Welche Religion ist mit unseren wissenschaftlichen Erkenntnissen am ehesten vereinbar?

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15 Antworten

Die, die sich an die Erkenntnisse anpasst, d.h. nur eine Religion, die keinen absoluten Wahrheitsanspruch an Bücher stellt, die aus Zeiten stammen, wo man das alles noch nicht wissen konnte.

Aber die meisten etablierten Religionen trauen sich heute nicht mehr laut zu sagen, dass die Wissenschaft alles verkehrt hat, und interpretieren lieber ihre Schriften um...

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Der Chaoismus. Wobei es sich hierbei streng genommen nicht um eine Religion handelt.

Die griechische Mythologie bildet bis heute die Grundlage für die Psychologie.

Am ehesten in eine exakte Wissenschaft umsetzbare Elemente fand ich bisher im Hinduismus, bei der Betrachtung von Kali, Durga und Shiva.

Seit den alten Tagen hat die Wissenschaft enorme Fortschritte gemacht und sich von der Religion gelöst. Sie ist so zu sagen längst erwachsen geworden.

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Eine Religion, in welcher nicht davon ausgegangen wird, dass die Erde erst ein paar Tausend Jahre alt sei, wäre schon mal ein interessanter Anfang. Ebenso natürlich auch in Bezug darauf, dass es sich bei den Schöpfungstagen nicht um irdische Tage handelt. Wenn man nach diesen Kriterien geht, werden wohl nicht viele Religionen übrig bleiben.

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Kommentar von Garfield0001
01.04.2016, 08:56

Beweise mir folgendes: eine Erde wäre wohl erst dann eine 'richtige' Erde wenn auch - mehr oder minder - alles so ist wie es jetzt ist. also der Sauerstoff in der Luft, die Festigkeit der Erde, Rohstoffe zum benutzen etc. Wenn Gott allmächtig ist und weiß, das so ein Planet ohne 'zutun' Millionen Jahre bräuchte um so zu werden was würde er tun? er wäre ja allmächtig. dann kann er auch "Schnips" machen und exakt so eine Erde schaffen. nur 10.000 Jahre alt, aber mit den Eigenschaften eines Millionen Jahre alten Planetens. oder? Kannst mir ja gern beweisen dass er das NICHT könnte.

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Jede Weltreligion ist bei einer nicht-fundamentalistischen Auslegung ihrer Heiligen Schrift mit den Naturwissenschaften vereinbar. Der Dialog zwischen Naturwissenschaften und Theologie ist ganz gar nicht neu (siehe z.B.: https://www.theologie-naturwissenschaften.de).

Der Buddhismus ist aber recht beliebt in dieser Hinsicht, da es eine Religion ohne Gott ist.

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Kommentar von Agentpony
01.04.2016, 15:31

Jede Weltreligion ist bei einer nicht-fundamentalistischen Auslegung ihrer Heiligen Schrift mit den Naturwissenschaften vereinbar.

Nur ist das nicht fundamentalistisch/nicht wörtliche Auslegen von angeblich gottgegebenen Schriften an sich schon ein höchst kritikwürdiger Kunstgriff, um die monolithischen Werke irgendwie in die Lebensrealität zu prügeln - und trotzdem behaupten zu können, sie widersprächen sich nicht.

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Kommentar von Jonnymur
01.04.2016, 15:44

@Agentpony Nicht unbedingt. Man blicke einmal auf die historisch-kritische Auslegung, die sich mit den Zuständen der damaligen Zeit befasst, die Schrift eben nicht einfach beliebig umdeutet. Dabei wird auch hinterfragt, ob etwa unsere  heutige Gesellschaft bestimmte Voraussetzungen erfüllt, auf die sich etwa bestimmte Gesetze der Bibel beziehen. Auf diese Weise wird die Schrift nicht ihrer "Heiligkeit" beraubt, da ihre Gesetze nicht bedingungslos gelten müssen. So besteht der Inhalt der Bibel aus einem geschriebenen Gesetz - bezieht sich nicht nur auf Handlungen, sondern auch auf das Sein der Welt etc. - und einer ungeschrieben Bedingung, die aber wir nicht festgelegt haben, sondern die schlicht einen natürlichen Kontext bildet.

