Welche Religion ist die beste für mich?

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29 Antworten

Hallo notlim, 

die Frage, die du hier versuchst zu stellen, lässt sich so nicht einfach beantworten. 

Ich bin Christin. Nach langen Jahren der religiösen Odysee habe ich für mich beschlossen, dass ich mich gerne als Christin bezeichne, denn dieser Glaube kommt meinem gefühlten Verständnis an Religion am nächsten.

Was Menschen so über Religion und Glauben erzählen hat leider viel zu selten etwas damit zu tun. Sie versuchen Macht über andere zu gewinnen. Meist sind es Institutionen, die versuchen einen in ihren Bann zu schlagen, mit Drohungen (du kommst in die Hölle) oder Ausgrenzung (du gehörst nicht mehr dazu, bist vogelfrei) oder mit Ächtung oder auch mit Versprechen die vielleicht gar keinen Sinn machen ( xx Jungfrauen, wenn du irgendetwas tust) oder überhaupt das Versprechen, du kommst in den Himmel.

Keiner kann dir genau sagen, was der Himmel oder die Hölle eigentlich ist, ich auch nicht. 

Ich kann dir nur meine Ansicht erläutern. 

In jeder großen Religion gibt es das Gebot "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" in genau der oder einer ähnlichen Form. Damit ist eigentlich auch alles gesagt. 

Wenn du deinen Nächsten, also jeden Menschen um dich rum so nimmst, als wärst er du selbst, dann würdest du nicht lügen, stehlen, morden, betrügen oder was auch sonst, denn du selbst möchtest so ja nicht behandelt werden. 

Wenn du aber wahrhaftig bist in dem was du tust, dann ist es egal, welchen "Glauben" du auf deine Fahne schreibst. Es ist wichtig, dass du dich in der Gemeinschaft, in die du gehen möchtest wirklich frei und gut fühlst. 

Ich glaube an einen Gott, eine Göttin, die größer ist, als unser Vorstellungsvermögen reicht. Es gibt kein Geschlecht, keinen Körper in unserem Sinne, es ist ein reines Geist- oder Energie- Wesen. 

Außerhalb unseres Raum- Zeit- Kontinuums, nicht mit unseren Maßstäben zu messen.

Das Wissen, in diesem aufgehen zu dürfen, die Weisheit in einer vollendeten Form erlangen zu können, das fühlt sich an wie ein tiefer, unbeschreiblich guter Glaube.

Und darin kann ich in meiner Kirche gut damit leben. Ich darf denken was ich will, ich darf diskutieren, wie ich möchte, ich darf zweifeln, hadern, danken, lieben, ich habe die Freiheit. 

Mit dieser Freiheit umzugehen ist nicht immer leicht, denn es macht mich selbstverantwortlich in meinem Tun.Und damit ist Achtsamkeit angesagt, Vorsichtiges agieren, damit niemand verletzt wird, empathisches Miteinander, um auch aufeinander Rücksicht nehmen zu können, ohne sich selbst dadurch zu verlieren. 

So, jetzt weiß ich nicht, ob ich dir helfen konnte oder ob du jetzt noch mehr verwirrt bist.

Ich wünsche dir alle Hilfe und Gottes Segen auf deiner Suche, 

LG Mata

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Kommentar von Nebelwaldfee
08.02.2017, 09:50

Ich finde deinen Text gut. Bis auf : Das mit der Nächstenliebe. dazu möchte ich noch etwas sagen. Nämlich das Problem mit dem islam ist, dass für bestimmte Srtömungen des islam diese Nächstenliebe NUR für andere Muslime gilt.

Viele Grüße

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Kommentar von Garfield0001
08.02.2017, 10:19

Gott droht doch mit der Hölle nicht. Er warnt uns... Schlimm, wenn er es nicht tun würde

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Mir erscheinbt die Frage insofern schräg, als dass sie so klingt, als würdest Du dann DEN Glauben annehmen wollen, der "am besten" für Dich ist.

Ähm sorry, das verstehe ich nicht so ganz. Es geht doch um GLAUBEN. Es geht nicht um das Abwägen von Vor- und Nachteilen oder dem wahrscheinlichsten Weg ins Paradies.

Deine Angst vor der Hölle ist offensichtlich ein wenig aus den Fugen geraten und hat pathologische Züge angenommen. Da Angst aber der denkbar schlechteste Ratgeber ist, solltest Du Dir fachmännisch gegen diese Angst helfen lassen.

Ich empfehle den Gang zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Deine Mitarbeit vorausgesetzt bist Du in vielleicht 10 Wochen wieder angstfrei.

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Nur Mut!

Ich habe selber schon Hochzeitszeremonien geleitet, in denen ein Christ und ein Moslem ihre Hochzeit mit Freunden und Familien gefeiert haben.

Es war nicht mit allen Angehörigen einfach. In einem Fall hat der muslimische Vater sich geweigert, bei der Zeremonie anwesend zu sein.

Im anderen Fall hat der muslimisch-türkische Vater eine wundervolle Rede gehalten, dass er doch eigentlich den Mann für seine Tochter hätte wählen müssen, und wie nett seine Tochter ihm diese Arbeit abgenommen hat und wie froh er ist, dass sie ihm so einen netten Schwiegersohn präsentiert hat.

Zum Glück haben nicht immer die Hardliner recht. Zum Glück gibt es so viele Eltern, die nichts anderes wollen, als dass ihre Kinder glücklich werden. Und zum Glück wissen sie, dass dies wichtiger ist, als extreme Regeln von religiösen Hardlinern zu befolgen.

