne Christ und Kommunist sein, war ihm ein Widerspruch. Entweder das eine oder das andere.

Der Sozialismus schien ihm als guter Weg, Frieden zu sichern und Wohlfahrt für alle zu sichern. Also brachte er sich zunächst dort ein, wurde aber nach einigen Jahren enttäuscht, weil die Militarisierung und politische Fanatismus wieder Fuß fasste.

Er geriet in eine Sinnkrise und wollte sich nun wieder in der Religion auf der Suche nach dem Sinn des Lebens machen. Die Großkirchen waren für ihn wegen ihrer Kompromisse und Anbiederung an Hitler und nun wieder an Walter Ulbricht und SED druch. Also traf er sich mit Vertretern allen kleineren protestantischen Gruppen in unserer Gegend. Keiner konnte ihm seine Fragen plausibel erklären. Die in der DDR    erbotenen Zeugen Jehovas waren ihm als Diskussionspartner zunächst auch suspekt, denn er hatte selbst Personen dieser Sekte im Staatsauftrag observiert und war die Jahre vorher sicher, dass es nur eine pseudoreligiöse Gruppe unter religiösem Deckmantel im politischen Auftrag der USA war.

Er wagte dann doch den Versuch – und dort fand er plausible Antworten auf seine Lebensfragen anhand der Bibel. Ihm imponierte zudem, dass die Zeugen Jehovas unter Hitler im KZ waren. Grund war Wehrdienstverweigerung, Verweigerung des Hitlergrußes und der Arbeit in Rüstungsfabriken. Und in der DDR gaben sie sich wieder nicht dazu bereit ihren Glauben mit der Politik zu vermischen, was einigen erneut Haft einbrachte. Genau das erwartete er von Christen. Obgleich er seine Arbeit als Ausbilder verlor, die Gefahr der Inhaftierung wegen Wehrdienstverweigerung (Reservist) bestand  und der kommunistische Teil der Verwandtschaft mit unserer Familie brach, wurde er ZJ. Mit 18 oder 19 Jahren war mir dann auch klar, das das der einzig richtige Lebensweg ist.

Ich bin auch Zeuge Jehovas 😊

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@NoGi07

Aha, wolltest einfach mal abchecken, was sich so alles an Weltanschauungen im Forum tummelt. Die Frage hatte ich mir auch schon gestellt.

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Christen werden Christen weil sie erkennen dass Gott uns so sehr liebt das er selbst im Sohn Mensch wurde um uns zu retten.

deine Geschichte zeigt Menschen werden Zeugen Jehovas weil sie der Versprechungen der Sekte glauben die behauptet bald würde Jehova die bösen Menschen vernichten und das Paradies wieder herstellen.

denn von Jesus Christus lese ich gar nichts in deinem Bericht

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Keine Religion

Ich bin nach Meinung der evangelischen Kirche "Christ". Allerdings glaube ich weder an den "Herrn" im Himmel, noch an den "Gottessohn" Jesus, noch an die "Trinität", noch an die "Erbsünde", noch an den "Jüngsten Tag" und auch nicht an sonstige unbewiesene, abenteuerliche und spekulative Glaubensinhalte.

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