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Unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse sagen aus, daß das Universum Naturgesetzen gehorcht: Keplersche Gesetze, Gravitationsgesetz, Energieerhaltung, Impulserhaltung, Drehimpulserhaltung, Maxwell-Gleichungen, usw. usw.

Dies ist am ehesten mit einer monotheistischen Religion vereinbar, die von einem Gott ausgeht, der dem Universum Regeln gibt. Daß die Naturgesetze von Forschern entdeckt wurden, deren Kultur von einer solchen Religion geprägt ist, ist kein Zufall. Der Monotheismus bot für die dahin führenden Fragestellungen und Denkweisen die geeignete mentale Ausgangsbasis.

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Die abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) sind Meister im Ab- und Umschreiben von älteren Texten (z.B. Ägyptische, Babylonische, Zoroaster, Veden etc.). Alle drei Heiligen Bücher (Tanach, Bibel, Koran) sind Mixturen und vor allem Plagiate. Sie kommen deshalb wissenschaftlich nicht gut weg. Da das die Religionsstifter selber auch wussten, erklärten sie diese Bücher als sakrosankt und dogmatisch. Die Wissenschaft, die geradezu fordert, dass alles hinterfragt und angezweifelt werden darf oder sogar muss, wurde und wird heftig bekämpft. Also entweder oder.

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Kommentar von Irmin9988
01.04.2016, 02:13

Es gibt ja noch andere Religionen. Buddhismus oder Hinduismus ...

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Entgegen aller "Keine" Beiträge werden im Sinne der christlichen Theologie diverse historische Forschungen angestellt, um die tatsächliche frühere Kultur näher zu verstehen und Überreste zu finden, die mit biblischen Erzählungen korrespondieren. Viele kirchliche Institute betreiben Forschung, bspw. auf dem Gebiet der Gesundheit. Die Aussage, beide wären gegenteilig, bezeichne ich als inkorrekt. Besonders heutzutage arbeitet die Kirche, zumindest die christliche, so eng mit der Forschung zusammen wie noch nie. 

Wie dies in anderen Kirchen ist, kann ich nicht sagen. Da das Christentum oftmals zeitgemäßer ausgelegt ist als der Islam, vermute ich, dass Ersteres eher auf deine Frage zutrifft. Die tatsächliche Fragestellung lässt auch Raum für Interpretation. Religion und Glaube besitzen viele Facetten.

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Kommentar von Irmin9988
01.04.2016, 01:51

Na ja, das Christentum passt sich halt irgendwie den Erkenntnissen an. Finde da eher den Buddhismus interessanter.

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Du kannst dich ja mal mit den Meinungen der Kirchen beschäftigen, was diese zur Möglichkeit sagen, dass es die Evolution gibt.
Es gibt auch berühmte gläubige Wissenschaftler und Menschen, die keinen Widerspruch sehen zwischen Glauben und Wissenschaft.
Ich bin selbst Christ. Wenn du einige Gründe/Argumente wissen möchtest, warum ich daran glaube, dann kannst Du ja mal auf meinem Profil vorbeischauen. Man kann mich aber auch fragen.

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Hier kriegt man keine vernünftigen Antworten, nein! Nicht um diese Zeit, nicht mit so einer Frage.

Womit hast Du Dich denn schon beschäftigt? Mit welchen Religionen hast Du Dich denn schon auseinandergesetzt?

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Kommentar von Irmin9988
01.04.2016, 01:41

Den Abrahamitischen, Hinduismus, Buddhismus, Zoroastrismus, auch mit nordischer Mythologie. Mich interessieren Religionen, die einen fatalistischen Ansatz haben.

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Das Christentum!

Denn als einzige Religion hat das Christentum die Gottesvorstellung, "Gott" sei identisch mit dem (Heiligen) "Geist" in der Welt. Also GOTT=GEIST. Diese Setzung hat meines Wissens keine andere Religion. Etwa hat der Gott des Judaismus (Jahwe) dem Menschen bei allerschärfsten Strafen VERBOTEN, sich den Geist (Die Frucht der Erkenntnis) anzueignen.