Schau Dir bitte in der Bibel all die vielen Geschichten an, in denen Religionsgrenzen überwunden werden. Mit wem war Mose verheiratet und welchen Beruf und welche Religion hatte sein Schwiegervater und dementsprechend auch dessen Töchter?

Es gibt in der Bibel ganz klar streng abgrenzende Tendenzen - und es gibt gleichzeitig Tendenzen, die auf wunderbare Weise Öffnung und Mitmenschlichkeit und Toleranz fordern und fördern.

Wenn Paulus von Glaube, Liebe und Hoffnung spricht (1. Kor 13), dann sagt er Dir damit:

1. Du darfst zu Deinem Glauben stehen und musst ihn nicht aufgeben. Deine Frau darf zu ihrem Glauben stehen und muss ihn auch nicht aufgeben.

2. Du darfst voller Hoffnung leben, dass es mit Euch beiden gut gehen kann. Egal, was die Skeptiker von beiden Seiten sagen.

3. Glaube und Hoffnung sind wirklich wichtig. Aber am wichtigsten ist die Liebe. Was nutzt aller Glaube, wenn er lieblos bis ins letzte eingehalten wird? Was nutzt aller Glaube, wenn er Extermisten im Extremfall dazu bringt, Liebende steinigen zu wollen? Die Liebe ist das Kriterium für den Glauben. Wenn Glaube sich der Liebe entgegen stellt, hat nicht der Glaube Recht, sondern die Liebe.

Trotz allem würde ich Dir raten, Dich wegen dieser Fragen mit kirchlichen Fachleuten zu beraten. In allen evangelischen Landeskirchen gibt es Fachleute, die sich mit christlich-muslimischen Hochzeiten und christlich-muslimischem Dialog und seinen Problemen und Grenzen auskennen. Bei denen solltest Du anrufen (eine Übersicht der Landeskirchen findest Du unter http://www.ekd.de/kirche/gliedkirchen/karte.html - lass Dich mit den richtigen Leuten verbinden) und Dich konkret beraten lassen. Sie können Dich auf Fallstricke hinweisen, aber sie können auch Mut machen und guten Rat geben.

Dir alles Gute!

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Es ist dir natürlich überlassen an welche Religion du glaubst.Glauben und Religion sind zwei ganz unterschiedliche sachen.Glauben ist wenn du wirklich and das glaubst was du denkst und nicht einfach die sachen machst die in der Religion vorgegeben sind und aber daran garnicht glaubst.Du musst daran glauben wenn du wirklich eine Religion haben willst.Es bringt dir nichts wenn du die sachen beachtest und tuhst aber nicht glaubst.Verstehst du?Ich denke auch das deine Freundin fest überzeugt vom Islam ist.Frag sie doch warum,frag sie alles was mit dem Islam zu tuhen hat!Ich rate dir auch,das du niemals im internet danach forschen solltest weil da die meisten seite dein Islam runterziehen wollen.Als beispiel sagen viele das Frauen nichts dürfen oder so ähnlich.Das stimmt aber nicht.Wenn du am Punkt angelangt bist,dann musst du dich entscheiden ob du Religiös bist oder ob du glaubst

viel Glück

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Es gibt keine einzige wahre Religion. Und auch keine Falsche.

Ich beschreib das gerne so:

Religion im Gesamten, das Göttliche, wie man es auch nennen will, ist ein Haus.

Um das Haus herum stehen Menschen, davor, dahinter wo auch immer. Diese Menschen sind die einzelnen Religionen, monotheostisch, polytehistisch oder auch ganz ohne Götterglaube usw.

Jeder dieser Menschen schaut sich das Haus an, und jeder sieht etwas anderes. Der eine sieht die Haustür, ein anderer die Veranda, manch einer legt sein Augenmerk eher auf die Beschaffenheit der Dachschindeln.

Jemand der vor dem Haus steht, kann nicht sehen, was der sieht, der hinter dem Haus steht, bevor er da nicht hingegangen ist (konvertiert und sich damit wirklich beschäftigt). Er weiß nur, was ihm erzählt wird und er kann auch nie beweisen, was er sieht, denn auch er kann es dem anderen nur beschreiben. Ob man das dann glaubt oder sagt "Ich stells mir anders vor". spielt keine Rolle für den jeweils anderen, weil es nichts ändert.

So...keiner kann ins Haus sehen, keiner weiß, was "danach" kommt und wahr ist. Aber jeder kann sich etwas vorstellen, anhand dessen, was er von außen am Haus sieht. Eine liebe kleine Oma, die Tee kocht, eine Familie mit Baby, eine Katzenlady, vielleicht ist das Haus auch leer (wenn man z.B. Religionen nichts abgewinnen kann). Das weiß man erst, wenn man rein geht aber so lang man am leben ist, kann man das Haus nicht betreten.

Vielleicht hat jemand mit dem, was er sich vorgestellt hat, recht. Ändert das irgendetwas für jene, die sich etwas anderes vorgestellt haben? Nein. Vielleicht hat keiner recht und da drinnen ist etwas, das man sich im Traum nie hätte vorstellen können. Vielleicht haben alle recht und das Haus verändert sein Inneres für jeden, der es betritt, genau so, wie er es sich vorgstellt hat.



So...wenn man jetzt nach deiner Frage geht:

Im Islam darf ein muslimischer Mann eine christliche Frau heiraten, eine muslimische Frau aber keinen christlichen Mann, da dort die Frau die Religion des Mannes annimmt und eine Muslima ja nicht den Islam verlassen soll.

