Welche Religion ist die richtige bzw. warum gibt es so viele unterschiedliche Religionen?

31 Antworten

Seit Menschengedenken, vom Neandertaler bis zum heutigen modernen Menschen, wurden negative Ereignisse des jeweiligen Lebens versucht zu Verbessern oder gar zu Ändern. Hierbei versuchte die Menschheit immer unter Hilfenahme einer angenommenen spirituellen Macht eine Änderung herbei zu führen. Maßgeblich hierzu waren und sind folgende Aspekte:

  1. der Mensch ist in einer Situation die er nicht erklären kann,
  2. der Mensch ist in einer Situation die er als nicht lösbar ansieht,
  3. der Mensch ist in einer Situation der Verzweiflung.

Diese drei Punkte sind die Treibfeder zu einer spirituellen Suche nach einer höheren Macht, die die jeweiligen Probleme lösen kann.

Daraus resultierend haben sich diverse Ansichten einer spirituellen Institution gebildet, die zudem von dem jeweiligen Kulturkreis geprägt wurden.

  • Naturglaube
  • Vielgötterei
  • Monotheismus
  • Glaube an die Wiedergeburt

um die wichtigsten Arten des spirituellen Denkens zu benennen.

Wer bis hierhin genau gelesen hat, wird feststellen, dass der eigentliche Ursprung der Religion aus negativen Lebensphasen des Menschen resultiert. Religion ist somit vom Ursprung der Hilfeschrei an eine übergeordnete Macht.

Kommen wir nun zu den positiven Lebensphasen des Menschen.

Befindet sich der Mensch in einer positiven Lebensphase, dann bedarf er keiner Religion mehr, was bei einer andauernden positiven Lebensphase sogar zum Atheismus führt. Dem gegenüber steht dann ein Teil der Menschheit, der die Situation der positiven Lebensphase, als eine Bestätigung aus der Überwindung der negativen Lebensphase sieht. Die jeweilige Religion wird somit bestätigt und gepflegt, woraus sich eine nachhaltige Religion entwickelt.

Damit haben wir den Ursprung und die Nachhaltigkeit der jeweiligen Religion ermittelt.

Kommen wir nun zur Wahl einer richtigen Religion. Eine richtige, oder die richtige Religion, muss nach menschlichem Verständnis logisch erfassbar sein. Meine Analyse ist dabei wie folgt:

Naturglaube

Im Naturglauben manifestiert der Gläubige seinen Religionsanspruch auf lebende Organismen, wie zum Beispiel Bäume, Sträucher oder sogar Tiere, wie im Hinduismus die Kuh. Lebende Organismen sind nicht unendlich. Ein Baum, ein Strauch, ein Tier, alles ist vergänglich. In der Vergänglichkeit widerspricht sich der Naturglaube.

Vielgötterei

In der Vielgötterei nimmt der Gläubige an, dass es für jeden Bereich einen unterschiedlichen Gott/Göttin geben muss. Jedem Gott/Göttin wird ein Kompetenzbereich zugesprochen. Dies ist in vielerlei Hinsicht widersprüchlich. Wenn eine spirituelle Macht gegeben ist, dann ist sie nicht auf Kompetenzen beschränkt. Zudem kann es kompetenzübergreifende Ereignisse geben, die in Fähigkeiten diverser Gottheiten fallen, die dann konkurierend sind.

Monotheismus

Im Monotheismus wird die spirituelle Macht auf ein allmächtiges Wesen konzentriert. Hierbei wird dem Kollektiv einer Vielgötterei, mit evetuellen konkurienden Kompetenzen und Absichten, widersprochen. Der Monotheismus beschränkt sich somit auf eine allmächtige Macht, als Schöpfer und Wegbegleiter. Insofern sich der Monotheismus auf das Spirituelle bezieht, ist dies nach meiner Ansicht die wahrscheinlichste Form der Religion.