Da der Mensch bekanntlich Anteil am geistigen Prinzip hat, ist der Gott des Christentums zugleich Mensch ("Ecce homo").

Und da alle wissenschaftlichen Aussagen mit dem Werkzeug des (menschlichen) Geistes getroffen werden, kann eigentlich eine wahre wissenschaftliche Aussage niemals im Gegensatz zur christlichen Religion stehen. Wenn dies zuweilen dennoch behauptet wird (auch von Gläubigen, ja sogar von Geistlichen), dann beruht diese Aussage auf einem Irrtum.

Etwa meinen viele Menschen, die Evolutionslehre sei nicht mit dem Christentum vereinbar, weil doch in der Schöpfungsgeschichte der Bibel stehe, Gott habe alle Arten als unveränderlich sauf einen Schlag geschaffen. Leute, die diese Meinung haben, lassen dabei völlig außer acht, daß diese Schöpfungsgeschichte (Genesis) ein Teil des ALTEN TESTAMENTES, der Heiligen Schrift des Judaismus, ist. Alle Aussagen der "Hebräerbibel" sind aber VOR-christlich, also NICHT-christlich. Aussagen des AT sind ausschließlich dann Bestandteil des Christentums, wenn der Religionsstifter Jesus sie ausdrücklich in seine Lehre aufgenommen hat. Dies gilt beispielsweise für die 10 Gebote.

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Nach meiner Auffassung und festen Überzeugung ein sich auf die Bibel gründender christlicher Glaube.

Sehr interessant dazu sind folgende Zitate berühmter Naturwissenschaftler:

"Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen." Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

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Ich hoffe das bugt jetzt nicht wieder denn ich schreib vom handy aus, nun zur Frage:

Ich würde das Christentum sagen, es gibt sehr viele Stellen in der Bibel viele verschiedene Dinge wie das aussehen der Erde im All, aufbau des Sonnensystems selbst das Gewicht des Winds ja der Wind besitzt ein Gewicht wird darin erwähnt. Du musst dann halt mit der Schöpfungstjeorie zurecht kommen ich kann morgen noch eine Menge Links zurverfügung stellen gerade geht das aber nicht das tut mir leid. :( Ich hoffe du kannst dich noch 7h gedulden denn ich geh jetzt erstmal schlafen... An alle die das Lesen gute Nacht!

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Wenn dann das Judentum, da sie oft nicht mehr an einen personalen Gott glauben.

Jede Religion, die von Wundern erzählt und heilige Schriften hat, geht gegen Naturgesetze und ist somit nicht mit der Wissenschaft vereinbar.

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Ich bin moslem könnt mich haten wenn ihr wollt 

Wissenschaft versagt manchmal 

Z.B Die wissenschaft sagte das wir aus affen entwickelt haben aber vor einpaar jahren Wurde dies als schwachsinn Wieder zurück genommen !

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Kommentar von Schwoaze
01.04.2016, 01:39

Ist auch Schwachsinn! Wo Du das her hast, weiß ich ja nicht. Richtig ist: Mensch und Affe haben gemeinsame Vorfahren.

 Hassen tu ich Dich wirklich nicht. Aber ich kanns nicht leiden, wenn Du das denken anderen überlässt. Warum? Du hast ein Hirn, benutze es!

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Kommentar von roxins
01.04.2016, 01:40

Kein Wissenschaftler bezweifelt ernsthaft, dass wir vom Affen abstammen. Kein ernsthafter Wissenschaftler hat diese Tatsache je "zurückgenommen". Die Evolution ist eine TATSACHE. Sie ist durch unzählige Forschungen bewiesen.Wer anderes behauptet muss es beweisen.

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Kommentar von dadita
01.04.2016, 22:10

Das ist falsch. Die Wissenschaft sagt, dass wir Affen sind und wir und die heutigen Affen einen gemeinsamen Vorfahren haben, dies ist ein Fakt und etwas anderes wurde auch nie behauptet. 

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