In wie fern ihr beide da euer Leben von der Religion bestimmen lasst, müsst ihr aber für euch entscheiden. Sagt ihr "Na wir machens lieber so, wie es unsere Religionen vorschreiben, wir wollens uns mit Gott ja nicht vescherzen (dem ist das vermutlich herzlichst egal...was solls ihn kümmern?)." oder sagt ihr "Gott interessiert es nicht, wen wir heiraten, den interessiert nur, dass wir gute Menschen sind. Barmherzig, Gütig, voller Liebe."

Ihr lasst euch da von Menschen rein reden, die einen sagen das, die anderen dies. Und Menschen haben/machen fehler. Was sagt euch euer Herz, euer individueller Glaube? Wieso sollte euer Gott euch irgendwas ins Herz legen, wenn er das Ergebnis daraus nicht wollen würde? Um euch zu prüfen? Wie so ein Treuetest? Ein Gott der sowas macht würd mir aber zu denken geben.

Ihr solltest das tun, was ihr für richtig haltet. Hierzulande wird eine Frau nicht mehr durch die Straßen gejagt und gesteinigt, wenn sie nicht tut, was die Tradition verlangt und wenn sie bef+rchten müsste, dass irgendwas passiert, gibt es Stellen, die sie schützen können. Für euer Leben müsst ihr Verantwortung übernehmen.


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Kommentar von Garfield0001
08.02.2017, 10:20

Und was, wenn doch nur eine Religion die richtige ist?

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Als Baptist solltest du dich konsequenterweise  taufen lassen. Auch Baptisten glauben innerhalb der großen Christengemeinde an den dreieinigen Gott, an Jesus Christus als wahren Gott und Mensch und an Seine Botschaft vom Reich Gottes. Wenn du das im Glauben bekennen kannst und danach zu leben versuchst, wirst du auch in den Himmel kommen. Vor Gott zählt nur, ob man der erkannten Wahrheit folgt - auch wenn es möglicherweise ein Irrweg ist und es nicht besser weiß.

So wie du deine Frage formuliert hast (welche Religion ist die beste für mich?) ist es offenbar gar nicht sicher, dass du dich zu diesen Glaubensaussagen bekennst und deshalb eine Entscheidung (z.B. zur Taufe) noch nicht getroffen hast. Du stellst Überlegungen an über die vielen Religionen, die es gegeben hat und immer noch gibt und möchtest gerne der einen Wahrheit folgen mit allen Konsequenzen im ewigen Leben. Wenn Gott die Wahrheit selbst ist, kann er auch nur die eine Wahrheit offenbaren. Und genau das unterscheidet das Christentum von anderen Religionen: Gott hat sich den Menschen geoffenbart, vom AT an bis zu Jesus Christus, in dessen Gestalt Gott selber Mensch geworden ist.  In den anderen - heidnischen - Religionen von der Frühzeit bis heute ist das Gegenteil der Fall: Der Mensch macht sich auf die Suche nach Gott auf der Frage des Woher und Wohin, nach dem Sinn des Lebens, der Ursache des Seins. Dazu hatten Menschen verschiedene Vorstellungen und so entstanden alle möglichen Göttergestalten, Naturgötter und so verehren auch heute noch Menschen in anderen Kulturen Gottheiten vielfältiger Art. Auch in ihnen ist immer auch ein Stück Wahrheit auf der Suche nach dem Ewigen, dem Heiligen.  Aber die Fülle der Wahrheit liegt in der Offenbarung Gottes selbst.

Da Gott unendlich ist und vom menschlichen Geist nicht erfasst werden kann, existiert er jenseits menschlicher Begrenztheit durch "Beweise" in den Wissenschaften. Menschen, die nicht glauben wollen, sind nicht zu belehren, sie bleiben im Faktischen hängen und würden auch dann zweifeln, wenn sie jenseitige Erlebnisse hätten. Wunder geschehen auch heute, denn Jesus ist nicht weniger barmherzig als damals. Es geschehen sogar sehr viele Wunder und viele finden dadurch zum christlichen Glauben.

Christus fordert eine persönliche Entscheidung, d.h., er will zuerst und mehr als andere Menschen geliebt werden. Deshalb würdest du deinen christlichen Glauben verleugnen, wenn du zum Islam übertreten würdest. Diese Religion widerspricht der geoffenbarten Wahrheit durch Jesus Christus. Allerdings wirst du Probleme bekommen, weil der Mann keine muslimische Frau heiraten darf, wenn er als "Haupt der Familie" nicht übertritt. Vor dem deutschen Gesetz ist es jederzeit möglich, aber die Familie deiner Freundin wird das - wahrscheinlich - nicht akzeptieren wollen. Wenn deine Freundin zum christlichen Glauben finden würde - und nur dann und aus Überzeugung - könnte sie - nach islamischen Gesetz - verstoßen werden. Es kommt darauf an, wieviel es deiner Freundin bedeutet und wie ihre Familie eingestellt ist.

