Welche Religion ist die wahre?

35 Antworten

Die Religion, die dich so zum seelischen Krüppel gemacht hat, ist auf jeden Fall die falsche. Lies mal von Lessing: "Nathan der Weise". Das Stück stammt aus dem 18. Jahrhundert, ist aber immer noch aktuell. Auf jeden Fall bringt einen das weiter als irgendwelche Religionen, die noch im Mittelalter verharren.

Ich bin Buddhist und gehörde somit zwar einer Religion an, glaube allerdings nicht an einen personifizierten Gott, oder das personifizierte Böse.

Das folgende ist meine persönliche Meinung und ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit dieser Aussagen, sie entsprechen jedoch meinen Überzeugungen.

Ich bin der Meinung, dass der religiöse Geist letztlich den Menschen in positiver Weise erziehen und ihm eine Orientierung bieten kann.

Die Hinwendung zu diesem religiösen Geist kann den Menschen charakterlich fördern und zu sozialer Harmonie beitragen.

Leider wird aus dieser guten Absicht, durch verschiedene manipulative Methoden stattdessen ein Mittel für Machtmissbrauch und Kontrolle.

Ich bin der Meinung, alle Formen von "Bestrafung", die  angedroht werden, sind nicht Teil des religiösen Geistes, sondern durch Menschen hinzugefügte Machtmittel.

Daher respektiere ich den religiösen Geist der verschiedenen Konfessionen, lehne jedoch zugleich die Kontrollmechanismen durch Angst ab.

Wenn man Begriffe wie "Kampf", "Sünde" oder "Strafe" unbedingt im religiösen Geist betrachten will, dann sind das lediglich Begriffe, die unsere eigenen, inneren Konflikte und Schuldgefühle bezeichnen.

Eine "Hölle" machen wir uns emotional selbst.

Ich glaube nicht, dass es etwas außerhalb von uns gibt, dass Strafen verhängt, denn wir sind für uns selbst verantwortlich.

Es gibt  sicher Menschen, die sagen: "Ich bin ausgerutscht und habe mir das Bein gebrochen - das war bestimmt die Strafe Gottes für meine Sünden"

Meiner Meinung nach ist das eine billige Ausrede, um keine Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen zu müssen.

ICH habe nicht aufgepasst, ICH war unachtsam, ICH bin ausgerutscht, also bin ICH auch Schuld an meinem Beinbruch - niemand sonst.

Die Verantwortung auf andere abzuwälzen - Gott, den Teufel, das unsichtbare rosa Einhorn - bringt uns nicht weiter. Wir verstecken uns dann nur vor uns selbst und laufen davon.

Leider wird Religion oft für solch eine Weltflucht genutzt - man wendet sich nur noch dem geistigen, religiösen, spirituellen Dingen zu und verleugnet sowohl die Relevanz der materiellen Welt, als auch die Eigenverantwortung.

Man glaubt, wenn man nur immer brav nach den Regeln spielt, wird man dafür schon eine Belohnung im Jenseits bekommen. Meiner Meinung nach entspricht das aber nicht dem religiösen Geist.

Die Religion sollte meiner Meinung nach den Menschen in seinen positiven Charakterzügen stärken und ihn zu einem eigenverantwortlichen Menschen machen, für den Regeln eine Orientierung sind, der aber deren sklavische Befolgung nicht als Lösung ansieht.

Einer Religion die den Menschen in einem Maß einschränkt, dass über eine gesunde disziplinierende Erziehung hinausgeht, mangelt es an religiösem Geist. Sie ist dann ein Machtmittel, kein Weg zur Befreiung.

Glaube ruhig an Gott und lass dich durch diesen Glauben trösten, unterstützen und in deinen positiven Charakterzügen stärken - aber mache dich nicht zum Sklaven der Religion.

Religion ist aus meiner Sicht keine Aufforderung zur Unterwerfung, sondern ein Mittel, um den Menschen zu befreien.

Im Neuen Testament sagt Jesus, dass der Sabbat für den Menschen gemacht ist und nicht der Mensch für den Sabbat.

Solch ein Ruhetag kann eine Möglichkeit zur inneren Einkehr sein, oder die Möglichkeit, eine tiefere Beziehung zur Familie aufzubauen, die man unter der Woche nur selten sieht - er sollte den Menschen aber nicht einengen und dazu zwingen, nur eine bestimmte Anzahl an Schritten gehen zu dürfen..

Regeln haben dann eine Berechtigung, wenn sie erzieherisch wertvoll für die eigene Entwicklung sind - aber ein Haufen Verbote, verbunden mit Strafen und Drohungen hilft nur jenen Menschen, die einen kontrollieren wollen.

Pflege also ruhig deinen religiösen Geist, aber versklave dich nicht selbst.

Alles Gute :-)

Hi.

Vielleicht eine Religion, die nicht von sich behauptet, die "wahre Religion" zu sein?

Aber du kannst ganz beruhigt sein: Die Hölle gibt es nicht. Sie existiert nur in der menschlichen Fantasie. 

Du wirst selbst herausfinden müssen, was in Glaubensdingen für dich am besten ist. 

Gruß, earnest

Die Hölle gibt es nicht.

Zumindest nicht nach dem Tod. ;-)

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Die Frage kann dir kein Mensch beantworten, sondern nur Gott. Bitte Ihn darum.

Dabei solltest du aber auch durchaus aktiv sein und sehen, welche Religionen es gibt. Mit Gläubigen sprechen, Bücher lesen ...

Ich werde natürlich meinen Glauben empfehlen:

http://www.bibleserver.com/text/GNB/Mt

Aber ich bin ja auch nur ein Mensch, und da empfiehlt jeder was anderes. Atheisten den Atheismus, Buddhisten den Buddhismus, und so weiter. ;)

Von wo weisst du das es eine Hölle gibt? Von wo weisst du was nach dem Tod kommt? Vielleicht werden wir auch wiedergeboren oder sonst was. Ich bin Atheistin und bin der Meinung das das leben nach dem Tod nichts mit Religion oder Beten zu tun hat sondern nur mit Karma (=

Bist du ein Guter Mensch (egal welcher Religion) hast du nach dem Tod ein besseres Leben. 

Nein also meiner meinung nach atheisten haben garkeine ahnung ein gott gibt es aufjedenfall das ist keine frage nur welche religion wahr ist das ist die frage!

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Oder denkst das alles hier ist durch zufall passiert niemals

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@bodyGuerillia

Ich möchte dir damit auch nicht sagen das du Atheist werden solltest. Aber wenn du einer Religion angehörst und du kein guter Mensch(morden ,klauen , lügst, usw) würdest du auch in die Hölle kommen. Und was wenn der wirklich Gott, der existiert, keine Vertretung von Religion auf der Erde hat?

Alle Glaubensrichtungen haben ein Buch(zb. Bibel, Koran) von wem denkst du wurden die geschrieben?

Wenn uns wirklich ein Gott erschaffen hätte, währen wir Perfekt, sind wir aber nicht, wir sind Menschen.

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