Glaube an die Wiedergeburt

Der Glaube an die Wiedergeburt, auch Reinkarnation genannt, hat den Inhalt, dass der Mensch sich mit jeder erneuter Geburt veredeln und verbessern kann. Ziel ist dabei, die höchste zu erreichende Stufe der Veredlung zu erreichen, was den Menschen dann fast gottgleich macht. Dieser These widerspricht die menschliche Vermehrung. Würde die These real sein, dann dürfte die Menschheit in ihrer Masse nicht wachsen, sie müsste gleichbleibend sein.

Somit haben wir die wichtigsten Formen der Religion analysiert. Wohlgemerkt, es handelt sich um meine Analyse. Es mag ohne weiteres Religionsanhänger geben, die meiner Analyse widersprechen, und zu einem anderen Schluss kommen.

Wie in meiner vorstehenden Analyse schon angedeutet, erscheint mir der Monotheismus als die wahrscheinlichste Form einer Spiritualität. Wie analysiert man jetzt den Monotheismus um die richtige Form der Religion zu finden? Hierzu habe ich aus meinem Leben und meiner Lebenserfahrung folgende Punkte erarbeitet, die für mich als den richtigen Weg der Spiritualität, also Religion, gegeben sein müssen:

  • Religion kann und darf sich niemals auf einen Teil der Menschheit beziehen. Eine Religion muss allen Menschen offen sein, und selbst die, die sich dieser Religion entziehen, dürfen nicht belastet werden. Eine Religion die Andersgläubige als Feindbild schafft, kann keine Religion sein.
  • Eine Religion, die den erwählten Gott als Schöpfer aller Dinge ansieht, und die dann gewaltsame Akte gegen die Menschen vorsieht, die dieser Religion nicht folgen, kann keine Religion sein, da ein Schöpfer nicht gegen seine eigene Schöpfung vorgehen kann.
  • Eine Religion beschränkt sich auf die Spiritualität.
  • Eine Religion die in das weltliche Geschehen eingreift, und den Gläubigen alle Lebenslagen vorgibt und vorschreibt, kann keine Religion sein, da der Mensch im Ausleben einer solchen Religion lediglich die Form einer Marionette hat.
  • Eine Religion ist eine Religion, wenn sie den Gläubigen begleitet. Eine Religion ist dann keine Religion mehr, wenn sie den Gläubigen bestimmt.

Ich bin ortodoxer Christ.

Gott gab den Menschen die Erde mit den Worten, und machet Euch die Erde untertan. Damit gab Gott den Menschen ein Schaffensgebot, und Gott gab den Menschen die Möglichkeit auf freie Entfaltung.

Der Mensch ist somit seinem eigenen Glückes Schmied.

Nach der Bibel:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Ich glaube fest daran, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat und dem es gefallen hat, sich uns in der Bibel zu offenbaren. Einige Gründe dafür sind z. B.:

Ich bin Buddhist und meiner Meinung nach gibt es keine "einzig wahre Religion".

Es sind aus meiner Sicht alles verschiedene Wege, die aber ein gemeinsames Ziel haben - die Befreiung des Menschen vom Leiden.

Die verschiedenen Lehren, Gebote und Zeremonien der Religionen sprechen unterschiedliche Menschen an, so dass jeder "seinen" Weg finden kann.

Wer also für sein Leben eine ideologische Orientierung braucht, kann sie somit beispielsweise in Religionen finden - wenn er denn will.

Ob es einen Gott gibt, ist dabei meiner Meinung nach nachrangig, weil es ja im Wesentlich darum geht unser eigenes Denken und Handeln zu bessern.

Wenn man ein "guter Mensch" ist - sei es aus religiösen Gründen, aufgrund humanistischer Ideale, oder aus reiner Empathie, ist das sicher nicht falsch.

Dem Wesen dem man hilft, ist es egal, ob man aus christlicher Nächstenliebe, philosophischem Idealismus oder nur aus Freundlichkeit gehandelt hat.

Ich sehe keinen Grund, sich Gedanken über ein künftiges Jenseits, Paradies oder Hölle zu machen - unsere Zukunft beeinflussen wir jetzt durch unser Handeln.

Daher sollten wir eher darauf achten, wie wir in diesem Moment handeln, anstatt auszurechnen, wieviel "Bonuspunkte" wir für irgendwann einmal sammeln.