Warum ist Religion so wichtig? Jesus Christus sollte für dich wichtig sein. Ist er es, dann wirst du Ihn nicht verleugnen und einer Religion folgen, die ihn zum Propheten degradiert und seine Anhänger verfolgt. Ein guter Mensch sein kann man immer, dazu braucht es kein Christsein.
Christliche Nächstenliebe orientiert sich aber an Jesus Christus, dem Herrn.
 Es gab zu seiner Zeit genauso Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Gewalt wie  heute. Er heilte den Körper, es ging ihm aber vor allem um die Heilung der Seelen und nicht um das Versprechen einer heilen Welt.
Gott weiß am besten, dass die wahre Ursache allen Übels auf dieser Welt
die Sünde ist, der Ungehorsam gegen Gott, der Egoismus. Um diese zu besiegen ging er ans Kreuz. Seine Waffe war die Liebe, die Liebe zu einer gefallenen Menschheit.
Auch die christliche Nächstenliebe hilft zunächst konkret und gezielt den Nöten der Menschen. Sie tut es aber nicht aus irgendwelche humanistischen Idealen. Sie hilft, weil sie darin den Willen Gottes erkennt und dadurch den eigenen Egoismus in die Schranken weist.

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Ich finde, du hast schon erklärt, an was du glaubst und es soll sich nichts daran ändern. Wenn du nicht getauft bist und es ok ist für dich, dann bleib so wie du bist. Das mit der Religion ist etwas schwierig, denn welches ist git, welches ist schlecht gibt es nicht. Es sind keine Schuhe die man sich kauft. "Hmm, ist der besser oder eher diese Farbe?" nein nein!
Lass dir von niemandem etwas einreden, weder Christen noch Moslems. Denn du alleine etscheidest, was dich glücklich macht. Du bist durcheinander und deswegen stellst du diese Frage hier im Internet. Aber das brauchst du nicht sein. Es gibt kein Gut und kein Böse. Es gibt nur das Gefühl der Geborgenheit oder Wohlsein.
Wenn du eine muslimische Freundin hast, sollst du sie mit Ihrem Glauben akzeptieren und deine Freundin und Ihre Familie sollten dich akzeptieren so wie du bist. Dieses "jetzt mußt du Moslem werden" oder "Tritt aus dem Islam aus" sollten kein Thema sein.
Mein  Mann und ich haben verschiedene Religionen und unser Kind hat keine Religion! Es ist Ihm frei überlassen. Es gab nie Probleme zwischen unseren Familien und die Religion war nie ein Thema, weil wir an die "Liebe" und an das "Glück" glauben. Das ist wichtiger als eine Religion was von Menschen geschrieben wurde.
Mein Mann wurde nie gezwungen meine Religion anzunehmen und niemand kennt ihn "Kafir" oder wie du das nennst. Mir wurde auch nicht nahegelegt meine Religion aufzugeben. Wenn die Familie deiner Freundin Probleme machen sollte, ist es sehr sehr traurig und man fühlt sich betrogen und eingeengt. Man erwartet etwas von dir "nur" weil du mit Ihrer Tochter zusammensein möchtest. Lohnt sich das? Frag diuch das mal. Ist hier die Religion und der Glaube stärker als die Liebe? Wird es, wenn du "Nein" sagst, Probleme geben? Würde es reichen, wenn du "nur" Ihre Religion annimmst (obwohl das ein riesen Schritt/Änderung wäre) oder musst du auch beschnitten werden? Fasten, in die Mosche gehen? Frga dich das alles und frag dich ob sich das alles lohnt? Was würde deine Freundin für dich aufgeben? Würde sie etwas aufgeben oder siehst sie auch Ihre Religion als sehr wichtig?
Es ist schwer etwas zu sagen, wenn man das Umfeld und die Personen nicht kennt...

Aber eins kann ich dir sagen: Machen NIEMALS etwas, nur weil andere es so wollen! Wenn du nicht überzeugt bist, trittst du nicht in den Islam ein, so einfach ist das.
Das du keiner bestimmten Religion angehörst ist absolut ok, denn für dich, glaubst du an Gott, Hölle, Himmel, Sünde ect. Was auch immer. Glaubst du, das oben jemand ist, der dich dann in die Hölle steckt weil du keiner Religion angehörst? Es ist wichtig WAS man fühlt und so wie du bist, bist du ok!

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Ich verstehe deine Frage nicht. Du glaubst an den Gott des Christentums, als hast du deine Wahl ja schon getroffen. Du kannst höchstens noch entscheiden, welche Strömung des Christentums du wählst. Also entweder Baptist bleiben, oder Katholik, Protestant....whatever werden.

Würdest du zum Islam oder zu einer anderen Religionen konvertieren, wäre das nur eine Maske, die du für die Umwelt trügst.  Deine innere Überzeugung würde sich dadurch nicht ändern.

Was deine Angst betrifft, nicht in den Himmel zu kommen, weil du die "falsche" Religion gewählt hast: Überleg mal. Ein Gott, der absichtlich verschiedene sich widersprechende Propheten und die daraus resultierenden Religion auf die Erde schickt, um die Menschen zu verwirren. Der keinen Anhaltspunkt, geschweige denn Beweis liefert, die es den Menschen erlauben würde, die Wahrheit zu finden. Und der die Menschen dann bestraft, wenn sie in diesem Lottospiel tatsächlich die falsche Nummer gezogen haben.

Handelt so ein gutes, vertrauenswürdiges Wesen? Nein. So handelt jemand, der unbedingt die Hölle vollkriegen will. Einem solchen Gott kann man sowieso nicht vertrauen. Vielleicht schickt er dich auch in die Hölle, selbst wenn du die "richtige" Religion gewählt hast. Also mach dir keinen Kopf: gegen ein willkürliches, allmächtiges Wesen ist kein Kraut gewachsen. Dem Schicksal, das er uns bereithält, könnten wir nicht entkommen.

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  • Es gibt viele Religionen - aber nur einen Gott.
  • Es gibt viele, die behaupten, den richtigen Weg zu kennen - aber nur Jesus Christus ist "der Weg, die Wahrheit und das Leben" (Johannes 14,6). Jesus ist nicht ein Weg und eine Wahrheit, sondern DER Weg und DIE Wahrheit. Dieser Unterschied ist m. E. sehr wichtig.
  • Es gibt viele Propheten, die behaupten, dass sie Gottes Wort reden - Gottes Wort finden wir m. E. aber nur bzw. vor allem in der Bibel, die selbst Gottes wahres Wort ist (vgl. 2. Timotheus 3,16-17).

Zum Vergleich von Bibel und Koran ist die logisch aufgebaute Argumentation der folgenden Seite sehr interessant und empfehlenswert zu lesen: http://www.islamseite.de

Entscheidend sind für mich die Antworten auf die Fragen, wo wir herkommen, was der Sinn und die Bedeutung unserer Existenz ist und wo wir nach unserem Leben sein werden. Die Antworten auf diese Fragen habe ich in der Bibel gefunden...

Ich bin davon überzeugt, dass die Bibel Gottes Wort ist (vgl. 2. Tim. 3,16 und 2. Petrus 1,21). Dafür gibt es viele Gründe. Ein wichtiger Punkt, der für die Bibel spricht, ist z.B. der Bereich "erfüllte Prophetie". Hunderte von Prophezeiungen haben sich im Laufe der Zeit erfüllt, kein anderes Budh der Welt kann auch nur annähernd mithalten. Das zeigt u. a., dass die Bibel mehr als nur ein Buch ist.

Die Bibel sagt, dass Jesus Christus auferstanden ist. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury. der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Dazu kommt, dass die Bibel mir das Leben und und Welt einfach am besten erklärt. Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Was du machen kannst, um den Glauben an den Gott zu finden bzw. zu stärken:

  • In der Bibel lesen. Am Anfang vielleicht eines der 4 Evangelien des Neuen Testaments und danach den Römerbrief.Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.
  • Christliche Literatur zur Bibel lesen oder Predigten hören. Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei http://www.sermon-online.de
  • Mit anderen Christen über den Glauben sprechen.
  • Eine christliche Kirche/ Gemeinde besuchen, die eine bibeltreue (auf die Bibel ausgerichtete) Verkündigung hat und in der es dir gefällt und du dich wohlfühlst.
  • Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir helfen soll, ihn zu finden, sein Wort (die Bibel) zu verstehen und seinen Willen für dein Leben herauszufinden und zu leben.
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Wenn Du an den Himmel glaubst und "einfach nur in den Himmel kommen" möchtest, dann kannst Du doch bei Deinem baptistischen Glauben bleiben. Vielleicht solltest Du Dich dann konsequenterweise noch taufen lassen.

Und was Deine Freundin glaubt, ist doch ihre Sache. Meinst Du übrigens wirklich, dass es Leute gibt, die sie umbringen wollen würden, wenn sie zu einer anderen Religion konvertiert? Ist ihre Familie wirklich so krank??

Ich persönlich finde es übrigens generell verkehrt, die Religionen so gegeneinander auszuspielen. Ich versuche immer eher, die Gemeinsamkeiten zu sehen - beziehungsweise die gemeinsame Grundlage - schließlich geht es doch in allen Religionen um die selbe Realität (sollte man meinem). Und das gilt natürlich auch für den Atheismus.

Ich finde, wir (und das meint sowohl die Religionen als auch die Religionslosen) sollten alle versuchen, diese antiquierten Absolutheitsansprüche über Bord zu werfen. Schließlich steht die Menschheit zunehmend vor globalen Herausforderungen, die wir nur gemeinsam lösen können. Und das schaffen wir nicht, wenn wir uns weiter so spalten lassen wie bisher.

Und da sollte der Weltfrieden und der Frieden zwischen den Religionen wirklich schon in Deinem Herzen und in Deiner Beziehung stattfinden.

Keine Religion hat die Wahrheit für sich gepachtet. Die Letzte Realität ist nicht mit Worten und Konzepten zu erfassen, und deshalb kann auch keine Religion oder Philosophie sie alleine für sich beanspruchen - auch, wenn sie sich alle natürlich auf diese Realität beziehen.

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Eigentlich ist die Sache (wenn du sie nüchtern betrachtest) ganz einfach.

Wenn du als Christ eine moslemische Frau heiraten willst, solltet ihr euch zunächst einmal Gedanken darüber machen, in welchem Glauben ihr eure Kinder erziehen wollt. Solltet ihr in Saudi Arabien leben, empfehle *) ich dir zum Islam zu konvertieren. Solange ihr aber im christlichen Abendland lebt, ist es an ihr zum Christentum zu konvertieren.

Was nun ihre Familie angeht, im Äußersten muß sie sich eben von ihr lossagen.  Was ja schließlich auch üblich ist, wenn man eine eigene Familie gründet.

*) ... wenn es den unbedingt sein muß - im Grunde würde ich von einer solchen Beziehung grundsätzlich abraten.

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Wenn Du Baptist bist, dann bleib doch dabei?!

Es gibt EFGs in Deutschland (Evangelisch Freikirchliche Gemeinden, Baptisten), die dir gern eine geistliche Heimat bieten. Dort kannst du dich auch taufen lassen.

Wenn Du eine Muslimin heiraten willst und ihr beide euren Glauben ernst nehmt, dann dürfte das nicht funktionieren.