Mitgliedschaft

Die Vorstellung, Gott sei so kleinlich und würde bei der Beurteilung der Menschen auf das religiöse "Parteibuch" (Islam, Christentum..) eher schauen, als auf die Taten des Menschen, halte ich für widersinnig.

So etwas wird meiner Ansicht nach von Menschen zur Kontrolle erdacht, um die Gläubigen an eine Ideologie zu binden, Es ist also hochgradig manipulativ und daher sind solche Rachszenarien lediglich von Menschen erdacht.

Woher soll man wissen welche Religion die wahre ist?

Man kann sich mit verschiedenen Religionen beschäftigen und sie vergleichen. Dann kann man zu einem Ergebnis kommen, was man am überzeugensten findet. Hier ist einiges, was mich vom Christentum überzeugt:

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Hab nach 7 Tagen noch keine Antwort bekommen.

Ursprünglich gab es nur EINEN wahren Glauben.

Gemäß der Bibel gibt es einen Schöpfer, der die ersten Menschen erschuf und ihnen Regeln mit auf den Weg gab.

Die Bibel berichtet aber auch, dass die ersten Menschen sich von ihrem Schöpfer ab- und sich seinem Widersacher Satan zuwandten. 

Der Schöpfer gab sich in 2. Mose 3:15 selbst den Namen JAHWE:

„Und Gott sprach weiter zu Mose: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: JAHWE, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name in Ewigkeit, und das ist mein Gedächtnis von Geschlecht zu Geschlecht.“ (EB).

In diesem Moment — als sich die Menschen von JAHWE abwandten — schufen sie falsche Religion. Die verbreitete sich über die ganze Welt. Ursächlich für diese weltweite Verbreitung der falschen Religion war auch die in der Bibel beschriebene von JAHWE verursachte Sprachverwirrung in Babel / Babylon.

Die Menschen nahmen ihre rebellischen Ansichten gegen den wahren Gott JAHWE — also ihre falsche Religion — mit in alle Welt.

Trotzdem gab es zu allen Zeiten auf der Erde Menschen, die den Gott der Bibel — JAHWE — anbeteten. Erst waren es die Hebräer (Juden). Als die schliesslich den Sohn Gottes als Retter ablehnten, schuf Christus im Auftrag Gottes etwas Neues — das Christentum. Hier betete man wieder JAHWE an und akzeptierte Jesus als den von seinem Vater JAHWE eingesetzten König.

Interessant ist, dass man damals die Urkirche des Christus als Sekte bezeichnete:

“Wir haben nämlich diesen Mann als eine Pest befunden, der unter allen Juden auf der ganzen bewohnten Erde Aufstände erregt, und als einen Vorkämpfer der Sekte der Nazarẹner,“ (Apg. 24:5)

Trotzdem verkörperte die von Christus gegründete Religion die wahre Religion. Lass Dich also nicht beeindrucken von dem Begriff „Sekte“.

Dann kam es wieder zu Abspaltungen vom wahren Glauben — genau, wie Christus es voraussagte:

“Nehmt euch vor den falschen Propheten in acht, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ (Mat. 7:15, 16)

Einer Abspaltung von der Urkirche ebnete im 4. Jh. der römische Kaiser Konstantin den Weg zur Staatsreligion. Die wurde später als die römisch-katholische Kirche bekannt. Sie hatte wenig mit der Bibel gemeinsam und verbreitete mit Irrlehren (Hölle, ...) eine Schreckensherrschaft.

Im 6. Jh. kam der Koran dazu. Doch der verbreitete ebenfalls die unbiblische Höllenlehre und weitere Irrlehren, woran man erkennt, dass er nicht göttlichen Ursprungs ist.

Dann kam es zur Reformation. Aber auch sie brachte nur eine weitere Zersplitterung der Christen in unzählige Sekten.

Trotzdem beten zu allen Zeiten Menschen weiterhin zu dem wahren Gott JAHWE / JEHOVA / JHWH (Tetragrammaton). Man kann also relativ leicht zwischen wahrer und falscher Religion unterscheiden.

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