Jesus dürfte da im Brennpunkt des Konfliktes stehen (Lies doch mal "Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert" (Mt. 10,34 ff)).

Denn an IHM scheiden sich die Geister. Für dich ist er Gottes Sohn und Teil der Dreieinigkeit. Für sie nur ein Prophet. Das muss ja knallen.

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"Warum ist die Religion so wichtig? "

Du stellst dir die richtige Frage. Das Leben wird nur dann so kompliziert, wenn man Religionen wichtig nimmt.

Löse dich davon und konzentriere dich auch die wirklichen Probleme des Lebens. Davon gibt es genug.

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Kommentar von Garfield0001
08.02.2017, 10:21

Richtig. Denn an Gott glauben, hat ja nix mit Religion zu tun. Religion ist, was die Menschen leider oft draus gemacht haben

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Religion, abstrakt, ist fürs Gelingen von ner Beziehung sicher nicht wichtig, Aber wichtig ist schon, wie sich die Religion auf nen Gläubigen auswirkt, also wie religiöse Glaubenssätze sein Tun und Denken und Fühlen bestimmen. Mir zb wärs schietegal, welche religiösen oder unreligiösen Glaubenssätze mein Freund pflegt, vorausgesetzt er wird nicht missionarisch und bekehrungseifrig.

Gibt viele Beispiele, da klappts inner Beziehung mit gegenseitiger Toleranz, und genauso viele Bespiele gibts, vor allem zwischen Orientalen und Deutschen, wo dann die Deutsche einem ständigen Psychoterror ausgesetzt ist, zum Sunnitentum zu konvertieren, und sie machens dann auch oft, aus Angst, sie verlieren ihren Liebsten.

Wenn deine Freundin aus ner traditionellen Sunniten-Familie kommt, werden die ziemlich lästig werden, daß du konvertierst. Wenn sie aus der Osttürkei oder Arabien stammt, und sie dich akzeptieren, dann deshalb, weil sie sich was versprechen von ner Ehe der Tochter mit nem deutschen Staatsbürger. Aber sie werden dich ziemlich abnerven, wegen Konversion. Und wenn du aus ner Baptistenfamilie stammst, aber selber nicht so kirchlich bist, dann hast du so nem Druck nicht viel entgegenzusetzen, und du wirst am Ende dich beschneiden lassen, nen Ziegenbart wachsen lassen und Allahu Akbar plärrend deine Gebetsshow verrichten. Bloß damit Ruh ist, im Haus.

Ist dir das alles wert, so ne Beziehung?

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Wenn wir hier jetzt das entscheiden sollen, sag ich mal gar keine. Ich finde jede Religion überflüssig, bei jeder Religion sollst du dich unterwerfen. Du darfst das nicht und musst das tun, sonst kommst du nicht ins Paradies oder bekommst das nicht. Religionen sind dazu da um sich Menschen fügig zu machen.

Egal ob ich jetzt an Gott glaube oder nicht, ich trenne Glaube und Religion.

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Kommentar von Garfield0001
08.02.2017, 10:35

Paulus schreibt: euch ist ALLES erlaubt, aber nicht alles ist gut für euch. Jesus sagt: ich habe euch zur FREIHEIT berufen und nicht zur Knechtschaft.

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Kommentar von ES1956
08.02.2017, 12:23

Versuch es doch einfach mit der Freiheit KEINE Kirchensteuer zu zahlen. Da siehst du ganz schnell wie weit deine Knechtschaft geht.

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Du hast Dich in allererster Linie in einen Menschen verliebt, nicht in eine Muslimin, und umgekehrt hat dieser Mensch Dich ebenso als Mensch für den zukünftigen gemeinsamen Lebensweg gewählt, und nicht weil Du Baptist bist. Das ist absolut richtig, richtiger geht's wohl bei dem Thema nicht, und sollte es (bin mir persönlich nicht so sicher...) ein liebevolles Gottwesen mit Einteilung Himmel/Hölle geben, wird ihm das äußerst gut gefallen.

Leider ist der gute, schöne und grundsolid menschliche Weg meist auch ein mühsamer (muss wohl so sein, denn einen Himmel gibts nicht geschenkt), sprich Euer Umfeld versucht direkt oder indirekt, Euch aus religösen Glaubensgründen zu sanktionieren (daraus resultiert auch Dein Leid, Dein Schmerz; in größerer Dimension gibts deswegen Kriege, Mord und Totschlag, nur wegen dummer Glaubensdifferenzen). Diese Menschen sind wie Schienenfahrzeuge, sie kennen nur eine zwangsweise Richtung ohne Wenn und Aber, und ohne Schiene (hier: ein Glaube/Religion) sind sie nicht richtig lebensfähig.

Du bist von der Schiene jedenfalls fast schon runter. Glaub in erster Linie Dir selbst, was Dein Herz sagt.
Das Gefühl der Liebe hat nichts (wie man bei Dir und Deiner Freundin
sehen kann) mit Religion zu tun, das kommt ganz von tief drinnen und ist
nicht durch Bibel oder Koran und dergleichen manipulierbar. Man kann
die Liebe nicht sehen, aber sie ist da, und ich persönlich glaube an sie
und nicht an irgendwelche religiöse Glaubensdefinitionen, die einem
diese tiefen Gefühle vermiesen will. In letzter Konsequenz verlässt man das negative Umfeld und beginnt mit dem Partner ganz woanders neu.

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Viele sagen auch, was man mit den Augen nicht sehe, solle man auch nicht glauben.

Da stimme ich nicht zu. Du kannst z.b. Liebe und Radiowellen nicht sehen. Trotzdem gibt es sie.

Und ich sehe keine Wunder,

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Es gibt Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

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Kommentar von Abahatchi
09.02.2017, 12:16

Da stimme ich nicht zu. Du kannst z.b. Liebe und Radiowellen nicht sehen. Trotzdem gibt es sie.

Was für ein tolles Argument. Nur weil man für etwas keinen Sinn hat und es deshalb nicht wahrnehmen kann bzw. nicht sehen kann, nimmst Du es im Endeffekt als Beweis für die Existenz von Geistwesen?

Halli Hallo 

Man kann zudem nur etwas sehen, was sichtbar ist. Ich bin mir auch sicher, dasz der Fragesteller in seiner Frage mit dem "sehen" nicht nur optisches Sehen meinte. Umgangsprachlich meint man im Deutschen auch messbar, nachweisbar usw, und nicht nur sehen mit Augen. 

Man musz sich ja nicht immer so Begriffsstutzig geben wie Du.

Wenn Du die Augen geschlossen hältst und auf eine heisze Herdplatte faszt, dann reicht das auch aus, um nicht nur zu glauben, sie sei heisz. Das ist dem Fragesteller sicher klar, doch so wie Du versuchst den Fragesteller flasch zu verstehen, das ist schlichtweg Vorsatz.

Auszerdem ist Deine Aussage zu den Radiowellen falsch. Nimm ein schnelles Raumschiff und fliege mit der entsprechende Geschwindigkeit im Verhältnis zu den Radiowellen entlang. So ändert sich für Dich die Frequenz und Du kannst sie sehen. Bei einer entsprechenden Wellenlänge könnten wir die Radiowellen statt sehen sogar auf der Haut als Wärme spüren. 

Auch das Gefühl von Liebe baut auf physikalische Prozesse auf, die wir sichtbar machen können.

Grusz Abahatchi

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Hallo Notlim,

Du hast ja eine Menge Fragen. Wenn es Dir so ernst ist mit Religion, dann solltest Du nicht fragen, welche Glaubenslehren Dir am besten gefallen. Deine Frage sollte lauten:

"Wie wünscht Gott angebetet zu werden?"

Wie findest Du die Antwort? Eigentlich müsstest Du dazu die "Lehrbücher" der jeweiligen Religion studieren. Das würde aber Jahre / Jahrzehnte dauern.

Eine einfachere Methode wäre das Ausschlussverfahren. Religion muss Menschen zum Besseren veranlassen. Da kannst Du schon eine Menge Religionen aussortieren, denn die meisten haben für Kriege gebetet und tun es noch.

Der beste Weg wäre, den Ursprung der wahren Religion zu suchen. 

Mir hat dabei die Bibel geholfen. Selbst der Koran, der ja viel später als die Bibel geschrieben wurde, erkennt Teile der Bibel als von Gott kommend an.

Die wahre Religion hat Gott im Garten Eden "geschaffen", als er den ersten Menschen Anweisungen gab, von deren Befolgung ihr Leben abhing:

"Und Jahwe Gott nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren. 16 Und Jahwe Gott gebot dem Menschen und sprach ..." (1. Mose 2:15, 16, Elberf. Bibel)

Satan gründete falsche Religion, als er den ersten Menschen eine Lüge auftischte:

"Und die Schlange sprach zu dem Weibe: Mit nichten werdet ihr sterben!
5 Sondern Gott weiß, daß, welches Tages ihr davon esset, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses." 1. Mose 3:4, 5, Elberf. Bibel)

Wahre und falsche Religion existierten bis zur Sintflut parallel. Danach vertrat Noah mit seiner Familie die wahre Religion:

"Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde;" (1. Mose 9:1, Elberf. B.)

Noch zu Lebzeiten Noahs führte Satan wieder falsche Religion ein:

"[Nimrod] war ein gewaltiger Jäger vor Jahwe; darum sagt man: Wie Nimrod, ein gewaltiger Jäger vor Jahwe!" (1. Mose 10:9)

Nimrod baute Babel (Babylon), das später in der Bibel als Synonym für das Weltreich der falschen Religion gebraucht wird:

"und an ihrer Stirn einen Namen geschrieben: Geheimnis, Babylon, die große, die Mutter der H*ren und der Greuel der Erde. 6 Und ich sah das Weib trunken von dem Blute der Heiligen und von dem Blute der Zeugen Jesu..." (Offb. 17:5, Elberf. B.)

Jesus belebte die wahre Religion wieder. Seine "Zeugen" wurden Christen genannt:

„Es war zuerst in Antiochia [Syrien], daß die Jünger durch göttliche Vorsehung Christen genannt wurden“ (Apg 11:26).

Mit dem Tod der letzten Apostel säte Satan in die wahre Religion wieder falsche Religion:

"Denn ich weiß dieses , daß nach meinem Abschiede verderbliche Wölfe zu euch hereinkommen werden, die der Herde nicht schonen. 30 Und aus euch selbst werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen hinter sich her." (Apg. 20:29, 30)

Diese falsche Religion dominierte das Mittelalter. Als die Welt im 19. Jh. liberaler wurde und man nicht mehr den Scheiterhaufen befürchten musste, kam die wahre Religion wieder zum Vorschein.

Ein Pastor erklärte, woran man die wahre Religion erkennt:

"Eine Religion ist dann wahr, wenn sie einen Menschen, der danach lebt, zu einem besseren Menschen macht."

Dasselbe Erkennungsmerkmal der wahren Religion nannte bereits der Gründer der christlichen Religion:

"Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt." (Joh. 13:35, Elberf. B.)

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Die wahre Religion muss sich auf die Bibel stützen. Das bedeutet auch die von Dir angesprochene Höllenlehre. Sie ist unbiblisch! Schaue dazu bitte hier nach:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hölle

>Die Hölle ist nach traditionellen Vorstellungen des Christentums ein Ort der Qual, an welchen Übeltäter nach dem Tod gelangen, bevölkert von Dämonen und dem Teufel. In modernen christlichen Glaubenslehren ist diese Vorstellung allerdings in verschiedener Weise modifiziert oder auch ganz fallen gelassen worden.<

In der Offenbarung wird zwar von einem "Feuersee" gesprochen, das ist aber lediglich ein Ort ewigen Todes. Allein dieser Gedanke macht die erwähnten "Qualen" aus.

Nicht mal von Adam und Eba wird gesagt, sie sind in die "Hölle" gekommen, wo sie ewig gequält würden.

Wo sind sie hingekommen?

"Im Schweiße deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zur Erde, denn von ihr bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staube wirst du zurückkehren!" (1. Mose 3:19, Elberf. Bibel)

Das ist in Übereinstimmung mit anderen Bibeltexten, die den Tod beschreiben:

"Denn die Lebenden wissen, daß sie sterben werden; die Toten aber wissen gar nichts, und sie haben keinen Lohn mehr, denn ihr Gedächtnis ist vergessen. 10 Alles, was du zu tun vermagst mit deiner Kraft, das tue; denn es gibt weder Tun noch Überlegung noch Kenntnis noch Weisheit im Scheol, wohin du gehst." (Prediger 9:5, 10, Elberf. Bibel)

"Scheol" ist das hebräische Wort für "Grab". Jesus nannte es auch "Gedächtnisgruft", weil man dort im "Gedächtnis" bei Gott ist. Er kann uns wieder auferwecken:

"Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden ... zu einer Auferstehung des Lebens..." (Joh. 5:28, 29)

Dann — so das Versprechen Gottes, werden wir ewig auf einer paradiesischen Erde in Glück und Frieden leben:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." (Psalm 37:29)

"Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offb. 21:4)

Hier auf GF wirst Du viele gegenteilige Meinungen — auch zu meinen Ausführungen — hören. Das ist das Gute hier. Du darfst Dir aufgrund der vielen Antworten schließlich Dein eigenes Bild machen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Suche nach dem wahren Gott.

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Religion ist heute nicht mehr wichtig. es gib nur noch eine der größeren Religionen von deren Anhängern vielen die Religion(des anderen) noch wichtig ist. Und das ist der Islam.

Ich würde es vermeiden eine mich in einen Moslem zu verlieben. Raten würde ich dir diese Liebesbeziehung zu beenden.

Aber wenn du das gar nicht willst.und unbedingt mit ihr zusammenbleiben willst. dann würde ich dir mal empfehlen dich über die Ahmadiyya muslime zu informieren kostenlose Beratung der Ahmadiyya:08002107758

das ist eine moderate form des islam. es gibt viele verschiedene Strömungen des islam und das Problem ist, dass die Anhänger der einen sektion über die anhänger der anderen sagen, dass es gar keine muslime sind.

es kann auch gut sein, dass es auch sektionen gibt, in denen du nicht zun Islam konvertieren musst um deine Freundin zu heiraten. es kommt darauf an was die familie deiner Freundin dafon halten und welcher sektion sie angehören. (evtl kommt es auch drauf an, was die restliche muslimische Gesellschaft dafon hällt. was andere Denken ist in dieser gesellschaft viel wichtiger als bei uns.( bei uns wird es ja eher als positiv betrachtet wenn jemand sich nicht allzu viel drum kümmert was andere von einem denken könnten).

Informier dich wirklich mal über die verschiedenen Sektionen des Islam.Vermeide es wenn es irgend  zum Islam zu konvertieren, wenn es gar nicht anders geht, dann schau, ob es auch ok ist, evtl in die moderateste sektion (evtl moderater als die deiner Freundin) zu konvertieren.

und nehm auch mal kontakt auf mit Herrn Prof. Dr Mouhanad Khorchide 25183 26107(vorzimmer) auf seiner Seite findest du auch seine e- mail adresse.

Aber empfehlen würde ich die wirklich , dir eine andere Frau zu suchen und deiner Freundin wünsche ich, dass sie einen netten moderaten moslimischen Mann findet der sie immer gut behandelt.

Viele Grüße

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Kommentar von Garfield0001
08.02.2017, 10:23

Auch Christen nehmen ihren Glauben oft ernst. Und werden auch heute noch dafür getötet oder ins Gefängnis gesteckt.

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Das Problem ist einfach, dass 

1. der Islam vom Koran und von Mohammed her eine auf Intoleranz, auch kriegerische Expansion und Frauenunterdrückung angelegte Religion ist und 

2. nicht wie das Christentum durch Reformation, Humanismus und Aufklärung die Zähne gezogen bekam. 

Sonst gäbe es kein Problem. Die islamische Familie würde dich als Mensch akzeptieren, egal, ob du Baptist oder sonst etwas bist. 

Ich bin getauft und konfirmiert, dann aber aus der Kirche ausgetreten, weil sie mir zu unglaubwürdig war. Inzwischen wird mit die milde, freundliche Gestalt Jesu immer sympathischer, v. a. im Vergleich zu anderen Religionsstiftern. 

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